(Mülheim / mm-pcp) Die 240. Auktion des renommierten Auktionshauses Rauhut & Kruschel verspricht erneut ein herausragendes Event des diesjährigen „philatelistischen Frühlings“ zu werden. Am 17. und 18. April 2026 kommt ein breit gefächertes und zugleich qualitätsorientiertes Angebot in Mülheim an der Ruhr unter den Hammer, das kleine und große Seltenheiten nationaler und internationaler Philatelie vereint. Ein besonderer Fokus liegt einmal mehr auf den klassischen Sammelgebieten Altdeutschlands, welches zahlreiche außergewöhnliche Stücke und ausgewählte Raritäten umfasst. Darüber hinaus dürfen sich die Philatelisten und Sammler auf viele weitere Lose aus den weiteren deutschen Gebieten sowie der Philatelie von Europa bis Übersee freuen. Ein besonderes Highlight sind einmal mehr die Nachlassabteilung sowie die diversen Sammlungen und Posten mit attraktiven Offerten.
Zwei Kataloge – ein außergewöhnliches Angebot
Das Angebot wird in zwei Katalogen präsentiert: Der Hauptkatalog umfasst wie gewohnt ein umfangreiches Angebot aus allen Sammelgebieten, ein weiterer Katalog bietet „Ausgewählte Einzellose“, die am 17. April ab ca. 13:30 Uhr versteigert werden. Letzterer umfasst insgesamt 714 Lose, darunter allein über 500 Lose aus dem Bereich Altdeutschland. Dieser Katalog steht ganz im Zeichen der Qualität: Stücke mit besonders attraktiver Optik, sauber zentrierten Stempeln, ästhetischen Briefen sowie seltenen Destinationen prägen das Angebot. Der knapp 200 Seiten starke Farbkatalog dokumentiert die Lose ausführlich, zahlreiche Objekte sind zudem abgebildet – ein Genuss für den anspruchsvollen Sammler.
Ein herausragendes Highlight: der „Anderegg-Brief“ mit dem „Bayern-Einser“
Besonderes Augenmerk verdient ein außergewöhnlicher Brief, der zweifellos zu den Spitzenstücken der Auktion zählt und die Titelseite des Kataloges schmückt. Es handelt sich um eine spektakuläre Frankatur des berühmten „Bayern-Einser“, den sogenannten „Anderegg-Brief“. Drei hervorragend breitrandige und farbintensive Exemplare, entwertet mit geschlossenem Mühlradstempel „255“ und Halbkreisstempel „Ottobeuern“, befinden sich auf dem Beleg, der nach Babenhausen adressiert ist. „Die Abstempelung ist klar und gleichmäßig, der Schnitt aller drei Marken ungewöhnlich breit und harmonisch – eine Kombination, die diesem Stück eine außergewöhnlich dekorative Wirkung verleiht.“, fasst Harald Rauhut zusammen.
Umfangreiche Nachlassabteilung und Sammlungen
Neben den Einzellosen bietet die Auktion auch ein besonders starkes Angebot im Bereich Nachlässe, Sammlungen und Posten, darunter 560 Lose in der Nachlassabteilung, die gegen Gebot ausgerufen werden sowie mehr als 2.200 Sammlungen und Posten zu niedrig angesetzten Ausrufpreisen. Die durchweg hohe Qualität dieser Zusammenstellungen unterstreicht einmal mehr den Anspruch des Hauses Rauhut & Kruschel und verspricht eine lebhafte Atmosphäre im Mülheimer Auktionssaal am Auktionssamstag (18. April). Bereits im Vorfeld zeichnet sich ein reges Interesse sowohl bei Sammlern als auch im Handel ab. Entsprechend darf man sich auf eine dynamische Versteigerung mit zügigem Verlauf und nicht zuletzt auf spannende Bietergefechte einstellen.
Das vollständige Auktionsangebot ist online unter www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (www.philasearch.com) verfügbar. Katalogbestellungen und weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, E-Mail: info@rauhut-auktion.de