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BDB News


(gm/Düsseldorf/pcp) Mit knapp 4.500 Einzellosen Briefmarken hat das Team von Ulrich Felzmann wieder einen beachtlichen Querschnitt internationaler und deutscher Philatelie im Angebot der kommenden onlinebasierten Versteigerung. Von Zeppelin- und Flugpost über Internationale Philatelie, Altdeutschland, Deutsches Reich mit Nebengebieten sowie Nachkriegsdeutschland, werden alle großen Themenbereiche abgedeckt. Dem Deutschen Reich wird dieses Mal – mit knapp 900 Losen – ein eigener Auktionstag eingeräumt, ebenso der Nachkriegszeit mit mehr als 1.300 Losen. Auffällig ist der bei diesen Veranstaltungen der konsequent sammlerfreundlich gehaltene, niedrige Ansatzpreis mit zahlreichen reizvollen Stücken ab ca. 40 Euro.

Unter diesen nominell kleinen Angeboten findet der kundige Sammler immer wieder reizvolle Pretiosen wie Tallinns Lokalausgabe mit seltenem violettem Aufdruck in ungebrauchter Prachterhaltung, Auflage nur 100 Exemplare (!) (Los 11748, Ausruf 200 Euro). Aber auch veritable Raritäten sind darunter, wie eine postfrische, oben ungezähnte, 5 Pfg WHW 1940 „Pfalz bei Kaub“ (Los 15611, Ausruf: 600 Euro) und deren 6 Pfg Pendant „Stadttheater Posen“, ebenfalls postfrisch und diesmal unten ungezähnt (Los 15612, Ausruf: 600 Euro). Von beiden Marken sind insgesamt nur fünf Exemplare bekannt.

Ebenso reizvolle Postgeschichte wird angeboten mit z.B. Los 13632, eine Germania-Postkarte aus der Heimat aus dem Jahr 1913 nach Südwestafrika (Ausruf: 60 Euro). Und auch höherwertige Klassik ist dabei. Hier sei Los 12072 zu nennen, die 5 C „Doppelgenf“ halbiert auf bildschöner Faltbriefhülle (Ausruf: 6.000 Euro) sowie Los 13475, ein wunderschöner Auslandsbrief von Württemberg nach Belgien mit bemerkenswerter Dreifarbenfrankatur (Ausruf: 1.000 Euro).

Den Start in diese Online-Auktionswoche macht die Numismatik. Hier stehen insgesamt gut 650 Einzellose auf dem Programm. Entdecken lassen sich Münzen, Medaillen und Orden von der Antike bis in die Moderne, darunter ein antiker Denar von 56 v.u.Z (Los 10041, Ausruf: 200 Euro), ein 3-Mark-Stück auf Prinzregent Luipold (Los 10135, Ausruf: 150 Euro), eine Medaille auf Peter den Großen (Los 10293, Ausruf: 150 Euro), die 1. monegassische 2 Euro Sondermünze auf den 25. Todestag von Grace Kelly (Los 10360, Ausruf: 2.200 Euro) oder ein seltener indischer Satamana aus purem Silber von 450 v.u.Z. (Los 10377, Ausruf: 270 Euro).

Die Auktion beginnt jeweils um 16 Uhr auf auktionen.felzmann.de. Alle Lose sind im Online-Katalog mit zahlreichen Abbildungen auch der Atteste einzusehen. Weitere Scan-Anfragen werden bearbeitet unter scans@felzmann.de. Gebote können über den Online-Katalog, per Gebotszettel oder über E-Mail abgegeben werden. Weitere Infos: www.felzmann.de.



(Mülheim/pcp) Als Harald Rauhut im März 2021 zur 203. Versteigerung des Auktionshauses Rauhut & Kruschel eine ebenso außergewöhnliche wie umfangreiche Helgoland-Kollektion präsentierte, hatte er wohl kaum geahnt, dass bereits im selben Jahr eine weitere Spezialauktion dieses Sammelgebiets für ihn auf dem Plan stehen würde. Die Liebhaber der Philatelie und Postgeschichte Helgolands wird es umso mehr freuen, dass nun zur 207. Rauhut & Kruschel Auktion ein weiterer Sonderkatalog mit rund 500 Losen vorliegt – hinsichtlich der Losanzahl das umfangreichste Angebot dieses Gebietes auf einer Auktion überhaupt! Die anspruchsvolle Präsentation und die guten Zuschläge der März-Auktion hatten einen weiteren großen Helgoland-Sammler überzeugt, dem Auktionshaus Rauhut & Kruschel seine Helgoland-Sammlung anzuvertrauen, deren Verkauf – die „Spezial-Auktion Helgoland“ – am 17. September 2021 die im Frühjahr begonnene Erfolgsgeschichte fortschreiben wird.


Große Vielfalt der Helgoland-Philatelie
Neben der Anzahl der Lose beeindruckt das Angebot erneut mit einer großen Bandbreite der präsentierten Marken und Belege. An die Offerten der „normalen“ Marken schließen sich umfangreiche Abteilungen „Ganzsachen“, „Stempelbesonderheiten“ sowie „Neudrucke“ an.

Als postgeschichtliches Highlight erster Klasse darf ein Faltbrief vom 12. August 1809 gelten. Dieser datiert sieben Tage vor dem in der 203. Rauhut & Kruschel-Auktion angebotenen Brief, der als bisher frühestes bekanntes Stück angesehen wurde – eine bedeutende Seltenheit. Die Markenausgaben umfassen auch diesmal zahlreiche ausgewählte Einzelstücke, gebraucht, ungebraucht, als Einzelmarken wie auch in Bögen und Einheiten. Darüber hinaus beeindrucken zahlreiche verschiedene Verwendungen der Markenausgaben auf Briefen, Postkarten und besonderen Ganzstücken, wie z.B. Paketkarten oder einer Sparbuchkarte der Helgoländer Sparkasse.

Dem stehen die Ganzsachen in nichts nach, die sich in Hülle und Fülle präsentieren, darunter zahlreiche außergewöhnliche Stücke. Angefangen von den Ganzsachenumschlägen über die Postkarten bis hin zu den Streifbändern zeigt sich die große Vielfalt der Helgoland-Philatelie. Auffällig sind die vielen besonderen Auslands-Destinationen und besonderen Verwendungen in Kombination mit besseren Abstempelungen, die so manches Sammlerherz höher schlagen lassen. Einige Lots ungebrauchter Formulare, darunter Postkarten-Vordrucke, Postanweisungen und Paketkarten runden das Angebot ab.

Im Bereich der Abstempelungen finden sich ebenfalls manche kleinen „Schätze“, darunter handschriftliche Entwertungen, farbige Stempel und rare Kombinationen von besseren Stempeln in Verwendungen auf bestimmten Markenausgaben, so z.B. der blaue L1 HELGOLAND auf ½ Schilling, Type I (MiNr. 1I). Eine Seltenheit ersten Ranges ist die Bedarfsverwendung des Helgoländer Rundstempels auf Ganzsachen-Doppelkarte (Frage- und Antwortteil) des Deutschen Reiches vom 12. Juli 1890. Der abschließende Teil der Neudrucke enthält sowohl eine geschlossen angebotene, einzigartige Sammlung wie auch die in der 203. Auktion unverkauft gebliebene Kollektion, welche nun vollständig detailliert wurde. Alle wichtigen Stücke sind aktuell neu geprüft bzw. attestiert worden. Von der Einzelmarke über größere Einheiten bis zum ganzen Bogen – Fehldrucke und Abarten inklusive – präsentiert sich hier die ganze Bandbreite dieses anspruchsvollen Bereichs der Helgoland-Philatelie.

Alle Lose des Sonderkataloges sind online unter www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (www.philasearch.com) verfügbar. Besichtigungen sind ebenso wie die Auktionsteilnahme nach Voranmeldung möglich.

Katalogbestellungen und weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, Fax +49 (0 208 383552, E-Mail: info@rauhut-auktion.de, Internet: www.rauhut-auktion.de



(Bonn/pcp) Das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer in Bonn hält vom 9. bis 11. September seine 182. Versteigerung ab. Das umfangreiche Angebot mit 8.300 Losen bietet neben einem reichhaltigen Angebot im Bereich der Philatelie ein umfangreiches und wertvolles Angebot von 750 Münzlosen sowie 400 Lose Militaria, Schmuck und Uhren. Zum 30jährigen Bestehen der Auktionsfirma werden zahlreiche Raritäten aus allen Gebieten der deutschen und internationalen Philatelie in einem Sonderkatalog offeriert. Aber auch der Hauptkatalog beinhaltet neben den gesuchten Standardausgaben eine Vielzahl an Besonderheiten.

Von Altdeutschland findet sich ein umfangreiches Angebot ausgesuchter Werte wie ein tadelloses Kabinettpaar der Braunschweig MiNr. 10Ax und eine ebenso tadellose Bremen MiNr. 1y auf Briefvorderseite, jeweils zum Ausruf von 400.– Euro. Ein ausgesuchtes Luxus-Exemplar des populären „Sachsen Dreiers“ (MiNr. 1a), in perfekter Qualität auf Streifband, allseits voll- bis überrandig und ideal zentrisch gestempelt, kommt für 8.000.– zur Versteigerung. Neben einem aktuellen Attest Vaatz BPP liegt dem Los ein Prüfbefund von Max Thier aus dem Jahr 1922 (!) bei.
Für die Sammler des Deutschen Reiches beinhaltet der Auktionskatalog alle gesuchten Standardausgaben in postfrischer und gestempelter Erhaltung bis hin zu einem postfrischen „Nothilfeblock“ (MiNr. Bl. 2) in einwandfreier Erhaltung zum Ausruf von 2.000.–, wie auch – aus der Auflösung großer Sammlungen – zahlreiche Stücke für den Spezialsammler sowie Besonderheiten. In einem Nachlass entdeckte ein Mitarbeiter des Hauses in einer eher unspektakulären Sammlung eine 1,60 M. auf 5 Pfg Germania mit kopfstehendem Aufdruck (MiNr. 154IaK). Das tadellos postfrische Stück vom Bogenrand ist erst das zweite bekannte Exemplar dieser Marke und wird mit neuem Fotoattest Weinbuch BPP zum Ansatz von 2.000.– offeriert. Die 8 Tsd. auf 30 Pfg mit Wz. „Waffeln“ MiNr. 278Y zählt echt gestempelt zu den großen Raritäten der Inflationszeit, ein einwandfreies (!) und zentrisch gestempeltes, schöner kaum mögliches, Exemplar ist ab 2.500.– zu ersteigern. Eine Rarität für Ganzsachen-Sammler stellt die MiNr. P43M dar. Diese 5 Pfg Germania-Karte in grün und kupferbronze wurde in einer Auflage von lediglich 100 Stück für den amtlichen Gebrauch des damaligen Staatssekretärs des Reichspostamts Graf von Podbielski hergestellt, die gebrauchte und gut erhaltene Karte ist auf 2.000.– geschätzt.

Die Kolonialphilatelie zieht in der kommenden Auktion mit interessanten Stücken und Raritäten die Aufmerksamkeit auf sich. Ein sehr seltener Probedruck der 40 Pfg Kaiseryacht von Dt.-Neuguinea auf Papier mit Wz. „Rauten“ in ungebrauchter Erhaltung ist ab 2.000.– zu ersteigern; die teuren 2½ $ Kaiseryacht von Kiautschou o. Wz. MiNr. 27A bzw. 27B in tadelloser gestempelter Qualität werden für 1.800.– bzw. 1.500.– ausgerufen. Die wahrscheinliche und garantiert immer fehlende Krönung jeder Sammlung der Ozeanreederei stellt der 100-Mark Wert der 2. Ausgabe mit fallendem Wasserzeichen dar (MiNr. 16Y) dar. In ungebrauchter Erhaltung sind nur zwei Exemplare bekannt geworden, eine dieser raren Marken in tadelloser Erhaltung wird ab 13.000.– Euro zu ersteigern sein.

Traditionell stark besetzt sind bei Dr. Fischer die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben. Herausragend ist insbesondere das Angebot des Generalgouvernements mit der Auflösung einer großen Spezialsammlung. Unzählige seltene Probedrucke werden angeboten, aber auch Besonderheiten wie ein postfrischer Kleinbogen der 10 Zl. Burg Krakau (MiNr. 65), der in der Mitte des Bogens – wahrscheinlich aufgrund eines schadhaften Zähnungskamms – ungezähnt geblieben ist. Dieses Unikat wird für 5.000.– ausgerufen. Nicht minder spektakulär ist ein postfrischer 4er-Block der Britischen Propagandafälschung für das Generalgouvernement. Die sog. „Frank-Marke“ (MiNr. 33) wurde über dem besetzten Polen aus dem Flugzeug abgeworfen und von der dortigen Untergrundbewegung auf Briefen mit Propagandaschriften verwandt. Der 4er-Block in erlesener Qualität ist auf 8.000.– geschätzt. Das einzig bekannte Exemplar des waagerechten Zusammendruckpaares der 30 K.-Marken „tadschikische SSR“ und „kirgisische SSR“ von Elwa (MiNr. 33/28 Zd) auf Liebhaberbriefstück wird zum Ausruf von 12.000.– offeriert; das vielfach geprüfte Stück dient als Referenzabbildung auf S. 1026 des aktuellen Michel Deutschland-Spezialkatalog. Eines der besterhaltensten postfrischen Stücke der gezähnten „Inselpost Rhodos“-Feldpostmarke (MiNr. 8A) wird für 6.500.– angeboten.

Die Nachkriegsphilatelie bietet die Auflösung guter Sammlungen von den Lokalausgaben bis zur Bundesrepublik. Herausragend ist insbesondere das Angebot der SBZ mit zahlreichen raren Stücken aus der „COSMAS“-Sammlung. Als Highlights seien hier nur ein tadelloses gebrauchtes Stück des Bl. 3A mit Wasserzeichen „Stufen fallend“ MiNr. 3A Y zum Ausruf von 7.500.–, ein Vorzugsdruck des Brückenbaublocks MiNr. Bl. 4V ungebraucht (5.000.–) sowie eine komplette und tadellos erhaltene Serie der MiNr. 116/19X E mit Postmeistertrennung von Gaschwitz (2.600.–) erwähnt. Auch aus den übrigen Nachkriegsgebieten bieten sich seltene Gelegenheiten bis hin zu einem postfrischen 4er-Block der gefragten DDR MiNr. 439aIIgXI sowie ein tadellos erhaltenes Exemplar der seltensten Kataloghauptnummer von Nachkriegsdeutschland, der Notopfermarke MiNr. 7, mit neuem Fotoattest; beide Lose zum Ausruf von je 2.000.– Euro.
Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete bilden insbesondere die klassische Schweiz mit einem schönen Angebot sehr gut erhaltener Kantonals und einem attraktiven gebrauchten Stück der MiNr. 1, der sog. „Waadt 4“ mit roter Genfer-Rosette (Ausruf 4.000.–) eine bemerkenswerte Offerte. Nicht minder rar sind die 2 R. Spanien 1851 (MiNr. 8), in farbfrischer Kabinetterhaltung, ab 3.500.– zu ersteigern, und eine Mauritius 2 P. „Post Paid“ (MiNr. 4IIbx) in ebensolcher Qualität für 2.500.– Ausruf.

Angesichts der jüngsten Hochwasserkatastrophe vor wenigen Wochen u.a. in der Eifel sowie im Ahrtal, quasi der direkten Nachbarschaft zum Bonner Firmensitz, haben Reinhard Fischer und zahlreiche Einlieferer fast 100 Lose für eine Benefiz-Auktion zur Verfügung gestellt. Darunter finden sich eine Goldmünze des Kaiserreichs ebenso wie hochwertige frühe Zeppelin- und Luftpost-Belege der „Viktoria Luise“, Flugpost Rhein/Main und Luftpost am Rhein/Düsseldorf, ein postfrisches „Hochwasser-Blockpaar“ des Saargebietes (schon 1948 gab es Hochwasser-Hilfe!), eine rare in nur 3 Ex. bekannten „Sächsischen Schwärzung“ bis hin zu Sammlungen und kompletten Nachlässen. Sämtliche Lose werden „gegen Gebot“ ausgerufen, der komplette Erlös inkl. aller Aufgelder und Gebühren werden auf das Spendenkonto des Kreises Ahrweiler überwiesen!

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert. Von einer äußerst umfangreichen und reichhaltig spezialisierten Sammlung Deutsche Kolonien zum Ausruf von 7.500.– bis hin zur kleinen Stempelsammlung „gegen Gebot“ findet sich für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Offerte.

Mehr als 600 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Sie auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de .


(ho-Aachen/pcp) Neben den in einem Sonderkatalog präsentierten Marken „Deutsche Kolonien“ bietet das Aachener Auktionshaus AIX-PHILA in seiner 69. Auktion eine Reihe weiterer philatelistische Leckerbissen mit einem ersten Schwerpunkt „Deutsche Feld- und Inselpost“: Die Päckchenmarke Mi.-Nr. 3 mit ZuF auf komplettem Adressteil startet genauso wie die Nr. 8 A von Rhodos auf Brief mit 1.000 Euro.

Ein ungebrauchter Viererblock der Krim-Päckchenmarke (Mi.-Nr. 15 I) fängt bei 1.300 Euro an und eine Kurland-Schnellpostkarte bei 500 Euro. Die sehr seltene Ostpreußen-Feldpostkarte P1 gebraucht in – bei den damaligen Umständen – sehr guter Erhaltung wird mit 800 Euro ins Rennen geschickt und eine Tunis Päckchenmarke der Farbe „b“ mit Zusatzfrankatur auf komplettem Päckchenteil mit 1.500 Euro.

Das Titelstück des Michel-Handbuches, eine U-Boot Marke aus Hela mit dem Plattenfehler „Torpedoschuss“ auf sehr gut erhaltenem Brief wird auch den Titel des Auktionskataloges schmücken und soll wenigstens 5.000 Euro bringen. Nur einmal bekannt ist die gleiche Marke in dunkelblauer Farbe (Mi.-Nr. 13 c) auf einem sogenannten Überroller-Brief, der trotz zeitlich bedingter Bedarfsmängel mit 2.000 Euro Ausruf noch günstig angesetzt ist. Zahlreiche weitere Seltenheiten der deutschen Philatelie sind ebenfalls mit von der Partie: Der gestempelte Dienstmarkensatz von Schleswig C.I.S. mit 500 Euro Ausruf, die große Innendienstserie von Danzig ungebraucht mit 1.000 Euro oder die Portomarken von Zara auf Brief mit 800 Euro seien hier als wenige Beispiele erwähnt. Marken und Blöcke der sowjetischen Besatzungszone bilden einen weiteren Schwerpunkt bei AIX-PHILA; hier wird u.a. ein Brückenbaublock in der Fehlfarbe „bräunlichrot“ mit 1500 Euro ausgerufen oder die seltene Nr. 7 Aawax von Berlin-Brandenburg mit 500 Euro. Die Dauerserie „Wappen und Dichter“ aus der französischen Zone existiert auch ungezähnt und ist im kompletten Bogensatz extrem selten, ist doch vom 2-Mark-Wert gerade einmal ein vollständiger Bogen bekannt: der komplette Bogensatz inkl. dieser Marke soll nun 20.000 Euro einspielen.

Der Sammlungsteil überwiegend aus privaten Einlieferungen bietet mehr als 1200 Lose von 10 bis 12.000 Euro, letzteres eine Zeppelinsammlung mit ca. 650 Belegen. Große Beachtung verdienen zwei Spezialsammlungen aus dem Nachlass Professor Bruns mit seinen Lieblingsgebieten „Fahrpost und Paketbegleitbriefe“ sowie „Packkammer“ mit jeweils etwa 500 Briefen liebevoll und sehr detailgetreu aufgezogen. Man kann sicher davon ausgehen, dass die Startpreise von jeweils 10.000 Euro schnell Geschichte sein werden.

Übrigens wird die Versteigerung vom 6. bis 9. Oktober coronabedingt wiederum online-live mit Unterstützung von Philasearch durchgeführt.

Kontakt
Aix-Phila Briefmarken GmbH
Lothringerstr. 13
52062 Aachen

www.aixphila.de
Tel.: +49 – (0)2 41 – 3 39 95
Fax: +49 – (0)2 41 – 3 39 97

(mh-Braunschweig/pcp) Über 3.300 Lose internationaler Philatelie und Numismatik erwarten dieses Mal die Interessenten. Stark vertreten ist diesmal wieder Altdeutschland mit rund 1.500 Losen, darunter umfangreiche Abschnitte Bayern sowie Thurn & Taxis mit vielen außergewöhnlichen Stücken und Besonderheiten. Mit der in 128 Lose aufgeteilten Sammlung „Per aspera ad astra“ präsentieren wir ein über Jahrzehnte gewachsenes Objekt Braunschweig Markenzeit 1852/1865 mit sauber gestempelten Werten, Briefstücken und Belegen, wie sie, zumal durchgehend geprüft und fast vollständig mit Attesten oder Befunden versehen, in der angebotenen Qualität und Seltenheit nicht alle Tage angeboten wird.

In dem traditionell starken Deutschland-Angebot kann das 100 Jahre alte Auktionshaus u.a. gut ausgebaute Spezialgebiete Hufeisenstempel Deutsches Kaiserreich, Deutsche Auslandspostämter und Kolonien mit 180 Losen und Kontrollrat Ziffern 1946 mit seltenen Hausauftragsnummern und Spezialitäten offerieren.

Die Sammlungsabteilung umfasst über 600 Lose, meist unberührte Posten, Sammlungen und Nachlässe, darunter auch ein reizvoller Händlerbestand mit wohl über 20.000 Briefen und Ganzsachen aus aller Welt, der in etwa 200 Einzellose detailliert wurde. Ferner sind mehrere Großposten sowie wertvolle Münzsammlungen, Anlage- und Sammlermünzen aus über 2100 Jahren Münzgeschichte vertreten.

Die Versteigerung am Mittwoch, 11. August (Briefmarken Einzellose, Lose 1–2469) findet als reine Fernauktion für schriftliche und online Live-Bieter statt. Am Donnerstag, den 12. August wird endlich wieder wie gewohnt im Saal versteigert (inklusive Live Bieten im Internet). Dann kommen die Münzen und Sammlungen „unter den Hammer“ (Lose 2470 – 3304). Weitere Informationen siehe: www.pfankuch-briefmarken.de

(Bonn-rf/pcp) Der Bonner Auktionator Dr. Reinhard Fischer teilte am 18. Juli 2021 seinen Kunden mit:

„Angesichts der verheerenden und furchtbaren Hochwasserkatastrophe, die sich in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ereignete, haben wir uns entschlossen, nicht tatenlos zuzusehen, wie Menschen ihr Zuhause und ihre Existenzen verlieren. Im Zuge dessen, werden wir im Rahmen unserer großen Jubiläums-Auktion im September eine Benefiz-Auktion durchführen und den kompletten Erlös dem Spendenkonto Kreisverwaltung Ahrweiler und Adenau zukommen lassen.

Sie wollen helfen? Gerne versteigern wir auch Ihre Einlieferung für den guten Zweck, professionell bearbeitet und einem großen, internationalen Kundenkreis präsentiert!

Wenn Sie also Briefmarken, Münzen, Militaria oder Schmuck für einen guten Zweck einliefern möchten, kommen alle Erlöse (inklusive Aufgeld, unserer Provision und Losgebühr) dem Spendenkonto des Kreises Ahrweiler zugute. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung!

Kontaktieren Sie uns unter 02 28/26 31 30 oder schreiben Sie an info@briefmarkenauktion.net.

Der Einlieferungsschluss ist der 27.7.2021.“

Spitzenstücke der deutschen Klassik und Moderne

Vom 19. bis 21. August 2021 treffen sich Sammler und Händler im badischen Ettlingen zur 111. Gert-Müller-Auktion. Das 1951 im nahen Karlsruhe gegründete Auktionshaus begeht dieses Jahr sein 70-jähriges Jubi­läum. Auch diesmal kommt ein umfangreiches und hochwertiges Angebot Sammlungen und Einzellose zur Versteigerung. Dabei richtet sich der Fokus auf ein Deutschland-Spezial-Angebot, in dem u. a. mehrere bedeutende Sammlungen zur Auflösung kommen.

Einmaliger 4er-Block von Württemberg

Mit einem Katalog „Deutschland Spe­zial“ kommt der zweite Teil der einmaligen Spezialsammlung mit Briefen der deutschen Lokalausgaben von Freudenstadt 1945/46 von Dr. Hans-Karl Penning, dem derzeitigen BPP-Verbandsprüfer dieses Gebietes, zum Ver­kauf. Diese Kollektion wurde seit den 1960er Jahren ausgebaut und beinhaltet zahlreiche Raritäten. Des Weiteren gelangt die Spzialsamm­lung „SBZ Handstempel“ von Wolfgang Moldenhauer zur Aufteilung. Sie umfasst Spitzenstücke aus dem Bezirk 38 und außerdem Sammlungen weiterer Bezirke. Außerdem kommen seltenste Abarten und Probedrucke der DDR, darunter Unikate, aus einer großen Spezialsammlung unter den Hammer. Ein Sensationsstück, das erstmalig in der 70-jährigen Firmen­geschichte angeboten werden kann, sind alle drei Werte der Serie „10 Jahre Bodenreform“ vom 3. September 1955 als Probedrucke in schwärzlichviolett-ultramarin senkrecht zusammenhängend und mit waagerechtem Wasser­zeichen 2XII. Im MICHEL-Deutschland-Spezial-Katalog sind nur Probedruck-Einzelwerte ohne Gumierung gelistet. Der Zusammendruck startet mit verhaltenen 5000 Euro. Daneben bieten auch Alliierte Besetzung und Bizone zahlreiche seltene Abarten und außergewöhnliche Frankaturen.

Das Einzellosangebot alle Welt enthält zahlreiche kleine und große Raritäten, dabei auch die Baden 7 Kreuzer hellblau von 1871 im vollständigen postfrischen Originalbogen. Highlight bei Württemberg ist ein einmaliger Brief von Heilbronn nach Stockholm mit einem 4er-Block der 9 Kreuzer der 1. Ausgabe. Der Brief wurde über Hamburg befördert mit rückseitigem Stempel des Königlich-Dänischen Oberpostamtes. Das Porto belief sich auf 27 Kreuzer. Offensichtlich hat sich jedoch der Postbeamte verrechnet, so dass dieser Brief statt eines 3er-Streifens einen sensationellen 4er-Block trägt. Neben wenigen bekannten losen 4er-Blocks ist es der einzige auf Brief. Er geht mit 20 000 Euro an den Start. Das Deutsche Reich lockt mit einer Germania-Serie 1902 in ungezähnten 4er-Blocks. Deutsche Besetzung Zara weist eine der größten Raritäten der deutschen Philatelie auf, die sehr seltene 25 Lire in perfekter postfrischer Erhaltung. Ihre Auflage beläuft sich auf nur 32 Stück, und dementsprechend ist das postfrische Exemplar in Top-Qualität mit 40 000 Euro angesetzt. Diese beiden Beispiele mögen einen abschließenden Vorgeschmack auf das hochwertige Deutschland-Angebot geben.

Ein weiterer Katalog beinhaltet zahlreiche gehaltvolle Partien Gold- und Silbermünzen sowie erlesene Schmuck­stücke. Das Sammlungs- und Nachlassangebot Briefmarken ist wiederum sehr umfangreich. Dabei sind schöne Läder- und Spezialsammlungen, umfangreiche Großposten in bis zu 60 Kartons, Briefposten und vieles andere mehr. Hier gelangt auch der Bestand des Ladengeschäftes von Renate Schrepfer aus Tübingen zur Auflösung, die aus einer alteingesessenen Briefmarkenhandelsfamilie stammt. Bereits der Vater gründete ein Briefmarkengeschäft in München.

Die Sonderkataloge Deutschland Spe­zial, Münzen und Schmuck sowie der größte Teil des Sammlungsangebotes werden zusätzlich zur Saalauktion auch online versteigert.

Internet: www.gert-mueller-auktion.de

 

 

Aachen Auch im Schatten der Roten Mauritius gelang dem Aachener Auktionshaus AIX-PHILA ein großer Wurf mit der Online-Versteigerung des ersten Teils einer großen Kolonialsammlung am 26. Juni 2021, die die Auslandspostämter und Kiautschou umfasste. 606 Lose von 10 bis 25 000 Euro kamen unter den Hammer, alle – bis auf zwei zurückgezogene Positionen – wurden zugeschlagen, wobei fast keine Marke bei ihrem Startpreis stehen blieb. Schon die schriftlichen Gebote ließen erahnen, wohin die Reise gehen würde. Livebieter aus aller Welt hatten sich angemeldet und ließen diese Auktion zu einem wahren philatelistischen Fest werden.

Nachfolgend seien beispielhaft einige Resultate genannt: China mit der Vorläufermarke 2 Mark (MiNr. 37 f) und Stempel SHANHAIKUNAN schoss von 50 auf 1000 Euro, ein doppelter Handstempelaufdruck auf einer 5 Pf Germania postfrisch stieg von 1000 auf 3500 Euro, ein Feldpostbrief nach Leipzig mit Stempel PAOTINGFU aus der Zeit der Petschiliunruhen erzielte 3100 (500) Euro, und die 5 Mark Kaiserjacht aus Kiautschou, ebenfalls mit Feldpoststempel, verdoppelte ihren Ausruf von 1500 Euro. Die unverausgabte Serie Deutsches Reich von 1905 mit Aufdruck in lateinischen Buchstaben (MiNrn. VIII a-n) einschließlich der 3 Pf mit Plattenfehler DFUTSCHES wurde mit 4700 (2000) Euro zugeschlagen. Ein gleichartiger Satz von Marokko erzielte nach 2000 Euro Ausruf genau das Doppelte. Sehr gefragt waren die Vorläuferausgaben Türkei mit den Marken des Norddeutschen Postbezirks. Hier wurde zum Beispiel ein Brief von CONSTANTINOPEL nach London von 250 auf 3700 Euro hoch katapultiert, ein weiterer Brief mit der 2 M (MiNr. 37 f) als Einzelfrankatur von Beirut nach Leipzig kam auf 3000 Euro und verzwölffachte so seinen Ausruf. Auch Abarten und Besonderheiten waren gefragt. Die MiNr. 36 I, 5 Pf Germania im waagerechten Paar mit verschobenem Aufdruck, wurde mit 500 Euro ausgerufen und endete bei 3100 Euro.

Obwohl bis dahin bereits eine Fülle von Spitzenpreisen erzielt werden konnte, toppten die Ausgaben von Kiautschou all dies noch beträchtlich, vielleicht auch deshalb, weil sich einige chinesische Bieter zusätzlich an der Auktion beteiligten. Los 451, eine 2 Mark (MiNr. 37 e) mit seltenem Feldpoststempel No1 aus KAUMI wurde mit 300 Euro ins Rennen geschickt, minutenlanges Bieten und schließlich 6600 Euro Zuschlag! Dieselbe Summe erzielte die sehr rare 3 Pf mit diagonalem Aufdruck CHINA (MiNr. V 1I). Das furiose Finale war die Versteigerung von etlichen Dutzend Aufdruckmarken der 1. und 2. TSINGTAU-Provisorien in allen Varianten. Ein senkrechtes Bedarfspaar der MiNr. 1 Ie mit nur einem kurzen Blaustrich kam auf 4500 (2500) Euro, ein 10er-Block der MiNr. 1 IDDF mit doppeltem Wertaufdruck kletterte von 1000 auf 2700, Euro und die Aufdruckmarke MiNr. 2 (2. Tsingtau-Ausgabe) von 1200 auf 3800 Euro. Danach kamen alle sechs Raritäten an die Reihe, alle mit Besonderheiten der 2. Tsingtau-Ausgabe, wobei die Resultate durchweg klar im fünfstelligen Bereich lagen: MiNr. 3, Ausruf 10 000 Euro, Zuschlag 30 500 Euro; MiNr. 3 DD, Ausruf 20 000 Euro, Zuschlag 31 500 Euro; MiNr. SZd 2+3 gleich zweimal, Ausruf je 20 000 Euro, Zuschlag 37 000 bzw. 37 500 Euro; MiNr. 4 DD3 im Paar mit Fehldruck „fP“, Ausruf 20 000 Euro, Zuschlag 26 000 Euro. Das Titelstück, ein Brief mit zwei Aufdruckmarken der 2. Tsingtau-Ausgabe, aber mit steilem Aufdruck, spielte die verlangten 25 000 Euro ein. Die Beliebtheit dieses Gebietes wurde noch deutlich dadurch unterstrichen, dass als letztes Los eine Restsammlung den Startpreis von 3000 auf immerhin 16 500 Euro vervielfachen konnte.

So fiel die Gesamtbilanz dieser denkwürdigen Auktion für alle Beteiligten überaus erfreulich aus, konnte sich doch der Gesamt-Ausruf von etwa 270 000 Euro mehr als verdoppeln! Ebenfalls steigt sicher schon jetzt die Vorfreude auf den 2. Teil dieser Sammlung, kommen dort doch ebenfalls zahlreiche Raritäten nicht nur aus der deutschen Zeit, sondern auch aus der Epoche der britischen und französischen Besetzung unter den Hammer.

Internet: www.aixphila.de

(gm-Felzmann-PR/pcp) Die Münzauktion bei Ulrich Felzmann in Düsseldorf im Rahmen des 45. Geschäftsjubiläums startete mit einem exotischen Angebot aus Madagaskar. Mit zahlreichen Online- und Telefon-Bietern aus aller Welt wurden auf der Online-Live-Auktion an zwei Tagen insgesamt rund 2.300 Münzen Einzellose und Sammlungen versteigert.

Der Spezialkatalog mit Banknoten, Münzen, Orden und vielen kulturhistorischen Gegenständen aus Ostafrika fand viel Anklang und wurde mit hohen Steigerungen oft um ein Vielfaches des Ausrufpreises in die ganze Welt verkauft.

Das Angebot der Einzellose und Sammlungen von der Antike bis zu modernen Münzen im Hauptkatalog wurde ebenso gut angenommen und brachte zahlreiche Top-Zuschläge mit hervorragenden Steigerungen.

So wurde ein antiker griechischer AV Stater 110-90 v.u.Z mit Kopf des vergöttlichten Alexander von 1.800 Euro auf 2.200 Euro gesteigert (Los 507). Ein seltener römischer AV Aureus (Los 576) wurde für 5.000 Euro zugeschlagen (Ausruf: 3.500 Euro). Ein Dukat aus dem Jahr 1738 aus Nürnberg auf Johann Anton II. von Freyberg (1736–1757) erzielte 2.300 Euro (Ausruf: 1.800 Euro) (Los 640).

Auch Kaiserreich Goldmünzen waren beliebt, wie die 20 Mark 1914 von Ludwig III. (1913–1918), die von 3.000 Euro Ausruf auf 4.900 Euro gesteigert wurde (Los 752). Der sehr seltene Habsburger ½ Taler aus Prag von 1607 erzielte 5.200 Euro bei einem Ausruf von 3.000 Euro (Los 1008).

Münzen ab 1800 waren ebenfalls umkämpft, ganz besonders die Tschechoslowakei mit dem 5 Dukaten Stück von 1929 aus Kremnitz in besonders guter Erhaltung (Los 1328), das von mehreren Bietern bis 12.000 Euro gesteigert und schließlich einem Online-Bieter zugeschlagen wurde. Ebenso begehrt war die 1 Dukat Münze von 1933 aus Kremnitz (Los 1329). Hier fiel der Hammer bei 7.000 Euro (Ausruf 2.500 Euro).

Einige schöne China-Lose waren auch wieder im Angebot, wie das Set der Volksrepublik von 1982 „Year of the Dog“ (Los 1413), das für 1.200 Euro den Zuschlag erhielt (Los 1413).

Eine kleine Spezialabteilung mit knapp 50 Losen numismatischer Bücher, die Sammlung „Schloss Walbeck“, wurde nahezu komplett verkauft und das durchschnittlich zum zweifachen Ausrufpreis. Ein Verzeichnis zu Geprägen und Münzsorten aus dem Jahr 1585 wurde von 50 Euro auf 480 Euro gesteigert (Los 1679), eine numismatische Bücherserie in neun Bänden (Los 1691) erzielte 1.400 Euro (Ausruf 800 Euro).

In der weiteren Varia-Abteilung ersteigerte ein erfolgreicher Telefonbieter eine schöne goldene Savonette der ‚Deutschen Uhrenfabrikation Glashütte b. Dresden‘ für 2.200 Euro (Los 1770). Und ein weiterer Bieter sicherte sich ebenso für 2.200 Euro eine schöne Weißgoldkette mit schwerem Aquamarin-Anhänger sowie mit Brillanten und Diamanten besetzt (Ausruf 1.500 Euro) (Los 1797).

Der Nachverkauf der Auktion läuft noch bis zum 1. August 2021. Auf alle unverkauften Lose gibt es einen Nachlass von 10 % auf den Ausrufpreis (ausgenommen sind limitierte Lose).

Einlieferungen für die Felzmann Herbstauktion werden derzeit entgegengenommen. Münzen, Orden, Banknoten und Medaillen können noch bis zum 10. September 2021 eingeliefert werden. Weitere Informationen auf: www.felzmann.de

Nächste Auktionstermine
6. – 10. September 2021, e@uction
9. – 13. November 2021, Herbstauktion
17. – 21. Januar 2022, e@uction

Top-Zuschläge Münzen: https://www.felzmann.de/top-zuschlaege-muenzen-auktion-172.aspx

(Bonn/pcp) Der Auktionskatalog mit mehr als 9.800 Losen beinhaltet neben zahlreichen gesuchten Standard-Ausgaben aus allen Gebieten der deutschen und internationalen Philatelie auch eine Vielzahl an Raritäten.

Von Altdeutschland findet sich ausgesuchte Werte wie z.B. ein gestempeltes Kabinettstück des „Schwarzen Einsers“ von Bayern (MiNr. 1IIa, Ausruf 1.500.- Euro) oder der seltene Probedruck der Helgoland MiNr. 20B in postfrischer Erhaltung zum Schätzpreis von 1.800.-. Für die Sammler des Deutschen Reiches beinhaltet der Auktionskatalog alle gesuchten Standardausgaben in postfrischer und gestempelter Erhaltung wie auch ein gutes Angebot Zusammendrucke und Markenheftchen. So kommt das gesuchte MH Nr. 17 „Rheinlandmarken“ in tadellos postfrischer Erhaltung ab 1.400.- zur Versteigerung.

Die Kolonialphilatelie zieht auch in der kommenden Auktion mit interessanten Stücken und Raritäten die Aufmerksamkeit auf sich. Es finden sich zahlreiche Besonderheiten wie die gebraucht nie angebotene 1 Peseta auf 80 Pfg Germania als Eckrandstück mit Platten-Nr. und Urdruck-HAN (MiNr. 42HANU) auf Luxusbriefstück zum Ausruf von 1.500.-. Traditionell stark besetzt sind bei Dr. Fischer die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben. Die 10 auf 1 Rbl. von Alexanderstadt (MiNr. 15K) ist mit kopfstehendem Aufdruck nur dreimal bekannt; für ein tadellos postfrisches Stück werden Gebote ab 4.200.- entgegengenommen. Der „Urdrucksatz“ des Saarlandes, in den meisten Saar-Sammlungen fehlend, startet mit Fotoattest Ney VP bei 1.000.-. Durch die Auflösung einer großen Sammlung bietet sich für jeden Sammler des Gebietes eine Gelegenheit.

Die Nachkriegsphilatelie bietet die Auflösung einer sehr schön spezialisierten Sammlung West-Berlin. Der Sammler hat speziell von den ersten Ausgaben die Plattenfehler- und Aufdruckfehler in oftmals ausgesuchter gestempelter Erhaltung zusammengetragen, die in dieser Vielfalt nur selten angeboten werden können. Spitzenstücke der Sammlung sind die 1–5 M. Schwarzaufdruck mit je AF VII tadellos gestempelt (Ausruf 1.250.-) und die bis in bis dato nur wenigen Exemplaren bekannt gewordene 5 M. Schwarzaufdruck in der Farbe schwärzlichultramarin (MiNr. 20c, Ausruf 600.-). Darüber hinaus finden sich selbstverständlich alle gesuchten Standardausgaben und eine Vielzahl an Seltenheiten der Gebiete nach 1945.

Für die Sammler nichtdeutscher Briefmarken kommen gute Ausgaben von Färöer, Frankreich, Österreich und der Schweiz zum Ausruf – aber auch wieder ein schönes China-Angebot mit u.a. dem „Schauspielblock“ mit Ersttagsstempel zum Startpreis von 2.000.-Euro.

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert. Von einer sehr schön ausgebauten gestempelten Sammlung Deutsches Reich zum Ausruf von 4.000.- bis hin zur kleinen Stempelsammlung „gegen Gebot“ findet sich für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Offerte.

Mehr als 200 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Sie auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de.