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BDB News

(Bonn/pcp-wm) Den neuen Katalog zur kommenden Auktion finden Interessenten unter https://auktion.reinhardfischerauktionen.de. Das umfangreiche Angebot mit mehr als 6.750 Losen bietet neben einem reichhaltig besetzten Angebot im Bereich der Philatelie ein umfangreiches und wertvolles Angebot von mehr als 800 Münzlosen sowie 300 Lose Militaria, Schmuck und Uhren.

Aus der Vielfalt der mehr als 6.750 Lose mit einem Ausruf von 1,25 Mio. Euro der 179. Versteigerung mit einer Vielzahl an Besonderheiten und etlichen Highlights sei auf folgende Schwerpunkte hingewiesen:

In einem Sonderteil wird der 1. Teil der Sammlung „Cosmas“ aufgelöst. Diese bis 1990 aufgebaute Kollektion beinhaltet zahlreiche marktfrische und kaum einmal angebotene Stücke und Besonderheiten. Die Detaillierung startet mit Sudetenland & Mährisch-Ostrau. So kommt von Maffersdorf die Blockausgabe „Masaryk mit Kind“ (Bl. 3), von der in postfrischer Erhaltung nur zwei Exemplare bekannt sind, mit 6.000.- Euro zum Ausruf. Nahezu jedes der 200 Lose ist mit einer neuen Expertise Brunel VP versehen.

Der Hauptkatalog bietet ebenso eine Vielzahl interessanter Lose. Ein extrem schön präsentierender „Sachsen-Dreier“ auf Briefstück startet bei 2.500.-. Von der äußerst seltenen MiNr. 80Bb wurde im vergangenen Jahrzehnt nur ein weiteres Stück auf Auktionen offeriert, ein gestempeltes Exemplar kann ab 6.000.- ersteigert werden. Zum Ausruf von 8.000.- startet ein postfrischer Luxus-Eckrand-8er-Block der MiNr. 336AWb der OPD Erfurt, der in den Walzendruck-Oberrändern beide vorkommenden Kombinationen zeigt. Hervorzuheben im Kolonien-Teil ist die Auflösung einer umfangreichen und nahezu kompletten Stempelsammlung Deutsch-Südwestafrika.

Aber auch im Markenteil finden sich interessante und seltene Lose. So wird ein kompletter Zwischensteg-Satz der Krone/Adler-Aufdruckausgabe von DSW MiNr. 5/10, hierbei die 25 Pfg in der „guten“ Farbe, in tadelloser postfrischer Erhaltung angeboten. Dieser ist ab 2.500.- zu ersteigern. Großraritäten des Memelgebietes findet sich unter Los-Nr. 3707 und 3708: Der „Fehldruck“ MiNr. A9 ungebraucht startet mit 3.000.-, die unverausgabte AII postfrisch wird mit 4.500.- ausgerufen. Die 25 Pfg Ziffer blau mit sehr seltenem Handstempelaufdruck „14 Muskau“ (MiNr. InII) ist sowohl postfrisch für 2.500.- als auch gestempelt (ab 3.000.-) jeweils in tadelloser Erhaltung zu ersteigern.

Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete bieten insbesondere Frankreich, u.a. mit der in ungebrauchter Erhaltung äußerst seltenen 5 Fr. Kaiser Napoleon (MiNr. 32) zum Ausruf von 2.500.-, und Russland, hier mit frisch geprüften Stücken aus der Sammlung Cosmas, interessante Lose.

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert. Von einer äußerst umfangreich und reichhaltig spezialisierten Sammlung Markenheftchen Bund & Berlin zum Ausruf von 8.000.- bis hin zur kleinen Stempelsammlung „gegen Gebot“ findet sich für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Offerte.

Mehr als 400 Sammlungen kann man komplett im Internet „besichtigen“ – Fotos sämtlicher Albumseiten geben einen sehr guten Eindruck der Lose. Die Bilder finden Interessenten direkt bei den Losbeschreibungen !

Aufgrund der aktuellen Covid19-Verordnungen ist Besichtigung nur für gewerbliche Kunden möglich. Besichtigungstermine müssen vorher angemeldet werden, um den notwendigen Mindestabstand zu garantieren. Die Auktion findet als Live-Auktion statt, aber ohne Teilnehmer im Saal.

Ggf. wird die Verordnung bis zum Auktionstag gelockert. Bitte informieren Sie sich telefonisch, ob ggf. wieder Besichtigung und persönliche Teilnahme an der Auktion für private Kunden möglich ist.

(Mülheim/pcp) Diese Tage hört man in Sammlerkreisen immer wieder von der großen Freude, der Faszination und Begeisterung, die Menschen mit der Philatelie verbindet. Die Lektüre eines „spannenden“ Auktionskataloges, das Bieten und Ersteigern begehrter Lose kann hierzu maßgeblich beitragen, denn die Beschäftigung mit der Philatelie ist insbesondere in diesen Zeiten für viele ein Lichtblick und ohne größere Einschränkungen möglich.

Mit einem ebenso umfangreichen wie reizvollen Angebot bietet die 203. Rauhut & Kruschel Auktion am 17./18. März 2021 beste Gelegenheit, den Auf- und Ausbau der eigenen Sammlung voranzubringen. Zahlreiche begehrte Briefe, Marken und Posten warten darauf, entdeckt zu werden, diverse kleine und große Seltenheiten inklusive. Knapp 5.000 Einzellose, darunter ein Raritäten-Sonderteil sowie eine Spezialsammlung „Helgoland“ – dokumentiert in einem eigenen Sonderkatalog – erwarten die Sammler. Eine substanzstarke und qualitativ hochwertige Nachlass-Abteilung mit deutlich über 300 Positionen sowie mehr als 3.400 sonstige Sammlungen und Posten runden das außergewöhnliche Angebot ab.

Spezial-Auktion Helgoland und Raritäten von Altdeutschland bis Übersee (17. März 2021)

Einen beeindruckenden Querschnitt der Philatelie und Postgeschichte Helgolands präsentiert der Sonderkatalog mit rund 236 Losen dieses ebenso kleinen wie hochspannenden Sammelgebiets. Die Historie der Nordsee-Insel und die Entwicklung ihrer Post spiegelt sich in den angebotenen Marken und Belegen, beginnend mit der Vorphilatelie – mit dem frühesten bekannten Helgoländer Brief mit Poststempel! – bis zu den Markenausgaben, verschiedenen Ganzsachen wie auch dem komplexen Feld der Neudrucke.

Die Raritäten-Abteilung beeindruckt mit knapp ausgewählten 400 Losen von den altdeutschen Sammelgebieten bis zur Moderne, von Europa bis Übersee. Neben hochwertigen Einzelstücken finden sich auch außergewöhnliche Lose und Zusammenstellungen, die man nur selten sieht, wie. z.B. eine Sammlung der Ortsstempel von Braunschweig auf 174 Postanweisungen.

Zu den Highlights gehört zweifelsohne eines der Katalog-Titelstücke, eine badische 6 Kr. als riesenrandiges Luxusstück aus der Stegecke auf Brief – in dieser Form ein Ausnahmestück und eine Rarität erster Klasse. International erwähnenswert ist eine Auswahl von 19 französischen „Par Ballon Monté“-Briefen aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges sowie ein Ganzsachen-Ausschnitt der Genfer 5 C. olivgrün auf kleinem Faltbrief aus dem Jahr 1851, um nur zwei weitere Beispiele zu nennen.

Umfangreiches Angebot Nachlässe, Sammlungen und Posten

Trotz der insbesondere in Bezug auf den Ankauf und die Übernahme von Einlieferungen erschwerten Bedingungen, präsentiert sich das Angebot der Nachlässe, Sammlungen und Posten bemerkenswert stark. Qualitativ und substanzmäßig ist die Nachlass-Abteilung sogar überdurchschnittlich gut besetzt, wie Auktionator Harald Rauhut es zusammenfasst. Die Entwicklung der Nachfrage lässt auch keinen Zweifel daran, dass gerade diese Positionen heiß begehrt sein werden und mit intensiven Bieterduellen zu rechnen ist. Gleiches gilt für die sonstigen Sammlungen, Lots und Posten, die zahlreiche Gelegenheiten für den günstigen Erwerb bieten.

Das vollständige Angebot ist online unter www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (www.philasearch.com) verfügbar. Besichtigungen sind ebenso wie die Auktionsteilnahme nach Voranmeldung möglich.

Katalogbestellungen und weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, Fax +49 (0 208 383552, E-Mail: info@rauhut-auktion.de, Internet: www.rauhut-auktion.de

(Köln/pcp-wm) Zur 160. Auktion des Kölner Tradaitionshauses wurden zwei Kataloge verschickt. Der sog. Hauptkatalog und der Hardcover-Sonderkatalog „Miracle de la Couleur — die Briefmarken des Großherzogtums Oldenburg“.

Der Hauptkatalog startet traditionell mit dem inhaltsreichen Sektor „Nachlässe, Sammlungen, Posten & Partien“, wobei der Sonderteil „Vorläufer der Deutschen Post in China incl. Petschili-Ausgaben und Kiautschou“ spezielle Beachtung verdient. Ein Kenner der Materie hat hier über einen langen Zeitraum eine eindrucksvolle Sammlung geformt mit vielen Stücken, die man so nur selten sieht. Gleichzeitig wurde hier der Blick auf die Qualität und Schönheit der aufgenommenen Marken nicht vernachlässigt.

Zeitgeschichtlich aufschlussreich sind folgende Passagen von Roland Meiners aus dem Vorwort zum Hauptkatalog: „Ursprünglich sollte diese Auktion schon im Dezember stattfinden. Auf Grund des Corona-Lockdowns hatten wir zunächst auf Ende Februar verschoben. Die Formulierung dieses Vorwortes erfolgt bedingt durch den Drucktermin des Kataloges am 24. Januar. Stand heute geht der Lockdown bis zum 14. Februar, wobei viele Menschen eine Verlängerung erwarten. Wir haben deshalb noch einmal von Ende Februar auf Mitte März verschoben in der Hoffnung, dann eine klassische Saalauktion machen zu können. Sollte das nicht möglich sein, findet die Auktion online mit Live-Übertragung ins Internet statt. Wenn Sie online mitbieten möchten, ist eine Anmeldung auf www.philasearch.com erforderlich. Alle anderen, bisher bekannten Wege zur Gebotsabgabe bleiben bestehen. …

Die im vorstehenden Absatz geschilderte Situation macht das Dilemma deutlich, unter dem viele Unternehmer leiden. Man kann nur noch „auf Sicht fahren“ und Planen ist derzeit kaum möglich. Im Vergleich zu anderen Branchen steht die Auktionsbranche mit ihren digitalen Möglichkeiten noch gut da. Und das Interesse an der Philatelie hat sich sogar spürbar belebt, da die Menschen Zeit für ihr Hobby haben und viele andere Möglichkeiten des Geldausgebens wegfallen, wie etwa das Reisen. Hinzu kommt, daß viele Menschen dem Geld nicht mehr trauen und Sachwerte bevorzugen, zu denen die Philatelie gehört. Vergessen Sie auch folgenden Aspekt nicht: Hinter Ihnen liegen schwere Monate. Kaufen Sie sich ein paar schöne Marken, die Ihnen Freude ins Haus bringen und die Ihnen auch über die kommende Zeit hinweghelfen werden.“

Der Redakteur des pcp fragte bei Auktions-Urgestein Wolfgang Jakubek nach, wie er diese Ausführungen einschätzt, denn er beobachtet nach wie vor das Geschehen sehr genau. Jakubek konnte dies nur bestätigen und sprach in seiner unnachahmlichen Art neuer Wortschöpfungen von „Corona-Preisen“, die derzeit bei zahlreichen Versteigerungen des In- und Auslandes erzielt werden. Diese enormen Zuschlagspreis-Steigerungen seien nur dadurch erklärbar, dass viele Philatelisten in diesen schwierigen Zeiten einerseits kaum noch ihr Geld für üblichen Vergnügen (Urlaub etc.) ausgeben könnten, andererseits sich vermehrt dem widmen, was ihnen wichtig ist und bereit sind, dafür viel Geld auszugeben. So liegt in der Krise für die Philatelie auch eine Chance zur Wiederbelebung der Philatelie.

(kv/pcp-wm) Zu dieser anstehenden Versteigerung teilte Klaus Veuskens mit: „Eigentlich sollte unsere 112. Auktion bereits Mitte Januar 2021 stattfinden, aufgrund der Corona-Situation hatten wir uns dazu entschieden, diese Auktion auf Mitte Februar zu verschieben. Nachdem sich in der Zwischenzeit wenig verändert hat, wollen wir unsere Winter-Auktion nicht ein weiteres Mal verlegen und werden sie nun am 18. und 19. Februar durchführen. …

Da sich fast täglich die Bedingungen zur Besichtigung, zur Einlieferung und natürlich zur Auktion ändern, bitten wir Sie sehr dringend, vor einer eventuellen Besichtigung mit unserem Sekretariat Kontakt aufzunehmen, um die aktuelle Situation zu klären und einen Termin zu vereinbaren. Wir sind auf jeden Fall mit dem gesamten Team vom Auktionshaus Veuskens für Sie da.

Der aktuellen Situation geschuldet, haben wir wesentlich mehr Sammlungen und Posten auf den Fototafeln bzw. im Internet unter www.veuskens.de. dargestellt. Auch sind wir gerne bereit, Ihnen bei konkretem Interesse, weitere Abbildungen zu erstellen oder am Telefon für Fragen zur Verfügung zu stehen.

In unserer Winter-Auktion konnten wir ungewöhnlich viel Material aufnehmen, so insbesondere einige „riesige“ Briefe- und Belege-Sammlungen, die wir zum Teil als Ganzes aufgenommen, zum Teil aber auch aufgelöst haben. So z.B. bedeutende, teils auf großen Ausstellungen ausgestellte und prämierte Sammlungen, so zur frühen Deutschen Luftpost, Zeppelinpost, ferner Bayern und andere Gebiete, Übersee-Klassik (z.B. USA) usw.

Auch umfangreiche Altdeutschland-Sammlungen, gute Sammlungen Europa bzw. Übersee und natürlich, wie gewohnt vielfältige Nachlässe, Großposten usw. kommen in dieser Auktion geschlossen zum Ausruf.“

(Mülheim/pcp) Am 16. Januar startet das Auktionshaus Rauhut & Kruschel aus Mülheim a.d. Ruhr mit seiner 202. Versteigerung in das neue Auktionsjahr 2021. Das Gesamtprogramm umfasst knapp 9.000 Lose diverser Sammelgebiete von Altdeutschland bis Übersee mit zahlreichen hochwertigen und seltenen Stücken. Ein reizvoller Teil mit attraktiven Sammlungen und Posten aus aller Welt rundet das Angebot ab.

Traditionell im Fokus steht die Philatelie der Altdeutschen Staaten, die mit einer großen Auswahl aus nahezu allen Bereichen vertreten sind. Diverse Auslands-Destinationen der Gebiete Altdeutschlands, so z.B. Württemberg mit einer Währungsmischfrankatur nach Schottland oder einem Transatlantik-Brief nach Kanada, lassen die Sammlerherzen sicherlich höherschlagen. Ein kleiner Sonderteil „Kaiserliche und Königliche Handschreiben-Umschläge“ präsentiert viele seltene Stücke, die wahrlich nur sehr schwer zu finden sind. Mit der großen Bandbreite an Marken, Stempeln und Briefen hält das Angebot für jeden Sammler etwas bereit.

Auch die Sammelgebiete des Deutschen Reiches nebst Gebieten bis hin zur Bundesrepublik präsentieren kleine und größere Seltenheiten. Angefangen von einigen schönen Auslandsbriefen der Brustschildausgaben, darunter eine seltene Mischfrankatur der ersten Ausgaben nach Buenos Aires, über kleine Raritäten des Deutschen Reiches bis hin zu den Kolonien mit u.a. einer senkrechten 10 Pfg.-Halbierung der Marshall-Inseln oder diversen Inselpost-Belegen des Zweiten Weltkriegs sind spannende Bietergefechte zu erwarten. Insgesamt besticht die Zusammenstellung von mehr als 4.500 Positionen mit einem beeindruckenden Querschnitt der deutschen Sammelgebiete von der Klassik bis zur Moderne.

Ausgewählte Einzellose von Europa bis Übersee schließen sich an, darunter auch der auf der Titelseite des Auktionskataloges abgebildete Beleg aus Dänemark. Über Hamburg nach Antwerpen in Belgien gelaufen, beeindruckt der Brief mit einer schönen Vierfarben-Mischfrankatur zum Gesamtporto von 30 Skilling – eine äußerst seltene Kombination!

Der Sammlungsteil umfasst mehr als 3.600 Positionen und präsentiert wie gewohnt eine große Vielfalt attraktiver Lose von Deutschland bis Übersee, von Klassik bis Thematik. Neben den begehrten „Wunderkisten“ und der chancenreichen Rücklos-Liquidation bieten auch die übrigen Sammlungen und Posten beste Gelegenheiten für alle „Jäger und Sammler“.

Das vollständige Auktionsangebot ist online unter www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (www.philasearch.com) verfügbar. Aufgrund der aktuellen Situation wird darum gebeten, persönliche Besuche zwecks Besichtigung und/oder Auktionsteilnahme vorher telefonisch abzusprechen.

Weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, E-Mail: info@rauhut-auktion.de, www.rauhut-auktion.de

(df/rf/pcp) Das umfangreiche Angebot mit fast 9.400 Losen bietet neben einem reichhaltig und wertvoll besetzten Angebot im Bereich der Philatelie interessante Offerten im Schmuck-Bereich. Neben einem gestempelten Kabinettstück des „Bayern Einsers“ (MiNr. 1Ia) zum Ausruf von 1.400.— Euro kommen wieder gesuchte postfrische Werte Bayerns sowie interessante Stücke aus der Sammlung „Schwanthaler Höhe“ zur Versteigerung. Daneben werden umfangreiche Nummernstempel-Sammlungen von Bayern und Thurn & Taxis aufgelöst.

Für die Sammler des Deutschen Reiches beinhaltet der Auktionskatalog alle gesuchten Standardausgaben in postfrischer Luxusqualität wie auch zahlreiche Besonderheiten. Ein tadellos postfrisches Exemplar der seltenen 18 Kr. Kleiner Brustschild (MiNr. 11) mit neuem Fotoattest Krug BPP startet bei 1.500.— Euro. Ein 4er-Streifen der echt gestempelt schon einzeln gesuchten Infla-Marke MiNr. 307 wird für 2.000.— Euro angeboten, Markenheftchensammler dürften an dem sehr seltenen MH 7.2A mit neuem Fotoattest zum Ausruf von 1.500.— Euro Gefallen finden.

Die Kolonialphilatelie zieht auch in der kommenden Auktion mit interessanten Stücken und Raritäten die Aufmerksamkeit auf sich. Hervorzuheben ist die 2½ $ Kaiseryacht von Kiautschou mit der seltenen Retusche „Wolke zwischen den Halteseilen des ersten Mastes“ (MiNr. 37IIAI) von der bis dato nur 5 ungestempelte Stücke bekannt sind; ein postfrisches Exemplar mit neuem Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP wird für 2.000.— Euro offeriert. Zum selben Startpreis findet sich ein dekorativer Brief von Togo mit gleich zwei Exemplaren der raren MiNr. 1d in Mischfrankatur von Lome nach Deutschland in fehlerfreier Erhaltung. Traditionell stark besetzt sind bei Dr. Fischer die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben, dieses beinhaltet unter anderem ein postfrischer 4er-Block-Satz des „Urdrucksatzes“ des Saarlandes mit der Abart „ohne Aufdruck“ zum Startgebot von 7.200.— Euro.

Die Nachkriegsphilatelie bietet Seltenheiten der SBZ und DDR. Von der MiNr. 43 Ziffern von Ostsachsen mit amtlichen Liniendurchstich sowie zusätzlicher Postmeistertrennung von Dittmannsdorf (MiNr. 43BIIaI O)sind bisher nur 2 Stück bekannt geworden, eine dieser Marken, in tadelloser gestempelter Erhaltung, ist für 3.800.— Euro zu ersteigern. Nicht minder spektakulär ist ein dekorativ frei gemachter Sammler-Brief mit dem Sonderdruck des Bl. 2 ohne Durchstich nebst den „Antifa-Blocks“ in beiden Papiervarianten in perfekter Erhaltung und mit ganz neuem Attest Nagler VP zum Ausruf von 2.500.— Euro. Um eine DDR-Rarität ersten Ranges, die gestempelt in tadelloser Erhaltung praktisch nicht zu finden ist, handelt es sich bei der ZKD-Dienstmarke 10 Pfg mit der Fehlfarbe „grünschwarz“ (MiNr. 2F XI) zum Startpreis von 1.000.— Euro. Zudem finden sich von allen Gebieten die gesuchten Standardausgaben in einwandfreier Erhaltung, sowie für den Spezialisten zahlreiche Einheiten, Plattenfehler, Druckerzeichen und Plattennummern.

Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete bieten insbesondere die europäischen Gebiete ein gehaltvolles Angebot. Ein tadellos postfrisches Stück der 1.000 L.-Paketmarke Italiens von 1954 (MiNr. 81) wird für 1.000.— Euro versteigert, ein gleichfalls dekorativer wie seltener „PAX“-Satz der Schweiz in 4er-Blocks in gestempelter Erhaltung startet bei 1.400.— Euro.

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert. Von der sehr guten Spezialsammlung „4er-Blocks der Dauerserien“ der Bundesrepublik ab Posthorn zum Ausruf von 2.500.— Euro über gute Stempelsammlungen Bayerns und Thurn & Taxis bis hin zur kleinen Briefepartie „gegen Gebot“ findet sich für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Gelegenheit.

Mehr als 200 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Sie auf der Internetseite https://auktion.reinhardfischerauktionen.de.

 

(gm/pcp) Das Auktionshaus Felzmann bietet zum Jahresauftakt 2021 wieder das gewohnt breite Spektrum, dessen Versteigerung sich auf einen Tag Numismatik sowie vier Tage Philatelie verteilt.

Den philatelistischen Auftakt bestreitet traditionell die Flug- und Zeppelinpost, hierunter einige auffällig exotische Zuleitungen, ergänzt um etwas Astro- und weitere Thematik, anschließend folgt internationale Philatelie. Der Mittwochnachmittag gehört Altdeutschland mit stärkerem Anteil Bayern, ab etlicher „Schwarzer Einser“, neben reizvollen Belegen praktisch sämtlicher altdeutscher Staaten sowie Lübecks legendärem Fehldruck gestempelt (Los 21264) und Sachsens Dreier, unter anderem in der bräunlichroten „c“-Farbe (Los 21350).

Die zweite Sitzung des Tages bleibt den Ausgaben des Deutschen Reiches vorbehalten, hier insbesondere zahlreiche Portostufen und Besonderheiten der Inflationszeit sowie ein schöner Teil Zusammendrucke. Der Donnerstag beginnt mit den Deutschen Nebengebieten, dabei Deutsch Südwestafrikas unverausgabte 50 Pfg Krone/Adler auf R-Brief (Los 22041) und eine Karte der dortigen 1. Luftpostversuche (Los 22053) und setzt den Tag mit den frühen Nachkriegsausgaben sowie Kontrollrat fort. Der letzte Auktionstag ist dann ausschließlich den Freunden der Nachkriegsphilatelie gewidmet und bietet unzählige Spezialitäten für kleine und besser ausgestattete Geldbeutel.

Den Umschlag des Wendekataloges zieren einerseits zahlreiche Münzen und andererseits eine reizvolle Auswahl zuvor genannter Stücke, die spontan Lust auf ein Studium der rund 5.000 Lose machen. Ein Blick in diesen Katalog, der auch als E-Paper abrufbar ist, lohnt sich in jedem Fall. Wer noch nicht zu den Beziehern der Felzmann-Kataloge gehört, kann diesen am besten sogleich kostenlos anfordern oder zunächst im gut ausgebauten Online-Katalog stöbern unter www.felzmann.de

 

Ein Bericht von Jan Billion
Ein breites Spektrum der Philatelie bietet die 67. AIX-PHILA-Auktion, die vom 20. bis 23. Januar 2021 live-online aus Aachen durchgeführt wird. Schwerpunkte finden sich einmal mehr bei den deutschen Sammel gebieten. Dazu gehören die Brustschilde des Deutsches Reiches und Ausgaben des Zweiten Weltkrieges, u. a. aus dem Sudetenland und Mährisch-Ostrau. In einem Sonderkatalog kommt die Referenzsammlung mit Bogenrandzudrucken des Saarlandes, der Bundesrepublik und Berlin von Günther Schwarz unter den Hammer. Annähernd 1000 Einzellose mit Stücken, die kaum auf dem Markt zu finden sind, warten auf neue Liebhaber – die meisten davon gegen „Gebot“!


Lebenswerk eines Forschers

Weit über 50 Jahre hat Günther Schwarz auf dem Gebiet der Bogensignaturen der Bundesrepublik, von Berlin und der OPD Saarbrücken geforscht und eine einmalige Referenzsammlung zusammengetragen, bei deren Betrachtung man nur ins Staunen kommen konnte. Einem größeren Sammlerkreis wurde er durch seine Spezialkataloge zu Formnummern und Bogenzählern, unterstützt durch entsprechende Hinweise im MICHEL-Deutschland-Spezial-Katalog, bekannt. Bereits 1966 gab er den ersten Spezial-Katalog der Bogensignaturen der Bundesrepublik und West-Berlin heraus. Heute noch Standard sind seine in den 1990er Jahren erschienenen Werke zu den Formnummern der Bundesrepublik und von Berlin, die auch der Autor dieser Zeilen regelmäßig für seine Artikel zu Rate zieht. Für Spezialsammler dieses Gebietes ergibt sich am 20. Januar 2021 die wohl einmalige Gelegenheit, nach langer Zeit des Suchens die eine oder andere Lücke zu füllen. Das Auktionshaus AIX-PHILA hat weder Aufwand noch Kosten gescheut, um die Sammlung gebührend in einem eigenen Sonderkatalog zu präsentieren. Zu den knapp 1000 Positionen gehört eine ungezähnte Bogenecke Berlin MiNr. 219 U (Alt-Berlin 10 Pf) mit Formnummer 2, die mit 200 Euro an den Start geht.
Ein Paar der 25 Pf Bund Posthorn mit Hausauftragsnummer und Zusatzfrankatur auf Päckchenadresse beginnt ebenfalls mit 200 Euro, zwei Eckrandsätze Marienkirche Lübeck mit einfacher bzw. doppelter Bogenkontrollnummer sind mit 400 Euro angesetzt. Besonders stark ist die Heuss-Serie mit einer Fülle von Drucker zeichen, Hausauftragsnummern und Formnummern vertreten: Die 40 Pf mit Nr. 4 wird mit 200 Euro ausgerufen, die 70 Pf mit der gleichen Nr. und neuestem Fotoattest beginnt mit 400 Euro und ein Ersttagsbrief mit einer Bogenecke der 3 DM mit 500 Euro. Die sehr seltene Variante der 10 Pf Jugend Schmetterlinge (Bund MiNr. 377) ohne Formnummer soll wenigstens 100 Euro einspielen. Daneben werden auch Besonderheiten wie bessere Korrigierte Bogenwertzähler, Bogenränder mit Steuerstrichen, Plattennummern und Ahnliches angeboten, praktisch alles, was es an postalischen Vermerken auf den Bogenrändern so gibt.


Mondbrief von Apollo 15

Im Hauptkatalog präsentiert sich das Deutsche Reich sehr stark. Bei den Brustschilden startet ein ungebrauchter Viererblock der 2 Kreuzer Kleiner Schild (MiNr. 8) mit 700 Euro, ein weiterer Viererblock der 18 Kreuzer (MiNr. 11) mit 600 Euro. Das Saargebiet ist mit einer Fülle Aufdruckmarken herausragend vertreten. Einen weiteren Schwerpunkt bilden diverse Ausgaben aus dem Zweiten Weltkrieg mit u. a. etlichen Seltenheiten aus dem Sudetenland bzw. Mährisch-Ostrau. Annähernd 200 Belege aus dem Generalgouvernement, post- wie zeitgeschichtlich gleichermaßen bemerkenswert, bieten Interessenten dieses Gebietes so manche Gelegenheit, ihre Sammlung zu bereichern. So geht eine telegrafische Postanweisung nebst Telegramm aus 1944 mit 200 Euro ins Rennen, eine portofreie Postsache vom Abholpostamt Lodsch (Lodz) mit 150 Euro (Lodsch gehörte übrigens nur wenige Tage zum Generalgouvernement). Einige seltene Zensur briefe aus der Französischen Zone oder Belege „Gebühr bezahlt“ dürften genauso ihre Abnehmer finden wie die sehr raren Typen AM-Post MiNrn. 32 aCz und 33 aAz jeweils in gestempelten Viererblocks, die mit 900 bzw. 800 taxiert sind. Eine der seltensten Varianten der Notopfermarke, die MiNr. 7 in postfrischer Erhaltung, wird mit 1500 Euro ausgerufen.
Bei den europäischen Staaten fallen mehrere Bogensätze „Kinderhilfe“ aus den 1930er Jahren auf, deren Startpreise noch viel Luft nach oben lassen. Österreich bietet neben einigen Besonderheiten aus den 1920er Jahren zwei WIPA-Blocks postfrisch bzw. mit Sonderstempel zu 700 bzw. 900 Euro Ausruf. Die erste polnische Marke ist gleich mehrfach vertreten, u. a. auf Briefen aus Warschau und Kirbaty (Ausruf 400 bzw. 500 Euro). Die Volksrepublik China glänzt mit einigen guten Serien und Blocks aus der Zeit vor, während und nach der Kulturrevolution, darunter Maos Lehrsätze (MiNrn. 966-976) mit 1000 Euro. Den Schlusspunkt bei den Einzellosen setzt ein Mondbrief aus 1971 mit Unterschriften der Astronauten Worden, Scott und Irwin, der mit 2000 Euro überaus zurückhaltend angesetzt worden ist.
Etwa 1200 Sammlungen, Posten, Lots und ganze Nachlässe bilden den Höhepunkt und Abschluss der Versteigerung. Ob eine Wunderkiste gegen „Gebot“, eine Schweizsammlung für 3000 Euro oder ein komplettes Regal mit Briefmarken: Es dürfte wohl kaum einen Sammler geben, der bei AIX-PHILA nicht fündig werden dürfte.

 

Bogenecke der Berlin Mi-Nr. 219 U mit Formnummer 2.

Internet: www.aixphila.de

Gespannt schauten viele Philatelisten am 21. November 2020 nach Wiesbaden, wo das Auktionshaus Heinrich Köhler weitere 265 Einzellose aus der mittlerweile legendären „ERIVAN-Sammlung“ des verstorbenen Unter nehmers Erivan Haub präsentierte. Wer die Versteigerung am Bildschirm verfolgte, musste sich in Geduld fassen, denn für die 267 Lose wurden rund sechs Stunden benötigt, was einem Schnitt von 44 Losen pro Stunde entspricht. Bereits diese Zahl macht deutlich, dass sich die zahlreichen Bieter um nahezu jedes Los heiße Gefechte lieferten, denn von den 265 Losen wurden 260 verkauft. Das entspricht einer Traumquote von rund 98 Prozent. Nur fünf Lose blieben liegen. Noch deutlicher wird das Ergebnis, wenn man die Gesamtzahlen betrachtet. DerAusrufpreis aller Lose lag bei 875 000 Euro, der Zuschlag aber fast beim Dreifachen (genau: 2,91-fachen), nämlich bei 2 545 000 Millionen Euro. Kaum zu glauben, aber wahr!


Extreme Steigerungen

Die Sammlung ERIVAN hat eine bis heute zunehmende Dynamik in der philatelistischen Welt ausgelöst. Das war am 21. November 2020 in Wiesbaden deutlich spürbar. Über 1000 verschiedene Sammler und Händler aus der ganzen Welt boten mit. Sie beteiligten sich im Saal, am Telefon oder online.

Extreme Aufsteigerungen und intensive Bieterkämpfe waren bei der außergewöhnlichen Auktion an der Tagesordnung. So steigerten zwei hochmotivierte Interessenten einen Brief vom Erstausgabetag 1. Januar 1872 der ersten Briefmarke des Deutschen Reiches, den Brustschilden, adressiert an Kaiser Wilhelm I, mit einem Startgebot von 2000 Euro um das Zwanzigfache auf 40 000 Euro. Mit dieser Anschrift ist der Brief nach Berlin wohl der bedeutendste aller Ersttagsbriefe des Deutschen Reiches. Erivan Haub erwarb ihn 1999 bei der Briefmarkenweltausstellung in Nürnberg für umgerechnet circa 13 500 Euro. „Der neue Besitzer war damals in Nürnberg auch anwesend und liebäugelte bereits mit dem Stück, sammelte das Gebiet aber noch nicht. Spannend ist, dass der heutige Gegenbieter den Brief damals verkauft hat und heute das Nachsehen hatte“, sagt Dieter Michelson, Geschäftsführender Gesellschafter des Auktionshauses Heinrich Köhler. „Der neue Besitzer hat sich heute nach 21 Jahren später einen Traum erfüllt und den Kaiser-Wilhelm-Brief erworben.“

Aus einer Versteigerung voller Höhepunkte seien einige weitere Top-Lose hervorgehoben:
Der Lübeck-Brief mit der größten verwendeten Einheit der ersten Briefmarke der Hansestadt (5er-Streifen) ist eine der großen Seltenheiten der Altdeutschland-Philatelie. Bei der letzten Versteigerung des Stücks im Jahr 1988 fiel der Zuschlag bei umgerechnet circa 143 000 Euro (280 000 DM). Mit verhaltenen 80 000 Euro angesetzt, landete er nach heftigem Bieterkampf bei sensationellen 430 000 Euro.

Der König-Carol-Brief ist eng mit der wechselvollen Geschichte des Monarchen König Carol II von Rumänien, einem leidenschaftlichen Briefmarkensammler, verbunden. Bei seiner Flucht aus Rumänien konnte er seine Briefmarkensammlung retten, darunter den einmaligen Baden-Kehrdruck-Brief (siehe DBR 11/20, Seite 51). Er wechselte nun in Wiesbaden für 320 000 (100 000) Euro den Besitzer.

Ein Brief mit vier Exemplaren der Preußen 2 Silbergroschen „Glatter Grund“ von 1857 nach Breslau, der einzig bekannte Brief mit einem gebrauchten 4er-Block dieser Marke, gilt als das kostbarste Stück der Preußen-Philatelie. Mit 50 000 Euro geschätzt, erzielte er 160 000 Euro.
Mit 80 000 Euro startete ein Briefmarkenbogen aus Sachsen mit berühmtem Farbfehldruck der ½ Neugroschen Friedrich August II von 1851. Der Wert ergibt sich aus einem Produktions fehler: Der für den Druck der ½-Neugroschen-Briefmarken verantwortliche Drucker verwechselte das Papier. Statt grauem verwendete er hellblaues Papier. Das angebotene Stück ist der einzig erhalten gebliebene Schalterbogen des Fehldruckes, für den der Hammer bei 95 000 Euro fiel.


Außergewöhnliche Sammlung

„Wir erleben zurzeit historische Momente der Philatelie, die Auswirkungen auf die gesamte internationale Branche haben. Die Ergebnisse der vierten Auktion zeigen, dass wir wirklich von außergewöhnlichen Zeiten sprechen können. Die Beschäftigung mit Briefmarken und die Philatelie, ein Hobby, das Sammler in den eigenen vier Wänden betreiben können, ist wieder in den Fokus gerückt“, sagt Karl Louis, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter des Heinrich Köhler Auktionshauses. „Die Sammlung wurde aus dem Schrank oder dem Tresor geholt, und die Faszination Briefmarke blüht auf. Viele Sammler haben die Briefmarke auch als Investition in ein spannendes Hobby wiederentdeckt. Das belegen nicht zuletzt die Ergebnisse vom 21. November, die die bisherigen Ergebnisse der ERIVAN-Auktionen noch einmal übertroffen haben.“

Die einmalige Sammlung ERIVAN umfasst viele Unikate sowie äußerst seltene Marken und Briefe, die in dieser Erhaltung kaum zu übertreffen sind. Die Unternehmen des Global Philatelic Network, Heinrich Köhler in Wiesbaden, H. R. Harmer in New York und Corinphila Auktionen in Zürich, steuern die Versteigerungsserie mit rund 8000 Auktionslosen, die noch bis 2023 läuft.

 

Brachte sensationelle 430 000 Euro: Brief mit einem 5er-Streifen der ersten Briefmarke der Hansestadt Lübeck.

(HK-PR/AIJP/pcp-wm)

(AIJP/pcp) Passend zum Jahreswechsel legt der durch seine Reihe „Chronik der deutschen Philatelie“ bekannte Fachautor Wolfgang Maassen eine besondere, allerdings nur digital zum freien Download erhältliche Publikation vor: die „Chronik 2020“. Es handelt sich dabei um eine Zusammenstellung ausgewählter Nachrichten, die er 2020 über seinen Pressedienst (pcp) an die Fachpresse, Verbände und Institutionen verbreitet hat. Rund 130 Seiten, reichlich illustriert, erwarten den interessierten Leser und vermitteln ihm einen Rückblick auf ein Jahr, das keiner weltweit so in Erinnerung hat. In einer ruhigen Stunde – die drastischen Beschränkungen und Mobilitätsrestriktionen legen dies nahe – diese Informationen noch einmal Revue passieren zu lassen, mag auch die Einsicht näherbringen, dass die Philatelie lebt. Allen früheren Unkenrufen zum Trotz. Es bleibt die Hoffnung, dass 2021 ein besseres Jahr werden wird.

Die Publikation ist kostenfrei unter der Adresse http://philahistorica.de/Dokumente/WM_Chronik_DtPhilatelie_2020.pdf herunterzuladen, der Link kann an jedermann weitergeben und geteilt werden. Diese Chronik ist auch unter www.philahistorica.de erhältlich.