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BDB News


Eine Ausnahme-Versammlung in Corona-Zeiten. Foto: Wolfgang Maassen

(APHV/pcp-wm) Bezieht man den Vorstand um Wolfgang Lang, Stefan Jopke, Thomas Gompf, Stefan Lutter und Michael Maassen sowie Geschäftsführer Thomas Brückel mit ein, dann waren es insgesamt nur neun Personen, die „leibhaftig“ den Weg zum Kölner Hotel gefunden hatten. Dank Vertretungsvollmachten waren zwar „virtuell“ weitere elf Mitgliedsfirmen präsent, letztlich repräsentierten 20 Stimmen aber auch nur einen sehr kleinen Teil des Verbandes.

Vertreter der Verbände BDB, BDPh und BPP hatten coronabedingt abgesagt, legten aber Wert darauf, dass dies nur der aktuellen Situation geschuldet sei und wünschten per digitaler Grußadresse der Veranstaltung einen guten Verlauf. Diesen nahm sie tatsächlich, denn in gut zwei Stunden waren die üblichen für solche Verbandsregularien vorgeschriebenen Punkte schnell abgehandelt. Die jährliche Bilanz trug Stefan Lutter vor. Unter dem Strich schloss die Bilanz zwar mit einem Minus von gerundet 12.300 Euro ab, allerdings – das machte Präsident Wolfgang Lang deutlich – war die Entwicklung deutlich besser gewesen als sie auf dem Papier aussah. Denn für erforderliche Abmahnungen sei der Verband mit ca. 18.000 Euro in Vorleistung getreten, die in den kommenden Jahren wohl wieder an den APHV zurückfließen. Der APHV sei also noch mit einem kleinem „blauen Auge“ durch die Zeit gekommen.

Dass ordentlich gewirtschaftet und Buch geführt wurde, attestierten die Kassenprüfer. Einstimmige Entlastung des Vorstandes (bei Enthaltung in eigener Sache) war die konsequente Folge. Gute Gründe für die zuweilen im Raum stehenden Forderungen nach Beitragserhöhungen gab es dieses Mal nicht.

Eine angekündigte Satzungsänderung ging glatt und schnell durch, Anträge an die Mitgliederversammlung gab es keine, so dass man reichlich Zeit hatte, entspannt und engagiert zwei Schwerpunkte locker zu diskutieren: Zum einen die künftige Messe-Entwicklung, bei deren Diskussion durchaus deutlich wurde, dass es spürbaren Bedarf für publikumsnahe Messen gibt, vielleicht auch neuer Konzepte bedarf, zum zweiten der Wunsch nach einer weiteren Marktplatz-Plattform im Internet, die APHV-Mitglieder unabhängiger von etablierten Anbietern wie z.B. eBay macht, die primär durch restriktive Änderungen bei doch nennenswerten Kosten auffallen. Die Diskussion endete ergebnisoffen, was sicherlich in den momentan schwierigen Zeiten auch keinen überraschte. Allerdings machten einzelne Beiträge auch sehr deutlich, dass gegen frühere Trends Sammler wieder ihr Hobby aufnehmen, neue Kunden in nennenswerter Zahl gerade über das Internet zu registrieren sind und so manche Ware, die bislang als nahezu unverkäuflich galt, wieder unverhofft Abnehmer findet.

(AIJP/pcp-wm) Gespannt schauten viele Philatelisten am 21. November 2020 nach Wiesbaden, wo das Auktionshaus Heinrich Köhler weitere 265 Einzellose aus der mittlerweile legendären „Erivan-Sammlung“ des verstorbenen Unternehmers Erivan Haub präsentierte. Wer die Versteigerung am Bildschirm verfolgte, musste sich in Geduld fassen, denn für die 267 Lose wurden rund sechs Stunden benötigt, was einen Schnitt von 44 Losen pro Stunde entspricht. Bereits diese Zahl macht deutlich, dass sich die zahlreichen Bieter um nahezu jedes Los heiße Gefechte lieferten, denn von den 265 Losen wurden 260 verkauft. Das entspricht einer Traumquote von rund 98 Prozent. Nur fünf Lose blieben liegen.

Noch deutlicher wird das Ergebnis, wenn man die Gesamtzahlen betrachtet. Der Ausrufpreis aller Lose lag bei 875.000 Euro, der Zuschlag aber fast beim dreifachen (genau: 2,91-fachen), nämlich bei 2.545.000 Millionen Euro. Kaum zu glauben, aber wahr.

Dieter Michelson, Geschäftsführer des Wiesbadener Auktionshauses und Mitinhaber des Global Philatelic Network, zu dem das Haus zählt, meinte dazu am Tag nach der Auktion auf Anfrage:

„Ich bin immer noch überwältigt von den Eindrücken von gestern. Hier wurden die schon für nicht übertreffbar scheinenden Zuschläge von den Boker-Versteigerungen teilweise verdoppelt und noch mehr übertroffen. Ich bin fasziniert mit welchem Weitblick und welcher klugen Wertschätzung Erivan Haub seine Sammlungen zusammentrug. Seltenheit, Qualität und zusätzliche nicht-philatelistische Werte wie Ästhetik, Kuriosität und geschichtliche Aussagekraft prägen diese Sammlungen. Diese Werte werden heute mit zeitlicher Verzögerung von der jetzigen Sammlergeneration geschätzt und letztlich – bezahlt.“

Aber er legte auch Wert auf die Feststellung: „Das spektakulärste Resultat war sicher der Lübeck-Brief mit dem Fünferstreifen der Nummer 1 in Höhe von 430.000 Euro. Wie gesagt, das war das spektakulärste Resultat. Das kleine und mittlere Material, was natürlich auch in diesen Sammlungen enthalten ist, brachte ebenso unglaubliche Ergebnisse! Jeder möchte ein Stück ERIVAN in seiner Sammlung haben. Der Trend zum Investment in das Hobby hält nach wie vor an und hat sich bei dieser Auktion nochmal verstärkt. Alle freuen sich schon jetzt auf ERIVAN V!“

Der erwähnte Lübeck-Brief, der auch den Katalogtitel zierte, stieg von 80.000 Euro Ausruf auf dieses schier unglaubliche Resultat von 430.000 Euro. Ebenso rekordverdächtig war der sog. König-Carol II-Brief mit dem waagerechten Kehrdruckpaar der 1 Kreuzer schwarz von Baden (Los 10), der für 100.000 Euro angesetzt war, letztlich aber 320.000 Euro Zuschlag erzielte. Zuschläge zum 10- oder noch weit Mehrfachen waren bei weitem nicht die Ausnahme. Gerade einmal 15 Lose gingen zum Ausruf weg, alles andere erlebte phänomenale Steigerungen. Selbst die vielen kleineren dreistellig angebotenen Lose. Wie sagte Michelson: „Jeder möchte ein Stück ERIVAN in seiner Sammlung haben.“ Das erklärt wohl alles.

(pcp-wm) Am 4. und 5. Dezember findet die 137. Auktion des Württembergischen Auktionshauses von Joachim Erhardt statt. Rund 7.000 Lose stehen zur Wahl und präsentieren wie gewohnt ein ausgesuchtes Angebot von Altdeutschland bis hin zu Übersee. Traditionsgemäß ist das Haus besonders stark bei Deutschen Kolonien und Auslandspostämtern, zu denen weitere Teile aus den Sammlungen Dr. Helmut Schmidt und Prof. Peter Schneider zum Ausruf kommen. Auf spezielles Interesse dürfte auch dieses Mal der Teil 6 der sog. „Bredeney“-Sammlung stoßen. Mit ca. 900 Losen, die in einem hervorragend produzierten Hardcover-Katalog farbig abgebildet und ausführlich beschrieben sind, sind die Deutschen Kolonien und Auslandspostämtern zusätzlich gut präsentiert.

Ein „Kuriosum“ gilt es zu vermelden. Bekanntlich wurde der 5. Teil dieser exquisiten Kollektion, die am 16. Mai 2020 unter den Hammer kam, nicht von einem gedruckten Katalog begleitet. Die damalige Corona-Situation gewährleistete keine rechtzeitige Zustellung der per Post zu verschickenden Kataloge, zumal nicht ins Ausland. Deshalb gab es vorher nur einen digitalen Katalog. Nun liefert das Auktionshaus diesen Katalog nach, so dass alle Interessenten die Möglichkeit haben, die Buchreihe vollständig zu erhalten.

3 + 1 Kataloge: Das Angebot ist umfangreich und natürlich auch auf www.briefmarkenauktion.de einzusehen. Kontakt: info@briefmarkenauktion.de

(pcp) 2.500 Lose internationaler Philatelie und Numismatik stehen dieses Mal bereit. In dem traditionell starken Deutschland-Angebot sind Schwerpunkte wie Hamburg Vorphilatelie und Transitpost, Feldpost I. und II. Weltkrieg, Deutsche Militärmission Türkei, Kriegsgefangenenpost DOA, Sudetenland und geprüfte Spezialitäten der Gemeinschaftsausgaben zu nennen. Der Auslands- und Sammlungsteil glänzt mit gesuchten Ganzsachen aus Lettland, postgeschichtlich bedeutsamen Belege Belgiens ab 1534, reichhaltigen Posten und Einzellose Sowjetunion ab 1923, wertvollen Münzsammlungen, Anlage- und Sammlermünzen aus über 2000 Jahren Münzgeschichte, einem interessanten und umfangreichen Angebot an Briefmarkensammlungen, Posten, Nachlässen sowie mit mehreren Großposten. Hervorzuheben sind weiterhin schöne Sammlungen der Niederländischen Kolonien und -Gebiete, China, Japan u.v.a

Die Versteigerung am Mittwoch, den 9. Dezember (Briefmarken Einzellose, Lose 1–1858) findet als reine Fernauktion für schriftliche und online Live-Bieter statt. Die Lose 1859–2520 kommen dann am Tag danach im Hotel Deutsches Haus, Ruhfäutchenplatz 1 in Braunschweig unter den Hammer. Wer bei dieser Auktion am 10. Dezember persönlich teilnehmen will, sollte sich rechtzeitig beim Auktionshaus anmelden.

An beiden Auktionstagen besteht natürlich die Möglichkeit, ortsunabhängig bequem von zu Hause aus oder von jedem beliebigen Ort live übers Internet mitzubieten (einmalige Anmeldung und Informationen rund um das Online-Live-Bieten finden Interessenten auf der Webseite www.pfankuch-briefmarken.de). So kann man aktiv in Echtzeit mitsteigern, als wäre man selbst im Auktionssaal anwesend.

Das gesamte Losangebot ist nach Vereinbarung in den Geschäftsräumen in der Hagenbrücke 19, 38100 Braunschweig zu besichtigen. Fast alle Einzellose, Atteste sowie zahlreiche Posten und Sammlungen sind im Internet unter www.pfankuch-briefmarken.de einsehbar. Gerne werden auch zusätzliche Abbildungen zur Verfügung gestellt.

(Christin Zindritsch/Wiesbaden, 5. November 2020 / pcp)Am 21. November 2020 findet die vierte Versteigerung der Sammlung ERIVAN, der beispiellosen Briefmarkensammlung des ehemaligen Tengelmann-Chefs Erivan Haub, in Wiesbaden statt. Das unbestrittene Highlight dieser Auktion zum Sammelgebiet Altdeutsche Staaten ist ein Unikat: der König-Carol-Brief aus dem Großherzogtum Baden (Startgebot: 100.000 Euro). Weitere Spitzenstücke sind ein Brief aus Lübeck mit seltener 2½-Schilling-Frankatur (Startgebot: 80.000 Euro) und ein Bogen der ½ Neugroschen-Briefmarken aus Sachsen mit berühmtem Farbfehldruck (Startgebot: 80.000 Euro). Ausgerichtet wird die Versteigerung von Heinrich Köhler in Wiesbaden, dem ältesten Briefmarkenauktionshaus Deutschlands.

Bei der Auftaktauktion im Juni 2019 erzielten die Briefmarken der Sammlung ERIVAN Höchstpreise. Der legendäre Baden-Fehldruck wurde für 1,26 Millionen Euro versteigert (Startgebot: 800.000 Euro) und ist damit die derzeit teuerste Briefmarke Deutschlands. Eine Sensation in der philatelistischen Welt, die für eine außergewöhnliche Medienresonanz sorgte. Die Sammlung ERIVAN hat eine bis heute andauernde Dynamik in der Philatelie ausgelöst. Extreme Aufsteigerungen und intensive Bieterkämpfe sind bei den außergewöhnlichen Auktionen an der Tagesordnung.

Der König-Carol-Brief ist das bedeutendste Stück der Sammlung von Erivan Haub neben dem Baden-Fehldruck. „Wir freuen uns, erneut historische Momente der Philatelie erleben zu können. Spitzenstücke wie der König-Carol-Brief bringen Sammler und Händler aus aller Welt zusammen und motivieren, im Saal, am Telefon oder online zu bieten“, sagt Dieter Michelson, Geschäftsführender Gesellschafter des Heinrich Köhler Auktionshauses. „Der Brief ist durch seine einzigartige Provenienz nicht nur unter Philatelisten bekannt und begehrt.“

Der König-Carol-Brief ist der einzige Kehrdruck-Brief der Altdeutschen Staaten. Als Kehrdruck bezeichnet der Philatelist zwei zusammenhängende Briefmarken im Paar, welche jedoch kopfstehend zueinander gedruckt wurden.

Der Baden-Brief von 1856 erzählt die wechselvolle Geschichte des Monarchen König Carol II. von Rumänien, einem leidenschaftlichen Briefmarkensammler. 1940 musste König Carol II. nach einem Putschversuch abdanken. Auf der Flucht ins Exil gelang es dem König und seiner Geliebten, die umfangreiche Briefmarkensammlung des Monarchen mit in den Zug zu nehmen. Beim Angriff der faschistischen Eisernen Garde auf den Sonderzug von Bukarest nach Jugoslawien blieben sowohl das Paar als auch der König-Carol-Brief unversehrt. Auch als Carol II. einen Teil seiner Sammlung zur Sicherung des Lebensunterhalts verkaufen musste, blieb der Brief in seinem Besitz. Erst nach seinem Tod 1953 wurde der berühmte Umschlag versteigert. Nach mehr als 35 Jahren kommt der König-Carol-Brief nun wieder unter den Hammer.

„Das Interesse an den ersten Versteigerungsserien der Sammlung ERIVAN hat uns geradezu überwältigt. Die Auktionen haben Auswirkungen auf die gesamte internationale Branche. Wir konnten auch bei unseren regulären Auktionen neue Gesichter unter den Bietern begrüßen, in Deutschland ebenso wie bei unseren Partnern in Zürich und New York“, sagt Karl Louis, Geschäftsführender Gesellschafter des Heinrich Köhler Auktionshauses. Die bisherigen Auktionsergebnisse belegen, dass viele Sammler die Briefmarke als Investition in ein spannendes Hobby wiederentdeckt haben. Die Faszination blüht auf. So steigerten eingefleischte Sammler bei der dritten ERIVAN-Auktion im Juni 2020 einen Brief aus Württemberg mit seltenem Mühlradstempel auf 110.000 Euro bei einem Startgebot von 10.000 Euro. Bei der letzten Versteigerung des Briefes 1988 fiel der Zuschlag bei umgerechnet circa 29.000 Euro.

Die Highlights im Detail
Zu den begehrtesten philatelistischen Stücken der Auktion am 21. November wird der Lübeck-Brief mit der größten verwendeten Einheit der ersten Briefmarke der Hansestadt gehören. Eine der großen Seltenheiten der Altdeutschland-Philatelie. Der Wert einer weiteren Rarität Altdeutschlands aus dem Sammelgebiet Sachsen ergibt sich aus einem Produktionsfehler: Der für den Druck der ½ Neugroschen-Briefmarken verantwortliche Drucker verwechselte das Papier. Statt grauem verwendete er hellblaues Papier. Das angebotene Stück ist der einzig erhalten gebliebene Schalterbogen des Fehldruckes.

Auch Brustschilde kommen unter den Hammer
Neben den Briefmarken der Altdeutschen Staaten kommen zum ersten Mal in der Versteigerungsserie ERIVAN Briefmarken des Deutschen Reiches, sogenannte Brustschilde, unter den Hammer. Brustschilde werden in der Philatelie die ersten beiden Markenausgaben der Deutschen Reichspost (1872 bis 1874) genannt. Eine Besonderheit ist ein Brief vom ersten Tag der Verwendung von Briefmarken des Deutschen Reiches, adressiert an Kaiser Wilhelm I. (Startgebot: 2.000 EUR). Mit dieser Anschrift ist der Brief nach Berlin wohl der bedeutendste aller Ersttagsbriefe des Deutschen Reiches.

Außergewöhnliche Sammlung
Die einmalige Sammlung ERIVAN umfasst viele Unikate oder äußerst seltene Marken und Briefe, die in dieser Qualität kaum zu übertreffen sind. Sie ist unterteilt in Kollektionen der Sammelgebiete „Altdeutsche Staaten“, „Lokalausgaben und Private Postdienste der Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert“, „Postbeförderung mit Zeppelinen“, „Schweizer Kantonal- und Bundesmarken“, „Österreich und Lombardei-Venetien“ sowie „Raritäten aus aller Welt“.

Die Unternehmen des Global Philatelic Network, Heinrich Köhler in Wiesbaden, H.R. Harmer in New York und Corinphila Auktionen in Zürich steuern die Versteigerungsserie, bei der zwischen 2019 und 2023 rund 8.000 Auktionslose in 30 Briefmarkenauktionen in Wiesbaden, New York, Zürich, Stockholm und zu Weltausstellungen an unterschiedlichen Orten angeboten werden.

Bei der Besichtigung und Auktion gelten die derzeit bestehenden Abstands- und Hygienemaßnahmen.

(Bonn-Fischer-PR/pcp) Der Katalog zur 177. Auktion ist online und unter https://www.reinhardfischerauktionen.de zu finden. Aus der Vielfalt der über10.300 Losedieser Versteigerung mit zahlreichen Besonderheiten und etlichen Highlights finden sich folgende Schwerpunkte:

Briefmarken: In einem Sonderteil wird der 1. Teil der Sammlung „California“ – Kroatien aufgelöst. Diese beinhaltet eine Vielzahl seltener Probedrucke und Essays, Abarten und Typen der Kroatien-Philatelie. So kommen Essays der 1945 geplanten, aber nicht verausgabten Serie „Berühmte Kroaten“ zu 30 – 50 Kuna in grüner bzw. schwarzer Farbe zum Startpreis von je 800.- Euro zum Ausruf.

Der Hauptkatalog bietet ebenso eine Vielzahl interessanter Lose. Ein 4er-Block der Schleswig-Holstein MiNr. 2a in einwandfreier Erhaltung mit rechtem Bogenrand, dessen unteres Paar gar postfrisch erhalten ist, startet bei 1.500.-. Ein altbekanntes, tadelloses Exemplar des „Vineta-Provisoriums“ auf Briefstück wird, begleitet von einem neuen Fotoattest, für 3.500.- ausgerufen. Ein Highlight der Dt. Kolonien ist die äußerst selten angebotene Kamerun MiNr. 25IB in postfrischer Luxus-Erhaltung, ebenfalls zum Ausruf von 3.500.-. Eine Großrarität des Memelgebietes findet sich mit dem Fehldruck auf der 1. M. Deutsches Reich (MiNr. A9), dieser wurde erst 80 Jahre nach Ausgabe der Marken entdeckt! Das postfrisches Randstück in exquisiter postfrischer Erhaltung ist ab 8.000.- zu ersteigern. Die einzig bekannte 15 Pfg Ziffern von Ost-Sachsen mit Nähmaschinen-Durchstich von Dittmannsdorf (MiNr. 47aO) diente 2014 als Referenzstück in den Michel-Katalog und wird für 3.600.- ausgerufen. Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete bieten insbesondere Frankreich, Österreich und die Schweiz mit der Auflösung hochwertiger Sammlungen ein gehaltvolles Angebot.

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer.  Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert. Von einer äußerst umfangreich und reichhaltig spezialisierten Sammlung der Dt. Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg für 35.000.- Ausruf bis hin zur kleinen Stempelsammlung „gegen Gebot“ findet sich für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Gelegenheit.

Numismatik: Unter dem Namen „Rhenumis“ halten wir unsere erste neuformatige numismatische Auktion ab. Durch ein besonders beeindruckendes, gehaltvolles und vielfältiges Angebot mit mehr als 2.500 Losen und über 1,2 Millionen Ausruf, präsentiert in einem neuen Katalogdesign, soll gleich zu Beginn mit dem umfangreichsten Angebot unserer Firmengeschichte das Fundament für ein erfolgreiches neues Auktionsformat gelegt werden.

Antike: Gleich mehrere gute Sammlungen werden hier aufgelöst. Neben verschiedenen Tetradrachmen z.B. der Stadt Syrakus (SNG ANS 633, Taxe 1.500 Euro) der Stadt Gela (SNG ANS 63 Taxe 1.800 Euro) oder auch aus Leontioni (Taxe 1.800) gelangt auch eine stilistisch sehr schöne Münze, geprägt um 330 v. Chr. unter den Karthagern auf Sizilien (Jenkins 119, Taxe 5.000 Euro) zum Verkauf. Auch einige römische Prägungen in vielen guten Erhaltungen werden hier angeboten, z.B. Aureus Faustina I. geprägt unter Antoninus Pius (Taxe 2.500 Euro).

Deutschland vor 1871: Sammler und Liebhaber von Talern, Doppeltalern und Goldmünzen werden von den enormen Angebot begeistert sein. Um hier stellvertretend nur einige  Highlights zu nennen: breiter Doppeltaler 1603 Holstein-Schauenburg (Dav. 462, Taxe 4.000 Euro), Doppeltaler 1660 Stolberg (Taxe 10.000 Euro), 6 Dukaten 1698 Stadt Nürnberg (Kellner 226, Taxe 25.000 Euro), Taler 1607 Friedrich I. Württemberg Ausbeute der Grube St. Christophstal (5.000 Euro).

Kaiserreich: Traditionell stark vertreten sind auch in der ersten Rhenumis-Auktion von Dr. Reinhard Fischer die 2, 3 und 5 Mark-Stücke aus Silber sowie die 5, 10 und 20 Mark Stücke aus Gold. Auch in den deutschen Nebengebieten können Raritäten angeboten werden. Dabei wird u.a. ein 20 Mark Stück 1886 Sachsen-Coburg –Gotha (Taxe 3.500 Euro) und ein 25 Gulden Stück 1925 der Stadt Danzig (Taxe 4.000 Euro) offeriert.

Europa und Übersee: Von Albanien bis Zypern finden versierte Sammler viele Silber und Goldmünzen aus verschiedenen Epochen wie z.B. Dukat 1575 Siebenbürgen (Taxe 3.000 Euro), 5 Rubel Gold 1782 Katharina II. (Taxe 3.000 Euro) und auch eine größere Anzahl Dukaten und Mehrfachdukaten Tschechiens. Im Gebiet USA kommt eine gepflegte Sammlung Morgan Dollars mit interessanten Prägestätten unter den Hammer.

Lots und Sammlungen: Nach dem umfangreichen Einzellosteil und hinter dem sehr reichhaltigen Angebot der Medaillen kommen die Nachlässe und Ländersammlungen zum Aufruf. Neben vielen gehaltvollen Sammlungen und Posten findet sich auch eine interessante Auswahl an Goldmünzensammlungen aus dem Kaiserreich und aus aller Welt.

Militaria: Ebenfalls unter dem Namen “Rhenumis” werden vom Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer Militaria, Orden, Ehrenzeichen, Dokumente und Blankwaffen aus dem 1. und 2. Weltkrieg zur Versteigerung angeboten. Aufmerksam möchten wir Sie u.a. machen auf einen Nachlass eines Unteroffiziers der Kampfgruppe Scherer mit u.a. Cholm-Ärmelschild mit Trägerfoto und dazugehörigem Besitzzeugnis (Taxe 1.850 Euro).

Die Abteilung Schmuck, Uhren und Silberwaren ist in dieser Auktion mit einem Angebot aus über 250 Schmuckstücken, Silberobjekten und Uhren vertreten.

Schmuck: Die Offerte reicht von einem äußerst hochwertigen Brillantsolitäranhänger über einen opulenten wohl unikateren Damenfingerring mit Tigeraugenbesatz bis zu einer extravaganten wohl unikateren Demi Parure und einem exklusiven Armband mit sechs gefassten österreichischen Dukaten von 1915.

Uhren: Bei den Uhrenreicht das Angebot von einer Herrentaschenuhr der Firma Zenith aus Rotgold über eine neuwertige Herrenarmbanduhr Kaiman der Firma Richtenburg und goldenen Damenarmbanduhren aus der Mitte des 20. Jh., u.a. der Firma Dugena, bis zu einer Glashütte Original Lady Sport Automatik.

Silberwaren: Unter den Silberwaren sticht ein zeitloses Silberbesteck des Modells Sächsisches Hofmuster der Firma Bruckmann & Söhne, Heilbronn hervor.

Die überaus moderat angesetzten Preise verheißen eine spannende Auktion.

Fast 600 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog besichtigen.

(gm/pcp) Die große Herbstauktion für Briefmarken und Münzen bei Felzmann wird nicht wie geplant in der ersten Novemberwoche stattfinden. Der neue Auktionstermin ist der 1.-5. Dezember 2020.

Grund für die Absage sind die verschärften Regelungen der Corona-Schutzverordnung NRW, die seit dem 2. November 2020 in Kraft ist. „Unter den derzeitigen Bestimmungen war es uns leider nicht möglich, die Auktion wie geplant durchzuführen“, erklärt Ulrich Felzmann. Felzmann führt weiter aus: „Wir bedauern, dass die Entscheidung vom Ordnungsamt so kurzfristig gefällt wurde. Wir werden aber das Beste daraus machen und freuen uns, die Auktion Anfang Dezember durchzuführen.“

Die Besichtigungswoche läuft noch bis zum 6. November weiter. Weitere Besichtigungstermine können gerne vereinbart werden. Alle Gebote behalten ihre Gültigkeit. Der Katalog bleibt online abrufbar und auch Gebote werden weiterhin entgegengenommen.

Nach derzeitigem Stand wird die Auktion Anfang Dezember dann auch mit einer begrenzten Anzahl an Bietern vor Ort stattfinden können. Das Auktionshaus behält es sich aber vor, im Falle von weiterhin verschärften Richtlinien für Veranstaltungen, die Auktion mit zwei Kommissionären vor Ort und live auf der Online-Plattform mit Live-Bidding durchzuführen.

Im Online-Katalog sind in den letzten Tagen insbesondere im Sammlungsbereich noch einmal zahlreiche zusätzliche Fotos hochgeladen worden. Ein erneuter Blick in den Katalog lohnt sich also.

Wer sich noch nicht als Online-Bieter bei Felzmann registriert hat, findet hier (https://auktionen.felzmann.de/Account/Login) das Formular zur Anmeldung. Für Rückfragen und Hilfestellung steht das Auktionshaus gerne zur Verfügung.

(gm/pcp) In der ersten Novemberwoche 2020 findet bei Felzmann die große Herbstauktion statt – wie gewohnt als Saalauktion und live im Internet mit Bild- und Tonübertragung. Unter Beobachtung der aktuellen Nachrichtenlage wird vor Ort für ausreichend Abstand und die notwendigen Hygienemaßnahmen gesorgt. Die erweiterten Besichtigungszeiten haben sich bewährt, so dass Lose in Ruhe und mit ausreichend Platz nach vorheriger Reservierung besichtigt werden können. Es bestehen außerdem Möglichkeiten zur digitalen Besichtigung per WhatsApp und per Skype.

Das Augenmerk liegt natürlich wie immer auf dem Inhalt und der kann sich mehr als sehen lassen. Im Angebot der 170. Auktion ist alles, was das philatelistische Sammlerherz begehrt. So finden sich begehrte Raritäten im Katalog, angefangen bei Übersee mit seltenen Stücken aus China, Nordborneo oder Thailand, über Europa mit der Dienstmarke £ 1 Victoria grün (Los 3797) oder der diagonalen Halbierung der 2 Kreuzer in tiefschwarz auf Drucksache (Los 3823), bis zu allen deutschen Gebieten, von schönen Altdeutschlandbelegen mit Sachsen-3er (Los 4134) über Deutsches Reich mit 5 Mark Germania (Los 4231) zu den Kolonien mit einer Kiautschou $ 1½ Kaiseryacht ohne Wasserzeichen (Los 4505), um nur einige Beispiele zu nennen.

Wahrlich einmalige Stücke der Zeppelinpost stammen aus den Nachlässen von Kapitän Georg Hacker und Sammler Günther Fuchs. Insbesondere die geschichtsträchtigen Aufzeichnungen, Fotos, Karten und vieles mehr des Luftfahrtkapitäns Hacker sind einzigartig und lohnen einen intensiven Blick. Auch der Deutschland-Nachlass von Jürgen Tiemer mit Schleswig-Holstein-Marken wird präsentiert sowie ein großer Donau-Nachlass mit Schwerpunkt Bayern und seltenen Deutschen Markenheftchen (z.B. Los 5041).

Zum Abschluss der Auktion ist der Auktionssamstag dann wieder reichlich gefüllt mit knapp 1.900 interessanten unberührten Nachlässen und Sammlungen, Briefposten und hervorragenden Ländersammlungen. Der erste Teil der Sammlungen, Deutschland nach 1945, wird am Freitagnachmittag ab 16 Uhr versteigert.

Alle Lose stehen mit Abbildungen und Attesten im Online-Katalog zur Verfügung, auf Wunsch werden spezielle Scans gerne zugesendet, eine kurze E-Mail reicht. Insgesamt sind gut 50.000 Abbildungen online zu finden. Der Online-Katalog ist unter https://auktionen.felzmann.de verfügbar. Gebote können ab sofort im Online-Katalog, per E-Mail und Fax oder auf den Plattformen Philasearch.com und Sixbid.com abgegeben werden. Am 3. und 4. November 2020 werden bei Felzmann Münzen, Orden und Medaillen versteigert. Auch dieses Angebot lohnt sich anzusehen, dabei ist Teil I der Goetz-Medaillen-Sammlung, für den ein aufwendiger Spezialkatalog vorbereitet wurde. Die Kataloge können kostenlos bestellt werden. Für die Teilnahme an der Auktion, wie auch an der Besichtigung, ist eine Voranmeldung notwendig. Aktuelle Hinweise zur Auktion sind auf www.felzmann.de zu finden.

(pcp/wm) Es war ein langer schwieriger Weg, den Auktionator Roland Meiners, Inhaber des Kölner Auktionshauses Dr. Wilhelm Derichs, zu gehen und dabei viele Hürden zu überwinden hatte, bis er endlich freudestrahlend melden konnte: „Es war ein Fest der Württemberg-Philatelie“. Erste von ihm zitierte Sammlerkommentare waren noch weit überschwänglicher: Da war die Rede von Sprüchen wie „Meine Sammlung ist heute Abend das Doppelte wert im Vergleich zu gestern“ oder „für die Württemberg-Philatelie gibt es jetzt zwei Zeitrechnungen, eine vor der ersten Trost-Auktion und eine danach“ oder „eine solche Veranstaltung habe ich noch, nicht erlebt, auch wenn ich jetzt schon 50 Jahre dabei bin“ und vieles andere mehr, ein Kunde sprach sogar von „einer Jahrhundert-Auktion“.

Diese beeindruckenden Worte haben eine Basis. Nicht nur, dass 100%, also alle 377 Lose verkauft wurden, nein, sie wurden auch von den über 200 Bietern, davon knapp 50 persönlich im Saal, drei anwesenden Auktionsagenten und knapp 70 Live-Bietern im Internet sowie Telefonbietern, meist sensationell hoch gesteigert.

Ursprünglich hatte diese 158. Auktion bereits am 4. April 2020 in Stuttgart stattfinden sollen. Der Sonderkatalog – Hardcover in aufwändiger Gestaltung, mit goldener Titel- und Buchrückenprägung – war gedruckt und verschickt. Die Spezialisten, Sammler wie Händler, hatten den Termin für diesen ersten Teil der exquisiten Württemberg-Sammlung von Fritz Trost vorgemerkt. Dann bereitete Corona dieser Planung ein jähes Ende. Die Auktion wurde abgesagt und verschoben. Am 4. September 2020 kündigte Meiners seinen Kunden einen neuen Termin und eine andere Adresse in Stuttgart an, wo es unter Einhaltung der Sicherheitsstandards in diesen Corona-Zeiten möglich sein sollte, die Versteigerung durchzuführen.

Meiners beschreibt selbst seine Gefühle, die ihn vor dem neuen Termin im Griff hatten. „In den Wochen vor dem neuen Termin spitzte sich die Lage wieder zu und täglich besuchte ich die Webseite der Landeshauptstadt Stuttgart, um mir den jeweilig brandaktuellen Inzidenzwert für Stuttgart anzusehen. Ab ‚50‘ wäre die Auktion erneut gefährdet gewesen und sicher, daß die Auktion stattfinden könne, war ich mir erst zwei oder drei Tage vor der Versteigerung. Wie die Auktion dann laufen würde, dafür hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich ein Gefühl. War das Angebot noch im Fokus der Sammler, obwohl der Katalog schon sieben Monate zuvor erschienen war?“

Das Glück sollte mit ihm sein. Denn es wurde eine Auktion, von der er selbst sagt, dass sie jede seiner Erwartungen übertroffen habe. Mit sehr emotionalen Worten beschreibt er seine Rührung, die ihn im Verlauf der Versteigerung überkam. „Die Auktion lief so gut, daß passende Worte dafür zu finden, mir schwerfällt. Den wunderschönen Einschreibbrief (Los 41) schlug ich nach einem Ausruf von 250 EURO mit 8.000 EURO zu, also zum 32fachen Schätzwert. Mir standen die Tränen in den Augen vor Freude und ich brauchte noch einige Losnummern, um mich wieder zu fangen. Meine Stimme zitterte und ich war kurz davor, vor Freude laut zu weinen. In dem Moment war mir nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen, sondern ein ganzes Gebirge. Wer im Saal war, hat das gespürt.“

Die zweite TROST-Auktion ist bereits zusammengestellt und soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Wiederum in Stuttgart im Hotel am Schloßgarten. Der genaue Termin wird erst dann bekannt gegeben, wenn die Corona-Situation so ist, dass der Termin auch als verbindlich angesehen werden kann.

Fest steht schon jetzt, dass sich diese Altdeutschland-Auktion würdig in die Reihe bisheriger Versteigerungen dieser Art als Spitzenreiter einreiht. Bei einem Gesamtausruf von 552.650 Euro wurde fast ein dreifacher Umsatz / Zuschlag von 1.430.620 Euro erzielt. Wahrlich eine Bestmarke!

(Köhler-PR) Vom 16. bis 21. November 2020 lädt Deutschlands ältestes Briefmarkenauktionshaus Heinrich Köhler zu seiner traditionellen Herbstauktion. Diese findet – bedingt durch Corona – in diesem Jahr etwas später statt, bietet dennoch wie gewohnt ein ebenso herausragendes wie umfangreiches Angebot spannender Philatelie und Postgeschichte mit zahlreichen Highlights von (Alt-) Deutschland bis Übersee. Im Fokus stehen diverse Spitzenkollektionen namhafter Philatelisten, die in edlen Sonderkatalogen dokumentiert werden, darunter der vierte Teil der Sammlung „Altdeutsche Staaten“ von Erivan Haub. Darüber hinaus bietet ein umfangreicher Hauptkatalog mit weit mehr als 5.000 Einzel- und Sammellosen sowie attraktiven Sonderteilen eine große Bandbreite nationaler und internationaler Philatelie vom Feinsten.

Sonderkataloge dokumentieren außergewöhnliche Sammlungen

Seit jeher faszinieren die Sammelgebiete Altdeutschlands Philatelisten aus aller Welt und bieten einige der größten und begehrtesten Raritäten der Philatelie. Nicht erst die vergangenen „ERIVAN-Auktionen“ sind der beste Beweis für die große Nachfrage nach kleinen und großen Seltenheiten der Sammelgebiete von Bayern bis Württemberg. Zahlreiche Heinrich Köhler-Sonderkataloge und „Name Sales“ der vergangenen Jahre belegen dies eindrucksvoll.

Die 375. Heinrich Köhler Auktion steht dem in nichts nach und präsentiert gleich fünf Sonderkataloge, die ihrerseits außergewöhnliche Kollektionen dokumentieren. Die Sammlung „Bayern 1849–1920“ (Teil 1) von Werner Knüttel präsentiert eine große Bandbreite ab dem legendären „Schwarzen Einser“ bis zum Ende der bayerischen Briefmarkenausgaben. Liebhaber der Philatelie Bayerns finden hier alles, was das Herz begehrt – von ungebrauchten Einzelmarken über seltene Stempel bis hin zu attraktiven Belegen. Der Sonderkatalog „Départements Conquis, Preußen, Sachsen, Thurn&Taxis – Die Sammlung Dr. Josef Altmann“ offeriert Postgeschichte vom Allerfeinsten und darf in seiner Zusammenstellung von knapp 400 Losen zu Recht als einmalig gelten.

Gleiches gilt für die Kollektion „Schleswig: Vom dänischen Herzogtum zur Volksabstimmung 1920 (Teil I)“ des international bekannten Philatelisten Christopher King, die weit über die Philatelie hinaus eine einmalige und wertvolle Dokumentation der Post- und Zeitgeschichte darstellt. Ganz im Gegensatz dazu setzt der Sonderkatalog „Lettland ab 1918 – Die Sammlung Wolfgang Watzke“ einen weiteren Schwerpunkt und spiegelt somit die Breite des gesamten Angebotes wider.

Last, but not least ist natürlich die Fortsetzung des Verkaufs der Kollektion „Altdeutsche Staaten“ aus der Sammlung ERIVAN zu nennen, dessen Angebot sicherlich wieder für Furore sorgen wird. Die Sammler erwartet erneut ein außergewöhnlicher Querschnitt der Philatelie Altdeutschlands mit diversen Kostbarkeiten, von der großen Rarität bis zum „kleinen“ Juwel.

Einzigartige Sonderteile und „Alle Welt“ im Hauptkatalog

Der Hauptkatalog besticht mit einer außergewöhnlichen Bandbreite attraktiver Offerten von Deutschland über Europa bis Übersee. Neben den hochwertigen Einzel- und Sammellosen stehen wieder einmal diverse attraktive Sonderteile im Fokus, darunter eine Kollektion „Transatlantic Mail – Die Sammlung Magellan“, die im Schwerpunkt mit herrlichen Briefen von und nach Italien (ab Vorphilatelie) besonders ins Auge fällt. Aber auch eine Essay-Kollektion des Norddeutschen Postbezirks („Die Sammlung Albatross“) oder „Deutsche Fahrpost-Agenturen in den Niederlanden 1839–1874“ aus dem Nachlass von Dr. Albert Louis präsentieren seltene Kostbarkeiten.

Neben weiteren Spezialsammlungen Postgeschichte „Polen – Feldherren 1944 (1)“ und „Dänemark – Die Postverordnung von 1851“ (Gavin Fryer) kommt auch eine Sammlung der Werke des Fälschers Jean de Sperati zum Ausruf. Die als „Ultimative Sammlung“ betitelte Zusammenstellung bietet ein unglaubliches Archiv der Werke Speratis, die als Dokumentation ebenso wie als Sammlerstücke heute von höchstem Wert sind.

Das komplette Angebot der 375. Heinrich Köhler Auktion ist mit ausführlichen Informationen und zahlreichen Bildern unter www.heinrich-koehler.de im Online-Katalog (auch als PDF-Blätterkatalog) verfügbar. Hier finden Interessenten auch alles rund um das Thema „Online-Live-Bieten“ sowie stets aktuell alle Neuigkeiten zur Auktion.

Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Hasengartenstraße 25, 65189 Wiesbaden, Telefon: 06 11/34 14 90, Telefax: 06 11/34 14 99-9, E-Mail: info@heinrich-koehler.de
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