menu

BDB News

(mh-Braunschweig/pcp) Über 3.300 Lose internationaler Philatelie und Numismatik erwarten dieses Mal die Interessenten. Stark vertreten ist diesmal wieder Altdeutschland mit rund 1.500 Losen, darunter umfangreiche Abschnitte Bayern sowie Thurn & Taxis mit vielen außergewöhnlichen Stücken und Besonderheiten. Mit der in 128 Lose aufgeteilten Sammlung „Per aspera ad astra“ präsentieren wir ein über Jahrzehnte gewachsenes Objekt Braunschweig Markenzeit 1852/1865 mit sauber gestempelten Werten, Briefstücken und Belegen, wie sie, zumal durchgehend geprüft und fast vollständig mit Attesten oder Befunden versehen, in der angebotenen Qualität und Seltenheit nicht alle Tage angeboten wird.

In dem traditionell starken Deutschland-Angebot kann das 100 Jahre alte Auktionshaus u.a. gut ausgebaute Spezialgebiete Hufeisenstempel Deutsches Kaiserreich, Deutsche Auslandspostämter und Kolonien mit 180 Losen und Kontrollrat Ziffern 1946 mit seltenen Hausauftragsnummern und Spezialitäten offerieren.

Die Sammlungsabteilung umfasst über 600 Lose, meist unberührte Posten, Sammlungen und Nachlässe, darunter auch ein reizvoller Händlerbestand mit wohl über 20.000 Briefen und Ganzsachen aus aller Welt, der in etwa 200 Einzellose detailliert wurde. Ferner sind mehrere Großposten sowie wertvolle Münzsammlungen, Anlage- und Sammlermünzen aus über 2100 Jahren Münzgeschichte vertreten.

Die Versteigerung am Mittwoch, 11. August (Briefmarken Einzellose, Lose 1–2469) findet als reine Fernauktion für schriftliche und online Live-Bieter statt. Am Donnerstag, den 12. August wird endlich wieder wie gewohnt im Saal versteigert (inklusive Live Bieten im Internet). Dann kommen die Münzen und Sammlungen „unter den Hammer“ (Lose 2470 – 3304). Weitere Informationen siehe: www.pfankuch-briefmarken.de

(Bonn-rf/pcp) Der Bonner Auktionator Dr. Reinhard Fischer teilte am 18. Juli 2021 seinen Kunden mit:

„Angesichts der verheerenden und furchtbaren Hochwasserkatastrophe, die sich in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ereignete, haben wir uns entschlossen, nicht tatenlos zuzusehen, wie Menschen ihr Zuhause und ihre Existenzen verlieren. Im Zuge dessen, werden wir im Rahmen unserer großen Jubiläums-Auktion im September eine Benefiz-Auktion durchführen und den kompletten Erlös dem Spendenkonto Kreisverwaltung Ahrweiler und Adenau zukommen lassen.

Sie wollen helfen? Gerne versteigern wir auch Ihre Einlieferung für den guten Zweck, professionell bearbeitet und einem großen, internationalen Kundenkreis präsentiert!

Wenn Sie also Briefmarken, Münzen, Militaria oder Schmuck für einen guten Zweck einliefern möchten, kommen alle Erlöse (inklusive Aufgeld, unserer Provision und Losgebühr) dem Spendenkonto des Kreises Ahrweiler zugute. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung!

Kontaktieren Sie uns unter 02 28/26 31 30 oder schreiben Sie an info@briefmarkenauktion.net.

Der Einlieferungsschluss ist der 27.7.2021.“

Spitzenstücke der deutschen Klassik und Moderne

Vom 19. bis 21. August 2021 treffen sich Sammler und Händler im badischen Ettlingen zur 111. Gert-Müller-Auktion. Das 1951 im nahen Karlsruhe gegründete Auktionshaus begeht dieses Jahr sein 70-jähriges Jubi­läum. Auch diesmal kommt ein umfangreiches und hochwertiges Angebot Sammlungen und Einzellose zur Versteigerung. Dabei richtet sich der Fokus auf ein Deutschland-Spezial-Angebot, in dem u. a. mehrere bedeutende Sammlungen zur Auflösung kommen.

Einmaliger 4er-Block von Württemberg

Mit einem Katalog „Deutschland Spe­zial“ kommt der zweite Teil der einmaligen Spezialsammlung mit Briefen der deutschen Lokalausgaben von Freudenstadt 1945/46 von Dr. Hans-Karl Penning, dem derzeitigen BPP-Verbandsprüfer dieses Gebietes, zum Ver­kauf. Diese Kollektion wurde seit den 1960er Jahren ausgebaut und beinhaltet zahlreiche Raritäten. Des Weiteren gelangt die Spzialsamm­lung „SBZ Handstempel“ von Wolfgang Moldenhauer zur Aufteilung. Sie umfasst Spitzenstücke aus dem Bezirk 38 und außerdem Sammlungen weiterer Bezirke. Außerdem kommen seltenste Abarten und Probedrucke der DDR, darunter Unikate, aus einer großen Spezialsammlung unter den Hammer. Ein Sensationsstück, das erstmalig in der 70-jährigen Firmen­geschichte angeboten werden kann, sind alle drei Werte der Serie „10 Jahre Bodenreform“ vom 3. September 1955 als Probedrucke in schwärzlichviolett-ultramarin senkrecht zusammenhängend und mit waagerechtem Wasser­zeichen 2XII. Im MICHEL-Deutschland-Spezial-Katalog sind nur Probedruck-Einzelwerte ohne Gumierung gelistet. Der Zusammendruck startet mit verhaltenen 5000 Euro. Daneben bieten auch Alliierte Besetzung und Bizone zahlreiche seltene Abarten und außergewöhnliche Frankaturen.

Das Einzellosangebot alle Welt enthält zahlreiche kleine und große Raritäten, dabei auch die Baden 7 Kreuzer hellblau von 1871 im vollständigen postfrischen Originalbogen. Highlight bei Württemberg ist ein einmaliger Brief von Heilbronn nach Stockholm mit einem 4er-Block der 9 Kreuzer der 1. Ausgabe. Der Brief wurde über Hamburg befördert mit rückseitigem Stempel des Königlich-Dänischen Oberpostamtes. Das Porto belief sich auf 27 Kreuzer. Offensichtlich hat sich jedoch der Postbeamte verrechnet, so dass dieser Brief statt eines 3er-Streifens einen sensationellen 4er-Block trägt. Neben wenigen bekannten losen 4er-Blocks ist es der einzige auf Brief. Er geht mit 20 000 Euro an den Start. Das Deutsche Reich lockt mit einer Germania-Serie 1902 in ungezähnten 4er-Blocks. Deutsche Besetzung Zara weist eine der größten Raritäten der deutschen Philatelie auf, die sehr seltene 25 Lire in perfekter postfrischer Erhaltung. Ihre Auflage beläuft sich auf nur 32 Stück, und dementsprechend ist das postfrische Exemplar in Top-Qualität mit 40 000 Euro angesetzt. Diese beiden Beispiele mögen einen abschließenden Vorgeschmack auf das hochwertige Deutschland-Angebot geben.

Ein weiterer Katalog beinhaltet zahlreiche gehaltvolle Partien Gold- und Silbermünzen sowie erlesene Schmuck­stücke. Das Sammlungs- und Nachlassangebot Briefmarken ist wiederum sehr umfangreich. Dabei sind schöne Läder- und Spezialsammlungen, umfangreiche Großposten in bis zu 60 Kartons, Briefposten und vieles andere mehr. Hier gelangt auch der Bestand des Ladengeschäftes von Renate Schrepfer aus Tübingen zur Auflösung, die aus einer alteingesessenen Briefmarkenhandelsfamilie stammt. Bereits der Vater gründete ein Briefmarkengeschäft in München.

Die Sonderkataloge Deutschland Spe­zial, Münzen und Schmuck sowie der größte Teil des Sammlungsangebotes werden zusätzlich zur Saalauktion auch online versteigert.

Internet: www.gert-mueller-auktion.de

 

 

Aachen Auch im Schatten der Roten Mauritius gelang dem Aachener Auktionshaus AIX-PHILA ein großer Wurf mit der Online-Versteigerung des ersten Teils einer großen Kolonialsammlung am 26. Juni 2021, die die Auslandspostämter und Kiautschou umfasste. 606 Lose von 10 bis 25 000 Euro kamen unter den Hammer, alle – bis auf zwei zurückgezogene Positionen – wurden zugeschlagen, wobei fast keine Marke bei ihrem Startpreis stehen blieb. Schon die schriftlichen Gebote ließen erahnen, wohin die Reise gehen würde. Livebieter aus aller Welt hatten sich angemeldet und ließen diese Auktion zu einem wahren philatelistischen Fest werden.

Nachfolgend seien beispielhaft einige Resultate genannt: China mit der Vorläufermarke 2 Mark (MiNr. 37 f) und Stempel SHANHAIKUNAN schoss von 50 auf 1000 Euro, ein doppelter Handstempelaufdruck auf einer 5 Pf Germania postfrisch stieg von 1000 auf 3500 Euro, ein Feldpostbrief nach Leipzig mit Stempel PAOTINGFU aus der Zeit der Petschiliunruhen erzielte 3100 (500) Euro, und die 5 Mark Kaiserjacht aus Kiautschou, ebenfalls mit Feldpoststempel, verdoppelte ihren Ausruf von 1500 Euro. Die unverausgabte Serie Deutsches Reich von 1905 mit Aufdruck in lateinischen Buchstaben (MiNrn. VIII a-n) einschließlich der 3 Pf mit Plattenfehler DFUTSCHES wurde mit 4700 (2000) Euro zugeschlagen. Ein gleichartiger Satz von Marokko erzielte nach 2000 Euro Ausruf genau das Doppelte. Sehr gefragt waren die Vorläuferausgaben Türkei mit den Marken des Norddeutschen Postbezirks. Hier wurde zum Beispiel ein Brief von CONSTANTINOPEL nach London von 250 auf 3700 Euro hoch katapultiert, ein weiterer Brief mit der 2 M (MiNr. 37 f) als Einzelfrankatur von Beirut nach Leipzig kam auf 3000 Euro und verzwölffachte so seinen Ausruf. Auch Abarten und Besonderheiten waren gefragt. Die MiNr. 36 I, 5 Pf Germania im waagerechten Paar mit verschobenem Aufdruck, wurde mit 500 Euro ausgerufen und endete bei 3100 Euro.

Obwohl bis dahin bereits eine Fülle von Spitzenpreisen erzielt werden konnte, toppten die Ausgaben von Kiautschou all dies noch beträchtlich, vielleicht auch deshalb, weil sich einige chinesische Bieter zusätzlich an der Auktion beteiligten. Los 451, eine 2 Mark (MiNr. 37 e) mit seltenem Feldpoststempel No1 aus KAUMI wurde mit 300 Euro ins Rennen geschickt, minutenlanges Bieten und schließlich 6600 Euro Zuschlag! Dieselbe Summe erzielte die sehr rare 3 Pf mit diagonalem Aufdruck CHINA (MiNr. V 1I). Das furiose Finale war die Versteigerung von etlichen Dutzend Aufdruckmarken der 1. und 2. TSINGTAU-Provisorien in allen Varianten. Ein senkrechtes Bedarfspaar der MiNr. 1 Ie mit nur einem kurzen Blaustrich kam auf 4500 (2500) Euro, ein 10er-Block der MiNr. 1 IDDF mit doppeltem Wertaufdruck kletterte von 1000 auf 2700, Euro und die Aufdruckmarke MiNr. 2 (2. Tsingtau-Ausgabe) von 1200 auf 3800 Euro. Danach kamen alle sechs Raritäten an die Reihe, alle mit Besonderheiten der 2. Tsingtau-Ausgabe, wobei die Resultate durchweg klar im fünfstelligen Bereich lagen: MiNr. 3, Ausruf 10 000 Euro, Zuschlag 30 500 Euro; MiNr. 3 DD, Ausruf 20 000 Euro, Zuschlag 31 500 Euro; MiNr. SZd 2+3 gleich zweimal, Ausruf je 20 000 Euro, Zuschlag 37 000 bzw. 37 500 Euro; MiNr. 4 DD3 im Paar mit Fehldruck „fP“, Ausruf 20 000 Euro, Zuschlag 26 000 Euro. Das Titelstück, ein Brief mit zwei Aufdruckmarken der 2. Tsingtau-Ausgabe, aber mit steilem Aufdruck, spielte die verlangten 25 000 Euro ein. Die Beliebtheit dieses Gebietes wurde noch deutlich dadurch unterstrichen, dass als letztes Los eine Restsammlung den Startpreis von 3000 auf immerhin 16 500 Euro vervielfachen konnte.

So fiel die Gesamtbilanz dieser denkwürdigen Auktion für alle Beteiligten überaus erfreulich aus, konnte sich doch der Gesamt-Ausruf von etwa 270 000 Euro mehr als verdoppeln! Ebenfalls steigt sicher schon jetzt die Vorfreude auf den 2. Teil dieser Sammlung, kommen dort doch ebenfalls zahlreiche Raritäten nicht nur aus der deutschen Zeit, sondern auch aus der Epoche der britischen und französischen Besetzung unter den Hammer.

Internet: www.aixphila.de

(gm-Felzmann-PR/pcp) Die Münzauktion bei Ulrich Felzmann in Düsseldorf im Rahmen des 45. Geschäftsjubiläums startete mit einem exotischen Angebot aus Madagaskar. Mit zahlreichen Online- und Telefon-Bietern aus aller Welt wurden auf der Online-Live-Auktion an zwei Tagen insgesamt rund 2.300 Münzen Einzellose und Sammlungen versteigert.

Der Spezialkatalog mit Banknoten, Münzen, Orden und vielen kulturhistorischen Gegenständen aus Ostafrika fand viel Anklang und wurde mit hohen Steigerungen oft um ein Vielfaches des Ausrufpreises in die ganze Welt verkauft.

Das Angebot der Einzellose und Sammlungen von der Antike bis zu modernen Münzen im Hauptkatalog wurde ebenso gut angenommen und brachte zahlreiche Top-Zuschläge mit hervorragenden Steigerungen.

So wurde ein antiker griechischer AV Stater 110-90 v.u.Z mit Kopf des vergöttlichten Alexander von 1.800 Euro auf 2.200 Euro gesteigert (Los 507). Ein seltener römischer AV Aureus (Los 576) wurde für 5.000 Euro zugeschlagen (Ausruf: 3.500 Euro). Ein Dukat aus dem Jahr 1738 aus Nürnberg auf Johann Anton II. von Freyberg (1736–1757) erzielte 2.300 Euro (Ausruf: 1.800 Euro) (Los 640).

Auch Kaiserreich Goldmünzen waren beliebt, wie die 20 Mark 1914 von Ludwig III. (1913–1918), die von 3.000 Euro Ausruf auf 4.900 Euro gesteigert wurde (Los 752). Der sehr seltene Habsburger ½ Taler aus Prag von 1607 erzielte 5.200 Euro bei einem Ausruf von 3.000 Euro (Los 1008).

Münzen ab 1800 waren ebenfalls umkämpft, ganz besonders die Tschechoslowakei mit dem 5 Dukaten Stück von 1929 aus Kremnitz in besonders guter Erhaltung (Los 1328), das von mehreren Bietern bis 12.000 Euro gesteigert und schließlich einem Online-Bieter zugeschlagen wurde. Ebenso begehrt war die 1 Dukat Münze von 1933 aus Kremnitz (Los 1329). Hier fiel der Hammer bei 7.000 Euro (Ausruf 2.500 Euro).

Einige schöne China-Lose waren auch wieder im Angebot, wie das Set der Volksrepublik von 1982 „Year of the Dog“ (Los 1413), das für 1.200 Euro den Zuschlag erhielt (Los 1413).

Eine kleine Spezialabteilung mit knapp 50 Losen numismatischer Bücher, die Sammlung „Schloss Walbeck“, wurde nahezu komplett verkauft und das durchschnittlich zum zweifachen Ausrufpreis. Ein Verzeichnis zu Geprägen und Münzsorten aus dem Jahr 1585 wurde von 50 Euro auf 480 Euro gesteigert (Los 1679), eine numismatische Bücherserie in neun Bänden (Los 1691) erzielte 1.400 Euro (Ausruf 800 Euro).

In der weiteren Varia-Abteilung ersteigerte ein erfolgreicher Telefonbieter eine schöne goldene Savonette der ‘Deutschen Uhrenfabrikation Glashütte b. Dresden’ für 2.200 Euro (Los 1770). Und ein weiterer Bieter sicherte sich ebenso für 2.200 Euro eine schöne Weißgoldkette mit schwerem Aquamarin-Anhänger sowie mit Brillanten und Diamanten besetzt (Ausruf 1.500 Euro) (Los 1797).

Der Nachverkauf der Auktion läuft noch bis zum 1. August 2021. Auf alle unverkauften Lose gibt es einen Nachlass von 10 % auf den Ausrufpreis (ausgenommen sind limitierte Lose).

Einlieferungen für die Felzmann Herbstauktion werden derzeit entgegengenommen. Münzen, Orden, Banknoten und Medaillen können noch bis zum 10. September 2021 eingeliefert werden. Weitere Informationen auf: www.felzmann.de

Nächste Auktionstermine
6. – 10. September 2021, e@uction
9. – 13. November 2021, Herbstauktion
17. – 21. Januar 2022, e@uction

Top-Zuschläge Münzen: https://www.felzmann.de/top-zuschlaege-muenzen-auktion-172.aspx

(Bonn/pcp) Der Auktionskatalog mit mehr als 9.800 Losen beinhaltet neben zahlreichen gesuchten Standard-Ausgaben aus allen Gebieten der deutschen und internationalen Philatelie auch eine Vielzahl an Raritäten.

Von Altdeutschland findet sich ausgesuchte Werte wie z.B. ein gestempeltes Kabinettstück des „Schwarzen Einsers“ von Bayern (MiNr. 1IIa, Ausruf 1.500.- Euro) oder der seltene Probedruck der Helgoland MiNr. 20B in postfrischer Erhaltung zum Schätzpreis von 1.800.-. Für die Sammler des Deutschen Reiches beinhaltet der Auktionskatalog alle gesuchten Standardausgaben in postfrischer und gestempelter Erhaltung wie auch ein gutes Angebot Zusammendrucke und Markenheftchen. So kommt das gesuchte MH Nr. 17 „Rheinlandmarken“ in tadellos postfrischer Erhaltung ab 1.400.- zur Versteigerung.

Die Kolonialphilatelie zieht auch in der kommenden Auktion mit interessanten Stücken und Raritäten die Aufmerksamkeit auf sich. Es finden sich zahlreiche Besonderheiten wie die gebraucht nie angebotene 1 Peseta auf 80 Pfg Germania als Eckrandstück mit Platten-Nr. und Urdruck-HAN (MiNr. 42HANU) auf Luxusbriefstück zum Ausruf von 1.500.-. Traditionell stark besetzt sind bei Dr. Fischer die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben. Die 10 auf 1 Rbl. von Alexanderstadt (MiNr. 15K) ist mit kopfstehendem Aufdruck nur dreimal bekannt; für ein tadellos postfrisches Stück werden Gebote ab 4.200.- entgegengenommen. Der „Urdrucksatz“ des Saarlandes, in den meisten Saar-Sammlungen fehlend, startet mit Fotoattest Ney VP bei 1.000.-. Durch die Auflösung einer großen Sammlung bietet sich für jeden Sammler des Gebietes eine Gelegenheit.

Die Nachkriegsphilatelie bietet die Auflösung einer sehr schön spezialisierten Sammlung West-Berlin. Der Sammler hat speziell von den ersten Ausgaben die Plattenfehler- und Aufdruckfehler in oftmals ausgesuchter gestempelter Erhaltung zusammengetragen, die in dieser Vielfalt nur selten angeboten werden können. Spitzenstücke der Sammlung sind die 1–5 M. Schwarzaufdruck mit je AF VII tadellos gestempelt (Ausruf 1.250.-) und die bis in bis dato nur wenigen Exemplaren bekannt gewordene 5 M. Schwarzaufdruck in der Farbe schwärzlichultramarin (MiNr. 20c, Ausruf 600.-). Darüber hinaus finden sich selbstverständlich alle gesuchten Standardausgaben und eine Vielzahl an Seltenheiten der Gebiete nach 1945.

Für die Sammler nichtdeutscher Briefmarken kommen gute Ausgaben von Färöer, Frankreich, Österreich und der Schweiz zum Ausruf – aber auch wieder ein schönes China-Angebot mit u.a. dem „Schauspielblock“ mit Ersttagsstempel zum Startpreis von 2.000.-Euro.

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert. Von einer sehr schön ausgebauten gestempelten Sammlung Deutsches Reich zum Ausruf von 4.000.- bis hin zur kleinen Stempelsammlung „gegen Gebot“ findet sich für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Offerte.

Mehr als 200 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Sie auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de.

(pcp-wm) Knapp 4.000 Lose sind es auch dieses Mal, die Interessenten im 406 Seiten starken Katalog oder auf der Internetseite www.harlos-auktion.de einsehen können. Im Internet sind alle 4.000 Lose abgebildet, teils auch mit ihren Rückseiten. Auf den Seiten von philasearch ist der Katalog ebenfalls einsehbar.

Harlos bietet ausschließlich Bedarfsbriefe (alles Einzelstücke) aus aller Welt an mit Schwerpunkten Deutsches Reich, Luftpost, Zeppelin, Ganzsachen, Privatpost, Rohrpost, Memel, Deutsche Gebiete, Kolonien, Zensuren mit Beanstandungszetteln, KZ-Post und Militärpost. Hinzu kommen zahlreiche Sammlungsauflösungen, u.a. zu Bahnpost, Europa, Österreich, Polen, Übersee, China, British Commonwealth. Für das online-live-bidding melden sich Interessenten bitte an unter www.harlos-auktion.de

(gm/pcp) Am 30. Juni 1976 fand die erste Briefmarkenauktion bei Felzmann statt. Dieses Jahr am 30. Juni sind es 45 Jahre Auktionsgeschichte auf die Ulrich Felzmann mit seinem Team zurückblicken kann. Dieser Rückblick wird mit der nun kommenden Jubiläumsauktion gewürdigt. Doch nicht nur die beachtliche Zeitspanne steht im Vordergrund, insbesondere ist es das Angebot zu dieser Auktion, das durchaus beachtenswert ist.

Die Briefmarken Einzellose, die am 1. Juli versteigert werden, bieten gleich eine ganze Reihe ausgezeichneter Raritäten. So steht, mit dem vollständigen und ungefalteten Posthorn Bogensatz, ein wahres Kronjuwel der deutschen Nachkriegsphilatelie in hervorragender Gesamterhaltung im Angebot (Los 5278, Ausruf: 120.000 €). Die 5 Pfennig Reichsadler mit liegendem Wasserzeichen (Los 4413, Ausruf: 5.000 Euro), das „Ruhrkessel-Provisorium“ auf Bedarfs-Brief (Los 4791, Ausruf 7.000 Euro), ein Ankündigungskarton der DDR mit der vollständigen Boykott-Ausgabe der Olympischen Spiele 1984 (Los 5220, Ausruf: 12.000 Euro) sowie eine linke untere Bogenecke des „Roten Adenauer“ (Los 5332, Ausruf: 2.000 Euro) sind nur einige Beispiele der großen Fülle an Besonderheiten.

Zuvor gefällt ein kleiner, aber beachtenswert besetzter Bereich Europa, hierunter z.B. Österreichs Erstausgabe, 9 Kreuzer blau mit vollständigem Andreaskreuz auf Liebhaber-Briefstück (Los 4157, Ausruf: 18.000 Euro), Russlands Blockausgabe zur 1. Allunions-Briefmarkenausstellung Moskau (Los 4229, Ausruf: 5.000 Euro) oder Finnland mit 8 Penni 1866 in äußerst seltener Trennungsvariante (Los 3667, Ausruf: 7.000 Euro). Letztere sei hier stellvertretend genannt für einen im Hause Felzmann erstmals aufgelegten Skandinavien Spezial-Katalog, der in den gut 250 Losen die Forschungssammlung Norwegen von Jürgen Tiemer und die Ausstellungssammlung Dänemark von Dr. Jürgen Baumgartner präsentiert, darüber hinaus weitere Pretiosen aus Finnland, Island und Schweden.

Freuen dürfen sich Fans der Luftpost auf einen wie immer gut bestückten Zeppelin-Teil, mit dabei zwei herausragende Österreich-Zuleitungen, neben einem Schmidl Raketenflugbrief zur 8. Südamerikafahrt 1933 (Los 3232, Ausruf: 15.000 Euro) eine Einzelfrankatur der legendären 10 S Dollfuß zur Olympiafahrt 1936 (Los 3233, Ausruf: 5.000 Euro).

Es warten außerdem zwei vollgepackte Tage Sammlungsauktion am 2. und 3. Juli mit mehr als 1.700 hochwertigen Sammlungen aus allen Bereichen der Philatelie, unberührten Nachlässen und Erbschaften auf zahlreiche Gebote.

Passend zu Ulrichs Felzmanns Engagement im Bereich der Astro-Philatelie wird im Wege des „Private Treaty“ ein einmaliges Kunstwerk des „ARTronauten“ Charles Wilp angeboten, gefertigt aus dem Stahl der Raumstation MIR, mit Teilen des Sonnensegels, Satellitenfolie sowie Unterschriften der Kosmonauten, Preis auf Anfrage.

Die Münzauktion mit Münzen, Orden, Medaillen und Banknoten findet am 29. und 30. Juni statt und bietet neben der exotischen Spezialsammlung „Madagaskar“, welche in einem Sonderkatalog präsentiert wird, viel Standardware für den kleinen Geldbeutel. Daneben sind zahlreiche TOP- Raritäten, Gold in reichlicher Vielfalt von antiken Kostbarkeiten über Pretiosen der frühen Neuzeit bis zu etlichen modernen 5-Unzen Münzen in kleinsten Auflagen vertreten. In der numismatischen Sammlungsabteilung ist der Aufmacher ein großer unberührter Händlernachlass aus Mitteldeutschland (Los 2001, Ausruf: 50.000 Euro) gefolgt von zahlreichen, oft undurchsuchten Positionen bis zum Gebotslos.

Alle Kataloge sind ab sofort online abzurufen und stehen auch zum Download als E-Book bereit. Mit über 60.000 Fotos wird hier jedem und jeder die Möglichkeit gegeben, einen guten Blick auf das Material zu werfen. Insbesondere sind auch verstärkt wieder Sammlungen fotografiert worden.

Der Online-Katalog ist unter https://auktionen.felzmann.de zu finden. Gebote können ab sofort im Online-Katalog, per E-Mail und Fax oder auf den Plattformen Philasearch.com und Sixbid.com abgegeben werden.

Für die Teilnahme an der Auktion, wie auch an der Besichtigung, ist eine Voranmeldung notwendig. Aktuelle Hinweise zur Auktion gibt es auf: www.felzmann.de

(pcp-wm) Dass der bekannter Mülheimer Auktionator Harald Rauhut bei jeder seiner Versteigerungen ein umfassendes und ausgesuchtes Altdeutschland-Angebot anbietet, ist bekannt und bedarf auch dieses Mal keiner besonderen Erwähnung. Fast 3.000 Lose sprechen für sich, ebenso wie weitere rund 1.300 Lose, die den deutschen Gebieten ab der Deutschen Reichspost vorbehalten sind. Europa und Übersee sind mit ca. 300 Losen dabei.

Die Auflösungen von Sammlungen sind bei Interessenten besonders gefragt. Da geht im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab, wenn auch dieses Mal gut 3.500 Sammlungen, Liquidationslose, Posten, Karton-Lose und vieles mehr unter den Hammer kommen. Heiße Bieterschlachten sind einmal mehr zu erwarten.

Den krönenden Abschluss der Versteigerung bildet dieses Mal aber ein selten in dieser Fülle anzutreffendes Angebot philatelistischer Literatur. Fast 400 Lose verteilen sich auf die Gruppen: Alte philatelistische Auktionskataloge, Alte phil. Zeitschriften/Journale, Altdeutschland- und Deutschland-Literatur (nach 1872), Europa- und Übersee- und sonstige Literatur. So manches ist gegen Gebot ab 10 Euro erhältlich, anderes recht günstig angesetzt, wobei auffällig ist, dass zahlreiche Titel vorhanden sind, die man kaum einmal in Deutschland angeboten sieht. Dabei sind bei weitem nicht alle Lose Einzellose, manche sind auch bemerkenswert umfangreiche Bestände, zumal bei den alten Auktionskatalogen. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, über 230 Auktionskataloge von Christies/Robson & Lowe oder über 570 Harmers/London-Kataloge ab 1934 (!) zu erwerben? Selbst Shanahan ist mit einem guten Run der Jahre 1957–1959 vertreten! Ein aufmerksamer Blick lohnt also für jeden Literatursammler. Weitere Informationen, auch zu den Besichtigungs- und Teilnahmemöglichkeiten, finden Interessenten unter www.rauhut-auktion.de

Berlin Auf der 69. Hadersbeck-Auktion vom 13. bis 16. April kam u. a. eine alte Pri­vatpostsammlung mit Schwerpunkt „Ber­lin“ und seinen verschiedenen Unternehmen zur Auflösung. Das Angebot, das in einem hochwertigen Sonderkatalog präsentiert wurde, fand schon im Vorfeld viel Beachtung. Die insgesamt 431 Lose brachten sehr gute Ergebnisse, wobei das Titellos herausragte. Es handelte sich um den einzig bekannten Einschreibebrief mit Marken des Spandau-Courier vom 22. April 1898, der von geschätzten 500 auf 900 Euro kletterte.

Weitere interessante Zuschläge seien bei­spielhaft genannt. So sprang eine Schleswig-Holstein MiNr. 2 b mit Nummernstempel „18“ von Kiel von 900 auf 3100 Euro. Für 7100 (4800) Euro wurde die seltene Mi­Nr. 50 a des Deutschen Reiches in postfrischer Erhaltung mitgenommen. Begehrt war auch ein portogerechter Einschreibebrief mit einem Oberrand-4er-Block der MiNr. 233, der sich von 400 auf 1750 Euro entwickelte. Ein waagerechtes Unterrand-Paar des Höchst­wertes der Serie (Mi­Nr. 234) auf portogerechtem Einschreibebrief steigerte von 440 auf 1750 Euro. Die seltene Wasserzeichenvariante DDR MiNr. 415 YI postfrisch zog von 180 auf 820 Euro davon. Für einen sehr seltenen Strafbefehl mit Zusatzleistung „Zustellurkunde“, frankiert mit DDR- Freimarken (u. a. MiNr. 252 b) mit POL-Lochung, bot ein Interessent 1750 (500) Euro.

Fast restlos verkauft wurden die Abteilung mit Münzen, Banknoten, Medaillen und Or­den. Hier konnte ein tschechoslowakischer Golddukat St. Wenzel aus 1932 mit 1350 Euro seinen Ansatz von 300 Euro mehr als vervierfachen.

Am vierten Versteigerungstag wurden die Posten und Sammlungen teils zum Vielfachen der Ausrufpreise verkauft. Eine kleine Teilsammlung China bis 1945 erzielte einen Zuschlag von 1950 (180) Euro.

Internet: www.hadersbeck-auktionen.com