menu

BDB News

Der Bundesverband Deutscher Briefmarken-Versteigerer trauert um sein langjähriges Mitglied Peter Feuser, der am vergangenen Wochenende überraschend im Alter von 73 Jahren verstorben ist.

„PF“, wie er in der Branche allenthalben genannt wurde, unternahm seine ersten philatelistischen Gehversuche Anfang der 1970er Jahre bei den Auktionshäusern Steltzer in Frankfurt und Loth in Mainz. Ab 1978 veranstaltete er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Joachim Erhardt als „Erhardt & Feuser“ in Stuttgart vielbeachtete Spezialauktionen nur der Altdeutschen Staaten, in denen neben der typischen Klassischen Philatelie auch die Deutsche Postgeschichte einen besonderen Schwerpunkt hatte, für den Deutschen Markt zur damaligen Zeit ein Alleinstellungsmerkmal. Nach Trennung der Firma versteigerte Peter Feuser ab Mitte der 1980er Jahre in seinem neuen Domizil in der Haußmannstrasse in Stuttgart weiterhin Briefmarken mit Schwerpunkt auf Klassischer Deutscher Philatelie und Postgeschichte, aber mit der neuen Firma Südphila auch Material anderer Gebiete. Neben der Versteigerung galt seine besondere Liebe der philatelistischen Literatur. Mit der Herausgabe von elementaren Standard-Werken zur Deutschen Postgeschichte setzte er Maßstäbe. Das in zwei Auflagen erschienene Handbuch und Katalog der Deutschen Vorphilatelie ist für jeden Liebhaber der Deutschen Klassik ein absolutes „Muß“, ebenso das Handbuch/Katalog der nachverwendeten Altdeutschland-Stempel. Mit der Herausgabe eines kompakten Nummernstempel-Kataloges für alle Altdeutsche Staaten füllte er eine Lücke, ebenso wie mit vielen weiteren Werken.

Peter Feuser engagierte sich als erster Auktionator öffentlich und unter erheblichem Kosteneinsatz in der sogenannten „Folien-Thematik“, als immer mehr Schäden an klassischen Marken durch die Aufbewahrung in falschen Folien sichtbar wurden. Zuletzt initiierte er eine öffentliche Diskussion zur Thematik der Abstempelungen auf der 70-Kreuzer-Marke von Württemberg und scheute auch hier nicht die Auseinandersetzung mit den zuständigen BPP-Prüfern. Im Versteigerer-Verband BDB war er einer der langjährigsten Mitglieder und als angenehmer Kollege ein Gewinn jeder Jahreshauptversammlung. Wir verlieren einen geschätzten Kollegen, Menschen und Unikum, der unserer Branche fehlen wird.

Harald Rauhut

(Leon Peplies-Felzmann / pcp) Mit der 187. Felzmann Auktion am 16.–19. Juni 2026 feierte das etablierte Auktionshaus Ulrich Felzmann sein 50-jähriges Bestehen – gerade in heutiger Zeit ein großartiger Meilenstein in der Firmengeschichte und auch in der Philatelie! 

Der erste Auktionstag stand ganz traditionell wieder im Zeichen des Spezialgebiets im Hause Felzmann: der Flug- und Zeppelinpost. Die erste der beiden herausragende Sammlungen, die in dieser Jubiläumsauktion angeboten wurde, stammt von Jim Graue aus den USA. Seine Sammlung, die er als Autor des Kataloges und Standard-Werkes zu den Lufthansaflüge und Zeppelinpost nach Brasilien mit Besonderheiten wie Kombinationen mit Katapultflügen in vielen Jahrzehnten aufgebaut hatte, erzielte zum Teil spektakuläre Zuschläge. Es kamen aber auch viele ganz bewusst zu sehr moderate Startpreisen angesetzte Belege zum Angebot, sodass jeder Sammler seine Sammlung mit besonderen Stücken aus dieser prominenten Quelle schmücken und ergänzen konnte. Das Thema erfreute sich nach wie vor einer außerordentlichen Beliebtheit. 

Einige Highlights, Los 3095 die extrem seltene Zuleitung aus Haiti zum Katapultflug vom Dampfer Bremen kletterte von 800 Euro auf 4.000 Euro, Los 4164 der extrem seltene Abwurf Jakutsk in Sibirien während der Weltrundfahrt des LZ 127 auf dem Weg nach Tokio erzielte 4.200 Euro, Los 4187 der Abwurf auf dem Gletscher am Jungfraujoch brachte die geforderten 8.000 Euro und auch das Titelstück, Los 4675 das legendäre Parahyba Provisorium, konnte mit 25.000 Euro zugeschlagen werden.

Der zweite Auktionstag begann mit den Autographen und dem mit besonderer Spannung erwarteten Los 2868. Interessierte Sammler lieferten sich ein hartnäckiges Bietergefecht um einen handgeschriebenen Brief des polnischen Komponisten Frédéric Chopin. Bei einem Ausruf von 3.000 Euro ging der Zuschlag bei stolzen 18.000 Euro an den siegreichen Telefonbieter.

Das Angebot aus Europa und Übersee war bei dieser Auktion geprägt von der zweiten sehr großen Sammlung, die in dieser Jubiläums-Auktion angeboten wurde. Mit Schwerpunkt Russland und einer großen Auswahl russischer Philatelie und russischer Gebiete in der Levante und Asien erwies sich dieses Gebiet als äußerst gefragt und brachte neben einer sehr guten Verkaufsquote vielfach absolut überraschende Steigerungen, oft auf ein Vielfaches des Startpreises.

Einige Beispiele, Los 5303 eine Nr. 1 auf Brief aus Rjasan (Nummernstempel „39“) nach Moskau in bestechender Optik schoss von 1.500 Euro auf 11.000 Euro, dann Los 5305 wieder mit einer Nr. 1 ein Brief nach Riga in nicht ganz so erlesener Erhaltung brachte bei günstig angesetzten 700 Euro Ausruf ebenfalls 11.000 Euro. Viele weitere kleine und große Spezialitäten wechselten bei reger persönlicher Beteiligung der Bieter im Saal und wie gewohnt auch online weltweit von zu Hause aus nach teils erbitterten Gefechten den Besitzer.

Ebenfalls aus dem Russland-Bestand stammt ein Brief aus Polen, Los 5244, eine Nr. 1 auf Brief aus Nieszawa 1860 nach Warschau mit extrem seltener handschriftlicher Entwertung durch die Bahnpost, er startete bei sicher sehr günstigen 250 Euro und erzielte 5.200 Euro 

Auch bei der deutschen Philatelie war die Nachfrage groß. Altdeutschland brachte schöne Ergebnisse, so ging mit Los 6455 ein waagerechtes Typen-Paar der 18 Kr Württemberg Nr. 5 auf Brief in Dreifarben-Mischfrankatur nach Palermo von 800 Euro auf 4.200 Euro hoch, Kiautschou erzielte mit Los 6962 für eine imposante Frankatur diverser Provisorien der 5 Pfg auf 10 Pfg Krone/Adler einen Zuschlag von 16.500 Euro.

Beachtlich ist auch der Zuschlag im ganz modernen Teil der deutschen Philatelie, Los 7558 ein FDC der Marke „Digitaler Wandel“ aus 2021 mit Abart „ohne Matrixcode“, der Brief wurde von 1.200 auf spektakuläre 7.000 Euro hoch gesteigert.  

Am letzten Auktionstag stand wie immer das Sammlungsangebot auf dem Programm. Der Auktionssaal war gleich zu Beginn bis zum letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Sammler wollten das spezielle Jubiläumsangebot nicht verpassen – die ersten 50 Lose bot das Haus mit einem pauschalen Ausruf von 50 Euro an, mit der einmaligen Chance eine gute Sammlung zu einem einzigartigen Preis zu ersteigern. Natürlich blieb es nicht bei 50 Euro, der Hammer fiel nach meist heftigen Bietergefechten, die das rege Interesse an der Philatelie allgemein und den Anspruch der Sammler an die Qualität einer Sammlung deutlich widerspiegeln.

Auch die restlichen Angebote an Sammlungen überzeugten generell mit sehr guten Verkaufsquoten und dem unverändert hohen Interesse, besonders bei ungewöhnlichen Gebieten.

(Kerpen / pcp) Die 77. Aix-Phila Auktion ist mit hervorragenden Ergebnissen zu Ende gegangen. Über mehrere Tage hinweg sorgten spannende Bietergefechte, überraschende Zuschläge und eine rege Beteiligung von Saal-, Telefon- und Online-Bietern für eine außergewöhnliche Auktionsatmosphäre.

Mit einer Verkaufsquote von rund 85 Prozent aller angebotenen Lose konnte ein Ergebnis erzielt werden, das im aktuellen Marktumfeld alles andere als selbstverständlich ist. Besonders erfreulich: Die Zuschläge lagen im Durchschnitt rund 50 Prozent über den jeweiligen Ausrufpreisen. Dies unterstreicht die weiterhin hohe Nachfrage nach hochwertigen und seltenen Sammelobjekten.

Sonderauktion Automatenmarken mit 100 Prozent Verkaufsquote

Ein besonderes Highlight war die Sonderauktion für Automatenmarken. Sämtliche angebotenen Lose konnten erfolgreich verkauft werden – ein bemerkenswerter Erfolg für ein so spezialisiertes Sammelgebiet.

Mehrere Lose entwickelten sich zu regelrechten Bieterduellen. So wurde Los 21 von einem Ausrufpreis von 4.000 Euro auf beeindruckende 7.800 Euro gesteigert. Auch Los 6 erzielte mit einem Zuschlag von 5.400 Euro bei einem Ausruf von 2.500 Euro mehr als das Doppelte des Startpreises.

Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass auch spezialisierte Sammelgebiete weiterhin eine große und engagierte Sammlerschaft besitzen und sich einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen.

Erfolgreiche Benefizauktion zugunsten der Philatelistischen Bibliothek Hamburg

Sehr erfreulich verlief auch die Benefizauktion zugunsten der Philatelistischen Bibliothek Hamburg. Von insgesamt 160 angebotenen Losen konnten 133 erfolgreich zugeschlagen werden.

Dieses Ergebnis übertraf die Erwartungen deutlich und stellt einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Bibliothek und ihrer wertvollen Arbeit für die Philatelie dar. Der große Zuspruch der Bieter zeigt die Verbundenheit der Sammlergemeinschaft mit philatelistischen Einrichtungen und deren kultureller Bedeutung.

Beeindruckende Ergebnisse in den klassischen Sammelgebieten

Nicht nur die Spezialgebiete überzeugten. Auch die klassischen Sammelbereiche sorgten für zahlreiche Höhepunkte.

Besonders hervorzuheben ist die unter Los 4236 angebotene SBZ-Sammlung, die von einem Ausrufpreis von 500 Euro auf bemerkenswerte 3.500 Euro gesteigert wurde. Ebenfalls für großes Interesse sorgte ein urtümlicher Nachlass unter Los 3791, der sich von 1.000 Euro auf 3.900 Euro entwickelte.

Auch die klassische Bund-Philatelie konnte starke Ergebnisse erzielen. Ein kompletter Posthorn-Viererblocksatz wurde von 2.000 Euro auf 3.300 Euro hochgeboten. Ein Posthorn-Eckrandsatz steigerte sich sogar von 700 Euro auf 1.750 Euro und erzielte damit das Zweieinhalbfache des Ausrufpreises.

www.aixphila.de – Geschäftsführer: Andreas Leusch und Jan Schulz 

(wm-pcp) Im November 2025 wurde bei der 37. Versteigerung des Berliner Auktionshauses Schlegel der erste Teil dieser ungewöhnlichen Sammlung mit bereits mehr als 400 Losen angeboten. Auch der zweite Teil, der nun bei der 38. Auktion am 8. Juni 2026 zum Ausruf kommt, hat es in sich. Denn er bietet zu Beginn mehr als 100 Sammlungen und Posten, besonders vielfältig zu Berlin und BRD, an, darunter auch Spezialsammlungen, wie man sie in dieser Vielfalt und Qualität kaum einmal antrifft. 

Die Einzellose starten bei der Weimarer Zeit und dem Dritten Reich, bei Berlin findet man die kompletten einheitlichen Eckrandsätze der ersten Bautenserie aus allen vier Ecken. Neben einem breiten Angebot der Bundesrepublik an Posthornwerten mit Platten- bzw. Formnummern sind auch viele weitere Seltenheiten enthalten, wie z.B. die Bundesrepublik 70 Pf. mit Formnummer 4 oder die Schiffsmarke MiNr. 257 mit Formnummer 1. 

Törk hatte stets auf einwandfreie gute Qualität viel Wert gelegt, aber es wird auch bei den Losbeschreibungen jeweils noch einmal bestätigt. Ebenso wie Signierungen etc. 96 Seiten mit mehr als 800 Losen (!) erwarten den Leser dieses Sonderkataloges.

Kontakt: Schlegel Berliner Auktionshaus für Philatelie GmbH, Kurfürstendamm 200, 10719 Berlin, Tel. 0 30 / 88 70 99 62, E-Mail: mail@auktionshaus-schlegel.de, www.auktionshaus-schlegel.de

EXKLUSIVITÄTEN der Philatelie: Nr. XVII bei der 38. Schlegel-Auktion in Berlin am 8. Juni 2026 

(wm-pcp) Auch dieses Angebot bedeutender und außergewöhnlicher Raritäten der Philatelie spiegelt mit 111 Losen einmal mehr die Vielfalt, Tiefe und Faszination der Ausnahmestücke wider. So findet man unter anderem zwei bislang unbekannte Belege der sogenannten „Vergrabenen Post“ der deutschen Südsee Kolonie Karolinen – eindrucksvolle Zeitzeugen, die im Zuge der Invasion der Insel vor den japanischen Truppen vergraben und erst Jahre später den deutschen Behörden übergeben wurden.

Ein weiterer Höhepunkt ist ein bisher unbekanntes postfrisches Exemplar der 25 Pfennig Krone/Adler des Deutschen Reiches in der seltenen Farbnuance lebhaftgelblichorange (Mi-Nr. 49aa**) – hierbei handelt es sich um das einzig bisher bekannte postfrische Exemplar.

Nicht minder bemerkenswert ist ein waagerechtes Oberrandpaar der 1-Dollar-Marke der Trans-Mississippi-Ausstellung der Vereinigten Staaten in perfekter Zentrierung – eine ästhetisch wie qualitativ herausragende Qualität, die ihresgleichen sucht.

Einen besonders bewegenden historischen Bezug bietet zudem eine angebrannte Zeppelin-Fotokarte vom Unglück der „Hindenburg“ in Lakehurst – ein seltenes und eindringliches Relikt eines der bekanntesten Luftfahrtunglücke des 20. Jahrhunderts.

Die 111 außergewöhnliche Lose sind mit Farbabbildungen und umfangreichen Beschreibungen in einem Sonderkatalog dokumentiert, der beim Auktionshaus erhältlich ist. 

Kontakt: Schlegel Berliner Auktionshaus für Philatelie GmbH, Kurfürstendamm 200, 10719 Berlin, Tel. 0 30 / 88 70 99 62, E-Mail: mail@auktionshaus-schlegel.de, www.auktionshaus-schlegel.de

(wm-pcp) Wer den Bundes- und Philatelistentag 1998 in Zweibrücken besucht hat, dem ist der Name Streuber vielleicht nicht fremd, ebenso wenig denen, die Mitglied der ArGe Bayern <klassisch> sind, denn deren Vorsitzender war Streuber von 2006 bis 2018. Der am 5. April 1949 in Lauterecken/Pfalz geborene SPD-Politiker ist auch ein namhafter Philatelist. Zu seiner ungewöhnlichen Vita lässt sich sagen: Von 1955–1959 besuchte er die Volksschule, von 1959–1967 ein Gymnasium, das er mit Erwerb des Abiturs abschloss. Es folgte vom 1. Juli 1967 bis zum 30. Juni 1969 Wehrdienst als Soldat auf Zeit, danach sein Studium der Rechtswissenschaften in Saarbrücken mit dem 1. juristischem Staatsexamen (1. Oktober 1969–28. Februar 1974) mit anschließender Referendarzeit und 2. Juristischem Staatsexamen (1. April 1974–Mai 1976). Ab dem 1. September 1976 arbeitete er als Richter, zuletzt am, Landgericht Zweibrücken (bis zum 31. Dezember 1985). 

Seit 1972 war er für die SPD in Zweibrücken kommunalpolitisch tätig. 1986 legte er sein Richteramt und Stadtratsmandat nieder und wurde Geschäftsführer der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Gewobau, bei der er zuvor bereits Aufsichtsrat gewesen war. Vom 1. Januar 1993 bis zum 31. März 1999 war er Oberbürgermeister der Stadt Zweibrücken. Anschließend war er von 1999 bis 2011 Präsident des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz und vom 1. April 1999 bis zum 31. März 2011 Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Rheinland-Pfalz in Mainz, bevor er dann am 1. April 2011 in Ruhestand ging.

Streuber hat sich vielfach ehrenamtlich in den Bereichen Sport, Kultur und Gesundheit engagiert, u.a. beim Deutschen Roten Kreuz und als Vorsitzender des Museums Zweibrücken. Er war aber von 2000–2010 auch Mitglied im Präsidium der Sporthilfe Rheinland-Pfalz / Saarland und ab 2006 deren Präsident. Für seine mannigfachen Tätigkeiten und Unterstützungen wurde er 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sammler ist Streuber seit etwa 1975. Er war Ausstellungsleiter der Rang-2-Ausstellungen BIPONTA 82 und BIPONTA 89. Für den Bundes- und Philatelistentag 1991 in Saarbrücken zeichnete er für den Katalog verantwortlich. Er war führend bei der Organisation des Bundes- und Philatelistentags 1998 in Zweibrücken, dessen Schirmherr er gleichzeitig war und am Deutschen Philatelistentag einen weithin beachteten Festvortrag hielt. Auf seine Anregung hin wurde 1998 eine Rosenneuzüchtung auf den Namen „Philatelie“ getauft.

Seine Sammelinteressen gelten Bayern (verschiedene Sammlungen, u.a. Bayerische Rheinpfalz), einer Heimatsammlung Zweibrücken und der Französische Zone. Eine seiner Sammlungen wurde national mit Großgold und sein Exponat „Pfalz – Frankreich“ bei einer Ausstellung in Sindelfingen 2017 mit dem Goldenen Posthorn ausgezeichnet.

Auktionator Peter Feuser hat die Kollektion „Die Bayerische Rheinpfalz“, die er am 30. Mai versteigert, in einem 108 Seiten umfangreichen Sonderkatalog dokumentiert, den man im Internet einsehen oder beim Auktionshaus abfordern kann. Kontakt: SÜDPHILA Peter Feuser Auktionen, Haußmannstr. 30, 70188 Stuttgart, Tel. 07 11/24 75 24, E-Mail: feuser-auktionen@t-online.de, www.feuser-auktionen.de

(Mülheim / mm-pcp) Die 240. Auktion des renommierten Auktionshauses Rauhut & Kruschel verspricht erneut ein herausragendes Event des diesjährigen „philatelistischen Frühlings“ zu werden. Am 17. und 18. April 2026 kommt ein breit gefächertes und zugleich qualitätsorientiertes Angebot in Mülheim an der Ruhr unter den Hammer, das kleine und große Seltenheiten nationaler und internationaler Philatelie vereint. Ein besonderer Fokus liegt einmal mehr auf den klassischen Sammelgebieten Altdeutschlands, welches zahlreiche außergewöhnliche Stücke und ausgewählte Raritäten umfasst. Darüber hinaus dürfen sich die Philatelisten und Sammler auf viele weitere Lose aus den weiteren deutschen Gebieten sowie der Philatelie von Europa bis Übersee freuen. Ein besonderes Highlight sind einmal mehr die Nachlassabteilung sowie die diversen Sammlungen und Posten mit attraktiven Offerten. 

Zwei Kataloge – ein außergewöhnliches Angebot

Das Angebot wird in zwei Katalogen präsentiert: Der Hauptkatalog umfasst wie gewohnt ein umfangreiches Angebot aus allen Sammelgebieten, ein weiterer Katalog bietet „Ausgewählte Einzellose“, die am 17. April ab ca. 13:30 Uhr versteigert werden. Letzterer umfasst insgesamt 714 Lose, darunter allein über 500 Lose aus dem Bereich Altdeutschland. Dieser Katalog steht ganz im Zeichen der Qualität: Stücke mit besonders attraktiver Optik, sauber zentrierten Stempeln, ästhetischen Briefen sowie seltenen Destinationen prägen das Angebot. Der knapp 200 Seiten starke Farbkatalog dokumentiert die Lose ausführlich, zahlreiche Objekte sind zudem abgebildet – ein Genuss für den anspruchsvollen Sammler.

Ein herausragendes Highlight: der „Anderegg-Brief“ mit dem „Bayern-Einser“

Besonderes Augenmerk verdient ein außergewöhnlicher Brief, der zweifellos zu den Spitzenstücken der Auktion zählt und die Titelseite des Kataloges schmückt. Es handelt sich um eine spektakuläre Frankatur des berühmten „Bayern-Einser“, den sogenannten „Anderegg-Brief“. Drei hervorragend breitrandige und farbintensive Exemplare, entwertet mit geschlossenem Mühlradstempel „255“ und Halbkreisstempel „Ottobeuern“, befinden sich auf dem Beleg, der nach Babenhausen adressiert ist. „Die Abstempelung ist klar und gleichmäßig, der Schnitt aller drei Marken ungewöhnlich breit und harmonisch – eine Kombination, die diesem Stück eine außergewöhnlich dekorative Wirkung verleiht.“, fasst Harald Rauhut zusammen. 

Umfangreiche Nachlassabteilung und Sammlungen

Neben den Einzellosen bietet die Auktion auch ein besonders starkes Angebot im Bereich Nachlässe, Sammlungen und Posten, darunter 560 Lose in der Nachlassabteilung, die gegen Gebot ausgerufen werden sowie mehr als 2.200 Sammlungen und Posten zu niedrig angesetzten Ausrufpreisen. Die durchweg hohe Qualität dieser Zusammenstellungen unterstreicht einmal mehr den Anspruch des Hauses Rauhut & Kruschel und verspricht eine lebhafte Atmosphäre im Mülheimer Auktionssaal am Auktionssamstag (18. April). Bereits im Vorfeld zeichnet sich ein reges Interesse sowohl bei Sammlern als auch im Handel ab. Entsprechend darf man sich auf eine dynamische Versteigerung mit zügigem Verlauf und nicht zuletzt auf spannende Bietergefechte einstellen.

Das vollständige Auktionsangebot ist online unter www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (www.philasearch.com) verfügbar. Katalogbestellungen und weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, E-Mail: info@rauhut-auktion.de

(Michael Hille, Braunschweig/ pcp) Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, den 7. bis 9. April 2026, findet die 240. Auktion für Briefmarken, Münzen und Postgeschichte mit einem Angebot von über 4.200 Losen internationaler Philatelie und Numismatik statt.

In dieser Frühjahrsauktion, wie gewohnt wieder inklusive „Live-Bieten“ im Internet, offeriert das Braunschweiger Auktionshaus erneut ein breit gefächertes Angebot mit vielen Seltenheiten deutscher und internationaler Sammelgebiete von der Klassik bis in die Neuzeit. Dabei sind die Altdeutschen Staaten mit über 1.300 Losen sehr gut vertreten. Das Spektrum reicht von 20.- € Startpreis bis in den vierstelligen Bereich. Im Sammlungsteil finden sich erstklassige Briefbestände und wertvolle Sammlungen.

Das Sammelgebiet Deutsches Reich besticht durch eine exquisite Auswahl an Raritäten, erstklassigen Qualitätsstücken und gehaltvollen Sammlungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weimarer Republik mit vielen wertvollen Zusammendruck-Garnituren bis hinein in die NS-Zeit, zudem bereichern einige Dutzend ausgesuchte Briefe und Karten der Flug- und Zeppelinpost das Angebot.

Das Sammelgebiet Deutsche Kolonien und Auslandspostämter beeindruckt mit über 450 Losen und zahlreichen postgeschichtlichen Highlights. Ein herausragendes Stück ist eine bedarfsmäßig beförderte Antwortpostkarte aus Masinde (28.2.1896), die via Tanga nach Daressalam lief. Dieses seltene Dokument der DOA-Postgeschichte stammt aus der renommierten Sammlung R. Siebentritt.

Im Bereich Übersee setzen Asien und Afrika starke Akzente: China beeindruckt mit gefragten Blöcken und Ausgaben der Kulturrevolution. Ebenso hervorzuheben ist der afrikanische Kontinent, u.a. vertreten durch eine Sammlung Kap der Guten Hoffnung mit über 85 der Kap-Dreiecken sowie eine hochspezialisierte, 23 Bände umfassende Sammlung Südafrika.

Die Sammlungs- und Münzabteilung umfasst über 1.200 Lose: meist unberührte Posten, Sammlungen und Nachlässe, zahlreiche Großposten sowie wertvolle Münzsammlungen, Anlage- und Sammlermünzen aus über 2.100 Jahren Münzgeschichte. Darunter sind Altdeutschland und das Deutsche Kaiserreich gut vertreten mit seltenen Talern und Reichssilbermünzen, ferner exotische Silberunzen, Goldmünzen aus aller Welt u.v.a.

Hervorzuheben sind vor allem die Münzen von Brandenburg-Preußen u.a. mit mehreren Friedrich d’or, Großbritannien mit zahlreichen Guinea ab Georg I. (1714-1727), Sovereigns sowie seltenen Double-Sovereigns und 5 Pounds-Goldmünzen. Ferner US-amerikanische Münzen ab 1818, darunter allein 120 verschiedene Morgan-Dollar, viele davon in hohem Grading.

Kontakt: Karl Pfankuch & Co., Hagenbrücke 19, 38100 Braunschweig, Tel.: 0531-45807 • Fax.: 0531-44779, info@karl-pfankuch.dewww.pfankuch-briefmarken.de 

(Wiesbaden/wm-pcp) Ab sofort sind die digitalen Kataloge der 388. Auktion (20. & 23.–28. März 2026) für Interessenten verfügbar. Es wurde in den letzten Wochen viel geleistet, um das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten: Über 60.000 hochauflösende Fotos sind bereits live!

Damit kann man jedes Einzellos so detailgetreu unter die Lupe nehmen, als hielte man das Stück bereits in Händen. In den kommenden Wochen werden fortlaufend weitere Abbildungen der Sammlungen ergänzt. Sollten noch keine Fotos zu einem für den Betrachter interessanten Los dabei sein, kann man dies per E-Mail in Wiesbaden anfordern.

Die Versteigerung präsentiert sechs Spezialkataloge und den umfangreichen Hauptkatalog. Alle Spezialangebote auf einen Blick

Sonderkataloge 

* Die Sammlung „Mare Balticum“ – Deutsche Kriegs- und Nachkriegsgebiete WK I & WK II und Baltische Staaten ab 1918

* Russland Nr. 1 – Die Sammlung „Elin“ (Teil II)

* Deutsch-Ostafrika – Die Sammlung „Waldersee“

* Hamburg 1857–1867 – Die Sammlung „St. Georg“

* Königreich Sachsen – Johann – Die Sammlung Michael Schewe

* Deutschland ab 1849 – Die Sammlung des „American“ Bruce Wright (Teil III)

Sonderteile im Hauptkatalog 

* Kroatien 1940–1945 – Die Sammlung Prof. Dr. Shaul P. Ladany

* Schiffspost bis 1945 – Die Sammlung Friedrich Steinmeyer (Teil II)

* Hufeisenstempel – Die Sammlung Jens Kuhn (Teil I)

* Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt

* Die deutsche Privatpost 1873–1914 – Die Sammlung Pol Wijnants

* Großherzogtum Oldenburg – Die Sammlung Jens Kuhn (Teil I)

* Die Marken des Norddeutschen Postbezirks zur Zeit der Deutschen Reichspost ab 4. Mai 1871 – Die Sammlung Hansmichael Krug

Kontakt: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH und Co. G, Hasengartenstr. 25, 65189 Wiesbaden, Germany, Telefon: +49 (0) 611 34149-0; Telefax: +49 (0) 611 34149-99; E-Mail: info@heinrich-koehler.de 

(Bonn / pcp) Mit einem aufsehenerregenden Angebot läutet Dr. Reinhard Fischer mit seiner 203. Auktion das Auktionsjahr 2026 ein. Das Auktionshaus in Bonn hält am 3.–5. Februar seine 203. Versteigerung mit mehr als 8.500 Losen ab. 

Zur Auktion wird ein Hardcover-Sonderkatalog aufgelegt, in welchem eine Auswahl an besonderen Stücken und Raritäten der Deutschland-Philatelie ab 1849 offeriert wird. Highlight des Sonderkataloges bildet die Detaillierung der Sammlung von Walter Zirath, der sich in der philatelistischen Welt als Händler, Prüfer und Kenner der deutschen Besatzungsausgaben des II. Weltkrieges einen Namen gemacht ist. In der Auktion werden zahlreiche Stücke aus seiner Prüfsammlung angeboten, daher waren diese dem Markt über Jahrzehnte entzogen. Im Bereich seiner Prüfgebiete Deutsche Besetzung in Russland und der Ukraine finden sich zahlreiche, wohl nicht so bald wiederkehrende, Gelegenheiten.

Bei den Dienstmarken von Bayern sticht ein kaum einmal angebotener 60 Pfg-Wert der Wappenausgabe mit abweichendem Wasserzeichen „enge senkrechte Wellenlinien“ MiNr. 23wY hervor. Diese Abart wurde in der Literatur über Jahrzehnte als Probedruck kategorisiert und entsprechend nicht gelistet. Das Mindestgebot für die Rarität in postfrischer Erhaltung liegt bei 2.500- Euro. Das hochkarätig besetzte Angebot des Deutschen Reiches bietet eine Vielzahl an seltenen und gesuchten Varianten, hierbei für den Sammler, der schon alles hat: ein außergewöhnlich schönes Stück des „Vineta-Provisoriums“ MiNr. AI, linke Hälfte, auf Briefstück zum Mindestgebot von 4.500- Euro. Das reichhaltige Angebot der Deutschen Kolonien bietet die ganze Bandbreite des Sammelgebietes bis hin zu Werten der Besatzungsausgaben, hierbei die nur in 20 Exemplaren hergestellte 50 Pfg. „Kaiseryacht“ der Britischen Besetzung von Togo mit Zeilenabstand 2 mm MiNr. 8II auf Luxusbriefstück zum Mindestgebot von 4.000- Euro. Ein Unikat – zumindest in postfrischer Erhaltung – ist die 5 M. „Reichsgründungsgedenkfeier“ von Danzig mit kopfstehendem Aufdruck (MiNr. 15BII K). Die tadellos erhaltene große Seltenheit der Danzig-Philatelie dürfte auch für den Germania-Spezialisten reizvoll sein, außer dem für 20.000- Euro angebotenen Stück sind schon längere Zeit lediglich 2 gestempelte Exemplare bekannt.

Spezialisierte Sammler der Deutschen Besetzung Frankreichs in Dünkirchen dürften beim Blick in den neuen Michel-Spezialkatalog eine Neuaufnahme der 90 + 35 C. (MiNr. E48II) und 90 + 50 C. (MiNr. F48II) Wohltätigkeitsausgabe mit Handstempelaufdruck festgestellt haben. Beide Werte waren bisher weder in der Literatur verzeichnet noch den Prüfern des Gebietes bekannt, und bei beiden Werten handelt es sich um Unikate – die entsprechend der Michel-Redaktion als Vorlagestücke dienten. Die Mindestgebote für die beiden tadellos ungebraucht erhaltenen Neuentdeckungen liegen bei jeweils 10.000.- Euro. Die „Verwaltungsausschuss“-Überdruckserie der Deutschen Besetzung von Montenegro MiNr. 10/19 ist mit einer Auflage von lediglich 1.000 Sätzen schon postfrisch recht selten, in echt gestempelter Erhaltung zählt sie zu den größten Raritäten der Besetzungs-Philatelie. Für einen einwandfrei erhaltenen Satz auf zwei nicht postalisch beförderten Belegen werden Gebote ab 12.000.- Euro entgegengenommen.

Aus dem umfangreichen Angebot der Besetzung Russlands und der Ukraine aus der Sammlung Walter Zirath mit einer Vielzahl an Besonderheiten wie Probedrucken, Abarten, Varianten und Bogenteilen bis hin zu Ganzsachen sei an dieser Stelle exemplarisch die 10 auf 1 Rubel-Freimarke von Alexanderstadt mit doppeltem Aufdruck (MiNr. 16III DD) erwähnt. Von der dekorativen Abart sind lediglich 3 Stück bekannt geworden, das tadellos postfrisch erhaltene Stück geht mit einem Mindestgebot von 15.000.- Euro in die Auktion.

Bei der Nachkriegsphilatelie sticht das Angebot der Bundesrepublik heraus, mit dem in einer Kleinstauflage von lediglich 100 Exemplaren produzierten „Verkehrsausstellungsblock“ auf Büttenpapier (MiNr. S167/70). Letzterer befindet sich in tadelloser Erhaltung im entsprechenden Minister-Motivbuch welches anlässlich der Ausstellung überreicht wurde. Inhalt dieses Buches sind weitere teils gesuchte Ausgaben wie ein postfrischer „Chicago-Fahrt“ Satz (MiNr. 496/98) des Deutschen Reiches. Für das spektakuläre Schaustück der frühen Bundespost-Philatelie werden Gebote ab 6.000.- akzeptiert.

Der Hauptkatalog beinhaltet gleichermaßen zahlreiche Raritäten, Besonderheiten und ein Qualitäts-Angebot gesuchter Ausgaben. Die Altdeutschland-Philatelie bietet gleich mehrere „Bayern Einser“ in allen Erhaltungen verschiedener Platten bis hin zur MiNr. 1Ia auf Drucksache in Kabinett-Erhaltung zum Ausruf von 2.300.- Euro. Zudem wird der erste Teil der Detaillierung einer eindrucksvollen Sammlung Nummernstempel von Preußen angeboten. Die Offerte des Deutschen Reiches ist wie immer umfangreich spezialisiert mit gesuchten Ausgaben wie der 1 Mrd. Mark im Plattendruck in der seltenen Nuance schwärzlichbraun (MiNr. 325 APb) oder dem „Nothilfeblock“ MiNr. Bl.2 mit auf dieser Ausgabe seltenem Sonderstempel der „OSTROPA“-Postwertzeichenausstellung. Beide Lose werden jeweils ab 3.500.- offeriert und sind tadellos erhalten. Ähnlich spektakulär ist das Angebot der Deutschen Kolonien mit u.a. einer 50 Mark Ozeanreederei mit dem seltenen Wasserzeichen Y „fallend“ (MiNr. 14Y), welche nur ein wenigen Exemplaren bekannt geworden ist. Das tadellos postfrisch erhaltene Stück mit rechter unterer Bogenecke wird für 7.500.- angeboten, nicht minder spektakulär ist ein „Urdruck“-Satz aus dem Saarland MiNr. 226/38I in echt gestempelt kaum einmal zu findender Erhaltung mit Mindestgebot 8.000.- Euro. Ein Pendantstück zur Marke aus der Sammlung Walter Zirath findet sich bei den Besetzungsausgaben von Alexanderstadt, die MiNr. 16III in postfrischer Erhaltung mit „normalem“ Aufdruck. Der Ausruf für die Seltenheit liegt bei ebenfalls 8.000.- Euro. Aus der Auflösung eines Bogenbestandes der Alliierten Besetzung resp. Bizone kommen eine Vielzahl an Losen zur Auktion, hierunter auch seltene Varianten wie die MiNr. 950 in c-Farbe (Mi. über 38.000.-) mit einem moderaten Ausruf von 2.000.- Euro. Die nichtdeutschen Gebiete warten mit einem vielfältigen Angebot auf, hierunter die erste Briefmarke von Finnland in tadellos gestempelter Erhaltung oder der gesuchte „WIPA“-Block MiNr. Bl. 1 von Österreich in postfrischer Qualität mit Mindestgeboten von jeweils 1.000.- Euro.

Das Sammlungsangebot bietet wieder zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Nahezu alle der fast 1.200 Lose stammen aus Sammlerhand. Von gut besetzten Ländersammlungen wie u.a. Liechtenstein postfrisch/ungebraucht bis 2015 komplette mit einigen Attesten für 2.500.- Ausruf bis hin zu Nominalposten und Stempelsammlungen findet sich für jeden eine interessante Offerte.

Mehr als 450 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Sie auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de .

Bitte machen Sie für Besichtigung und persönliche Teilnahme an der Auktion einen Termin aus. Selbstverständlich können Sie schriftlich, per Fax, per Online-Gebot oder telefonisch bieten, Sie können aber auch Online-Live, für den Sonderkatalog und die Sammlungen auch wieder über Philasearch, bieten.

(Nina Neubauer/pcp) Das neue Jahr startet im Auktionshaus Felzmann direkt mit einer prall gefüllten e@uction. Die 44. Felzmann e@uction findet vom 13. – 15. Januar 2026 ausschließlich online statt. Das Programm beinhaltet über 5.000 Lose aus den verschiedensten Sammelgebieten.

Den Auftakt macht wie immer die Flug- und Zeppelinpost. Dabei sticht eine Luftschiff-Feldpostkarte vom Besatzungsmitglied Marinemaat Hans Hackmann hervor, geschrieben an Bord des Marineluftschiff L 42 / LZ 91 an seinen Vater (Los 20154, Ausruf: 1.400 Euro).

Das Deutsche Reich ist in dieser Online-Auktion besonders stark vertreten. Zu den zahlreichen Highlights zählt beispielsweise Los 21811 mit 5 Mark Deutsches Reich grünschwarz/ dunkelkarmin, mit 25 : 16 Zähnungslöchern und entwertet mit Datumbrücken-Gitterstempel „FRANKFURT (MAIN) -3.8.07. Die attestierte Marke startet bei einem Ausruf von 1.800 Euro.

Aus dem Dritten Reich wird unter der Losnummer 22030 ein Nothilfeblock mit der frühesten bekannten Entwertung „LORCH (WÜRTT) 28.11.33“ versteigert. Diese Entwertung ist nur in wenigen Exemplaren bekannt, es handelt sich um ein Top-Stück dieser per se äußert raren Schlüsselausgabe des dritten Reiches. (Ausruf: 5000 Euro).

Aus den Auslandspostämtern und Kolonien liegt unter anderem Deutsche Post in China vor. Darunter eine 10 Pfennig Ganzsachenkarte Germania mit Handstempelaufdruck „China“ und zufrankiert 30 Pfennig Germania mit Handstempelaufdruck „China“ in tadelloser Erhaltung (Los 22353, Ausruf: 5.000 Euro).

Das Saargebiet hat mit Los 23271 ein weiteres Highlight zu bieten. 40 Cent bis 10 Fr. „Volkshilfe 1928“ kommen im kompletten Satz zu 7 Werten unter den Hammer. Jeder Wert ist klar gestempelt und in tadelloser Erhaltung, zudem liegt ein Fotoattest Christian Geigle BPP vor (Ausruf: 1.600 Euro).

Registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, auf auktionen.felzmann.de sowie auf philasearch.com mitzubieten. Interessierte Bieter können das umfangreiche Angebot mit zahlreichen Abbildungen im Online-Katalog unter www.felzmann.de einsehen. Weitere Scan-Anfragen werden gerne erfüllt unter scans@felzmann.de. Gebote werden ab sofort über den Online-Katalog, per Gebotszettel oder via E-Mail angenommen.

Weitere Informationen unter www.felzmann.de.