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„Königin der Saar“ mit einem einzigartigen Aufdruckfehler

Die 117. Gert-Müller-Auktion vom 23. bis 25. Februar 2023 lockt mit einem äußerst umfangreichen Angebot an Briefmarken aus aller Welt mit Schwerpunkt auf Deutschland sowie den europäischen Staaten. Die Einzellose sind sehr hochwertig besetzt mit zahlreichen außergewöhnlichen Raritäten. Dazu gehören zwei Seltenheiten des Saargebietes, die vor über 100 Jahren entstanden sind.

Seltener Fehldruck des Deutschen Reiches

Die Postverwaltung des Saargebietes überdruckte im Jahr 1920 die dunkelbraune 20-Mark-Freimarke für den ehemals bayerischen Teil (Bayern MiNr. 109 II A) mit dem schwarzen Buch­druck-Aufdruck „SARRE“ (MiNr. D 31 III). Die Aufdruckmarke war ursprünglich zur Ausgabe vorgesehen. Da aber die überdruckte Auflage von 16 Stück zu klein war und aus München keine Lieferung der bestellten Urmarken zu 20 Mark mehr kam, wurde davon ab­gesehen. Die 16 Marken wurde von der Oberpost­kasse intern verbraucht und verrechnet. Einige Stücke gingen nach Hom­berg und St. Ingbert bzw. wurden an hochrangige Personen verteilt. Über­raschenderweise haben fast alle Auf­druckmarken den Zweiten Weltkrieg überstanden. 15 der ehemals 16 hergestellten Exemplare sind aktuell registriert. Nur eines davon, das auf Feld 16 des Bogens, weist den Auf­druckplat­tenfehler „Fetter Kontroll­strich“ auf. Dieses ungebrauchte Unikat mit rechtem Seitenrand kann das Auktionshaus Gert Müller auf seiner 117. Verstei­ge­rung anbieten. „Marke und Aufdruck sind echt“, stellt BPP-Verbandsprüfer Axel Braun in seinem Fotoattest vom 6. Januar 2012 fest. „Die Qualität ist einwandfrei.“ Der Ausruf der spektakulären Abart beträgt 120 000 Euro. Und eine weitere einmalige Aufdruck­marke des Saargebietes steht ebenfalls auf der 117. Gert-Müller-Auktion zum Verkauf. Es handelt sich um eine ungebrauchte 3 Mark Ger­ma­nia mit schwarzem Buchdruck-Aufdruck „Sarre“ (Mi­Nr. A 17), die durch Veran­las­sung eines französischen Be­sat­zungsoffiziers in nur einem 20er- Bogen entstand. Die Marke wurde nie verausgabt. Sie weist ebenfalls einen Aufdruckplattenfehler, ein spitzes „a“ in „Sarre“, auf, der nur einmal auf Feld 16 des Bogens vorkommt. 

Auch das Deutsche Reich kann mit ei­ner seltenen Aufdruck-Besonderheit auf­warten. Eine Portosenkung veranlasste die Deutsche Reichspost Anfang 1932, die Nothilfemarken MiNrn. 459 und 460 mit einem schwarzen Buch­druck-Aufdruck mit den neuen Wert­stu­fen 6+4 und 12+3 Rpf zu versehen (MiNrn. 463-464). Dabei passierte ein Malheur. Bei einem kleinen Teil der Auflage der 12+3 Rpf war der Aufdruck auf einem Bogenfeld fehlerhaft. Statt „Rpf“ lautete die Währungsangabe „Rdf“ (DR MiNr. 464 F). Es sind nur ganz wenige ungebrauchte bzw. postfrische Exem­plare mit dem Aufdruckfehler erhalten geblieben. Ein nahezu postfrisches Stück kommt bei Gert Müller für 5000 Euro unter den Hammer.

Das Angebot Bundesrepublik beinhaltet seltene postfrische Eckrand-Vierer­blocks der Posthorn-Ausgabe mit neuesten Fotoattesten Schlegel BPP sowie außergewöhnliche Abarten, dabei die 20 Pf Posthorn im senkrechten Ober­randpaar, wovon ein Wert vollkommen unbedruckt ist. Die Besonderheit, von der nur zehn Stück bekannt sind, ist mit neuestem Foto­attest Schlegel BPP ausgestattet. Auch Altdeutschland ist gut vertreten. Bre­men zeigt den möglicherweise schönsten Brief der seltenen MiNr. 13 in erstklassiger Erhaltung, was auch im Fotoattest von Til Neumann bestätigt wird (Ausruf: 25 000 Euro). Teils aus einer Spezialsammlung aus Groß­bri­tannien stammen verschiedene Spit­zenstücke Deutsche Kriegspostfäl­schun­gen Zweiter Weltkrieg, meist mit neuesten Fotoattesten versehen. Dar­unter sind seltenste Ausgaben, die teils nur in wenigen Exemplaren bekannt ge­worden sind. Natürlich sind auch zahlreiche erlesene Exemplare bekannter Briefmarken aus Deutschland und Eu­ropa im Angebot, wie z. B. Basler Tau­ben, Vaduz-Blocks, Schwarze Einser, Ro­te Dreier, mehrere 70 Kreuzer von Würt­temberg, Vineta-Provisorium, Not­hilfe-Block mit Ostropa-Son­der­stempel in er­lesener Qualität und natürlich Zep­pe­linserien. Aus der Zeit nach dem Zwei­ten Weltkrieg verdienen u. a. Deutsche Lo­kalausgaben Freuden­stadt mit seltenen Briefen und die SBZ mit zahlreichen Ra­ritäten Erwähnung.

Die Sammlungs-Abteilung enthält über 2000 Positionen. Dabei sind schöne Länder- und Spezialsammlungen inklusive einer großartigen Kollektion Deut­sche Kolonien mit vielen besseren Aus­gaben und Spitzenwerten (moderater Startpreis 5000 Euro), eine wundervolle Ausstellungssammlung Vatikan einschließlich seltenster Frankaturen der Provisorien-Ausgabe (günstig mit 3000 Euro ausgerufen) sowie eine Vielzahl weiterer kleiner und großer Kollektio­nen, Partien, ganzen Nachläs­sen sowie Großposten in teils zahlreichen Um­zugskartons oder mehreren Regalen. Das Angebot lässt sowohl für Sammler als auch Händler kaum noch Wünsche offen. Ergänzt wird das Briefmarken-Angebot durch eine hochwertige Of­ferte Münzen in Form von Partien und Anlegerbeständen. Darun­ter befindet sich eine große Anzahl Goldmünzen ver­schiedener Länder. Auch erlesene Schmuck­stücke, meist aus Privatbesitz, werden zu günstigen Preisen offeriert. 

Die kostenlosen Auktionskataloge können jetzt angefordert werden, solange der Vorrat reicht.

Internet: www.gert-mueller-auktion.de

(Bonn/pcp) Das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer in Bonn hält am 27. und 28. Januar 2023 seine 190. Versteigerung ab. Das umfangreiche Angebot mit mehr als 8.100 Losen bietet ein reichhaltig und gut besetztes Angebot durch alle Bereiche der Philatelie.

In einem Sonderteil offeriert Dr. Fischer den zweiten Teil der Sammlung „Dr. Hans Joachim Brinkmann“. Schon die erste Versteigerung im vergangenen November sorgte für teils aufsehenerregende Zuschläge und eine hervorragende Verkaufsquote. Auch in dieser Auktion finden sich wieder zahlreiche Lose aus allen Gebieten der deutschen Philatelie – mit Schwerpunkt bei den Deutschen Kolonien und Auslandspostämtern –, die mit Blick für „das Besondere“ zusammengetragen wurden und seit Jahrzehnten nicht auf dem Markt angeboten wurden. Unter den mehr als 100 Losen finden sich Seltenheiten wie die 10 Pfennig „Krone/Adler“ des Deutschen Reiches in der seltenen Farbvariante dunkelrosarot, unter UV gelblichorange quarzend (MiNr. 47ea) in tadellos postfrischer Erhaltung zum Ausruf von 1.400.- Euro sowie mehrere China „Handstempelaufdrucke“. Hierbei findet sich der 30 Pfg-Wert (MiNr. 12) in ungebrauchter bzw. gestempelter Erhaltung, je in tadelloser Qualität zu Startpreisen von 2.500.- bzw. 2.000.- Euro. Ein ebenso seltenes wie bildschönes Exemplar der „5 Pfg.“-Aufdruckausgabe von Kiautschou auf China Diagonalaufdruck (MiNr. 2) mit zentrischem Stempel „Tsingtau“, noch dazu in der nur zweimal im Halbbogen vorkommenden Aufdrucktype 6, in einwandfreier Erhaltung wird ab 1.800.- Euro offeriert. Besondere Erwähnung sollte die Tatsache finden, dass fast alle der Lose mit neuen Fotoattesten angeboten werden können.

Auch der Hauptkatalog beinhaltet neben den gesuchten Standardausgaben eine Vielzahl an Besonderheiten. Von Altdeutschland findet sich ein schönes gestempeltes Stück des populären „Sachsen Dreiers“ in der seltenen orangeroten Nuance zum Ausruf von 2.800.- Euro. Zudem wird eine in langjähriger Sammeltätigkeit zusammengetragene Kollektion Schleswig-Holstein mit Schwerpunkt auf den Ortsstempelentwertungen aufgelöst.

Eine reichhaltige Offerte bietet wie immer die Ära des Deutschen Reiches, von postfrischen klassischen Werten von Brustschild bis Germania über Einheiten und seltenen Briefverwendungen bis hin zu gesuchten Standardausgaben. Eine immer fehlende Marke auch in hochwertigen Kollektionen dürfte die 10 Pfg Germania „Reichspost“ in der seltenen Farbe dunkelrotkarmin (MiNr. 56b) darstellen. Ein tadellos postfrisches Unterrandstück mit neuem BPP-Attest „einwandfrei“ bietet die rare Gelegenheit, die Lücke in der Sammlung zu füllen. Die einwandfreie Marke wird zum Startpreis von 2.500.- offeriert. Von der 2 Pfg. Germania mit Abart „ungezähnt“ ist bisher nur ein 200er-Bogen aus dem Archiv der Reichsdruckerei bekannt geworden, dementsprechend wenige Stücke mit Plattendruck-Oberrand existieren. Eines dieser wenigen Exemplare der MiNr. 83I U wird mit 1.500.- ausgerufen.

Die Kolonialphilatelie darf in der kommenden Auktion als einer der Schwerpunkte gelten. Unter den zahlreichen gesuchten Werten in postfrischer Erhaltung sowie seltenen Briefen und Stempeln finden sich Raritäten bis hin zur 50 Pfg Germania mit Handstempelaufdruck von China gestempelt, wobei dieser „seitenverkehrt“ von links oben nach rechts unten abgeschlagen wurde (MiNr. 13S). Die vielfach attestierte und seit 1922 bekannte Marke wird in der Auktion mit einem Ausruf von 28.000.- eröffnet. Besonders sticht das spezialisierte Angebot der Britischen bzw. Französischen Besetzungsausgaben hervor. Aus diesem gesuchten Gebiet werden eine Vielzahl an Raritäten angeboten, die Dr. Fischer zum Teil in seiner mehr als 30jährigen Auktionsgeschichte nun erstmals anbieten kann. Exemplarisch seien hier eine Verwendung der 5 s. auf 5 M. Kaiseryacht der Britischen Besetzung von Deutsch-Neuguinea  (MiNr. 15I) auf Brief und ein Exemplar der 2 M. Kaiseryacht von Togo mit Aufdruck der Französischen Besetzung (MiNr. 17) auf Briefstück, von welcher nur 7 Exemplare bekannt geworden sind, genannt. Gebote werden hier jeweils ab 20.000.- Euro entgegen genommen. Für die Sammler des Witu-Schutzgebietes findet sich ein umfangreiches Angebot mit mehr als 170 Losen.

Traditionell stark besetzt sind bei Dr. Fischer die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben. Neben einem hochinteressanten Angebot Danzig und Saar aus dem Nachlass eines langjährigen Kunden dürfte insbesondere ein Komplettsatz der Montenegro MiNr. 10/19 „Verwaltungsausschuss“ auf zwei Sammlerbriefen für Bietergefechte sorgen. Die in einer Auflage von nur 1.000 Sätzen gedruckte Ausgabe zählt in gestempelter Erhaltung zu den großen Raritäten der Deutschland-Philatelie. Die Taxe liegt für die neu attestierten Belege bei 15.000.- Euro. 

Die Nachkriegsphilatelie bietet ebenfalls eine Vielzahl selten angebotener Lose, hier finden sich interessante Offerten wie die im Michel unbekannte Variante des Finsterwalde-Blocks mit großem Wappen auf dünnem Papier (MiNr. Bl. 2yy), von dem bisher nur 3 Exemplare bekannt geworden sind. Das gestempelte Stück startet mit 1.600.- Euro. Sogar nur ein weiteres Stück der SBZ 6 Pfg Ziffern mit Postmeistertrennung von Dittmannsdorf (MiNr. 43aO) ist außer dem in der Dr. Fischer Auktion mit 2.700.- Euro offerierten gestempelten Wert in tadelloser Erhaltung bekannt.

Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete stechen insbesondere Großbritannien mit gesuchten Werten aus der Klassik und Semiklassik sowie ein ungewöhnlich umfangreiches Angebot Kap der Guten Hoffnung mit Werten bis hin zur 4 P. hellmilchigblau in Kabinetterhaltung (MiNr. 6a, SG-No. 14) hervor.

Das Sammlungsangebot bietet diesmal bereits im Januar, bewusst als erste große Auktion des philatelistischen Auktionsjahres aufgewertet, zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Nahezu alle der mehr als 750 Lose stammen aus Sammlerhand.  Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen versteigert. Von einer reichhaltigen Generalsammlung Dt. Reich mit zahlreichen Befunden und Attesten zum Ausruf von 8.000.- über hochwertige Kollektionen Liechtenstein, Österreich und USA bis hin zu einer enzyklopädischen und der sicher größten existierenden Thematik-Sammlung „Postkutschen-Archiv“ vom Autor des thematisch passenden Stempelhandbuchs, findet sich für jeden Spezialisten und Sammler eine interessante Offerte.

Mehr als 200 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Interessenten auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de 

(wm-pcp) Einmal mehr bietet das für seine Ansichtskarten- und Philatelie-Versteigerungen bekannte Haus viele tausend Lose auf ca. 1.400 Farbseiten (!) in gut sortierten Gruppen an. Diese sind in Band 1: Kunst & Architektur, Militär, Politik & Geschichte, Menschen & Gesellschaft, Religion, Verkehr & Transport, Organisationen, diverse Motive, Topographie, Philatelie Münzen & Banknoten, dazu in Band 2 Sammlungen und Posten. Verblüffend wie immer ist die Vielfalt, z.B. bei Karten und Alben zu Zeppelin, bei Künstlerkarten, bei der außergewöhnlichen WHW-Sammlung oder bei topografischen Karten. Für Philatelisten stehen dieses Mal besonders Ganzsachen und Feldpost im Fokus. Die Versteigerung der Lose in Katalog 2 ist auch über www.philasearch.com zu verfolgen. Weitere Informationen: Siehe www.stade-auktionen.de

(Düsseldorf/pcp) Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht im Auktionshaus Felzmann die 35. e@uction an. Erneut ist eine vielfältige Auswahl philatelistischer Besonderheiten und Raritäten im Angebot. Die Online-Auktion findet vom 16. bis 20. Januar 2023 statt. Jeweils ab 15 Uhr können über die LiveBidding-Funktion der Felzmann-eigenen Online-Plattform Gebote abgegeben werden. Wieder dabei sind die großen Themengebiete der Flug- und Zeppelinpost, Übersee und Europa sowie das gesamte deutsche Spektrum ab Klassik bis Bundesrepublik Deutschland.

Traditionell startet die Philatelie am zweiten Auktionstag mit Flugpost. Auch die gefragten Bereiche Zeppelinpost und -memorabilien sind traditionell stark vertreten, hierunter eine äußerst seltene Schweizer Zuleitungs-Karte der Vorarlbergfahrt 1930 (Los 11593, Ausruf: 800 Euro).
Übersee kommt mit einem ungebrauchten £ 10 Höchstwert der Britischen Südafrika-Gesellschaft (Los 12033, Ausruf: 750 Euro), Europa wartet unter anderem mit Liechtensteins zweifach attestierter 13 Rp Landeswappen mit rarer weiter Zähnung (Los 12532, Ausruf: 1.500 Euro) auf.

Altdeutschland offeriert Oldenburgs 1/3 Sgr auf grünoliv im waagerechten Dreierstreifen auf kleinformatigem Inlandsbrief (Los 13107, Ausruf: 4.000 Euro), ferner 1/3 Gr blaugrün auf vollständiger Drucksache in den Postverein (Los 13111, Ausruf: 2.500 Euro) und Preußens 1 Sgr mit äußerst seltener Krone/Posthorn-Dienstsiegelentwertung (Los 13164, Ausruf: 1.400 Euro). Die Auslandspostämter und Kolonien halten für nahezu jede Sammlung ein passendes Stück bereit, darunter Petschili mit 3 Mark Kiautschou tadellos gestempelt (Los 13740, Ausruf: 1.100 Euro). Die bundesdeutsche Nachkriegsphilatelie wartet mit einer auffallend reizvollen Bandbreite an Eckrand-Viererblocks, Bogenecken und Randzudrucken auf, darunter eine 70 Pfg Posthorn im tadellos postfrischen Eckrand-Viererblock mit Fotoattest (Los 15662, Ausruf 600 Euro) sowie 80 Pfg Posthorn in adäquat hochwertigem Zustand (Los 15663, Ausruf: 600 Euro).

Der Teil Autographen & Autogramme bietet ein Highlight für alle Fans des »King of Rock’n Roll«, eine originalsignierte Ufa-Karte von Elvis Aaron Presley.

Registrierte Nutzer haben die Möglichkeit auf auktionen.felzmann.de, sowie auf philasearch.com mitzubieten. Interessierte Bieter können das umfangreiche Angebot mit insgesamt fast 5.000 Losen im Online-Katalog unter www.felzmann.de einsehen. Weitere Scan-Anfragen werden bearbeitet unter scans@felzmann.de. Gebote werden ab sofort über den Online-Katalog, per Gebotszettel oder über E-Mail angenommen. Weitere Informationen unter www.felzmann.de.

Die „Kalahari“-Sammlung — Deutsch-Südwestafrika für Fortgeschrittene am
10. Dezember 2022

(wm-pcp) In seinem Begleitwort zum Hardcover-Sonderkatalog zu dieser Sammlung führt Versteigerer Joachim Erhardt aus: „Als ich die 14 Bände der „Kalahari“-Sammlung das erste Mal durchblättern durfte, war mir sofort klar, dass es sich hier um eine der ungewöhnlichsten Kolonial-Sammlungen handelt, die ich bisher gesehen hatte. Allein die großartige Aufmachung der einzelnen Stücke auf den vorbildlich beschrifteten Albenblättern ist eine Augenweide für jeden interessierten Philatelisten.

In 40 Jahren intensiver Beschäftigung mit der Postgeschichte Deutsch-Südwestafrikas wuchs eine Sammlung heran, die man ohne Übertreibung als in jeder Hinsicht beispielhaft bezeichnen darf. Sie enthält kein einziges überflüssiges Stück, sondern vielmehr zahllose, teils einzigartige Belege, die wir in dieser Vielfalt noch nie auf einer Auktion anbieten konnten. Schon die enorme Anzahl der verschiedenen Postformulare, einschließlich dem Gebiet der Telegrafie, sind beeindruckend. Dies alleine wäre ein Sammelgebiet für engagierte Philatelisten, weil es hier noch enorm viel zu forschen und entdecken gibt. Man wird feststellen, dass viele dieser Belege nur in einer Handvoll oder weniger Exemplare erhalten geblieben sind. Auch die Abstempelungen — das Kernthema der Deutsch-Südwestafrika-Philatelie — sind in einer außergewöhnlichen Konzentration und exzellenten Qualität vorhanden. Glücklicherweise war der Sammler nicht kleinlich, wenn es um den Erwerb von Top-Stücken ging. Nur ganz selten hat er einmal ein Los, das er unbedingt haben wollte, auf den Auktionen unseres Hauses ziehen lassen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, diese einzigartige und besonders kostbare Sammlung nun auch wieder verkaufen zu dürfen, wobei der nächste Teil der „Kalahari“-Sammlung auf unserer Frühjahrsauktion 2023 zur Versteigerung kommt.“ 

Live-Bieten ist über das Internet bei Anmeldung bis um 8. Dezember um 11 Uhr möglich, alle 444 Lose und Atteste sind auch unter www.briefmarkenauktion.de einzusehen. 

Ulrich Felzmann gelingt Rekordauktion und feiert symbolische Hammerübergabe an Dr. Reinhard Fischer

(Düsseldorf/pcp) Mit goldenen Konfetti-Kanonen wurde der letzte Hammerschlag der 176. Felzmann-Auktion begleitet. Damit verabschiedete sich Ulrich Felzmann nach 46 Jahren als Inhaber des Auktionshauses Felzmann und übergab seinen Auktionshammer symbolisch an Dr. Reinhard Fischer, der ab dem 1. Dezember 2022 die Geschäftsführung übernimmt. Ulrich Felzmann wird dem Haus auch in Zukunft noch weiter beratend und aktiv zur Verfügung stehen.

Ulrich Felzmann verabschiedet sich mit einem Paukenschlag: Die Herbstauktion vom 15. bis 19. November war die erfolgreichste und umsatzstärkste Auktion der letzten Jahre! Im wieder gut gefüllten Auktionssaal bot sich in Konkurrenz zu zahlreichen schriftlichen und Live-Online-Bietern ein reges Auktionsgeschehen mit spannenden Bietergefechten. Das breite Angebot aus herausragenden Einzellosen und Sammlungen zog schon im Vorhinein große Aufmerksamkeit auf sich, wochenlang gaben sich die internationalen Vorab-Besichtiger bei Felzmann die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Im Anschluss sorgten an den Auktionstagen selbst Online-Bieter aus aller Welt sowie fleißige Telefonbieter bis zum Schluss für spannende Auktionstage. 

Schon am Auktionsmittwoch zog das Angebot der Autographen viel Interesse auf sich. Unter den Top-Ergebnissen befand sich ein eigenhändig geschriebener Briefausschnitt von Johann Wolfgang von Goethe mit dessen typischer Signatur-Paraphe „G“ (Los 2559, Zuschlag: 2.900 Euro, Ausruf: 650 Euro). Auch weitere historische, handsignierte Stücke aus Kultur, Film und Literatur wurden gut verkauft.

Ohne Pause setzte sich dieser Trend fort, so dass ähnlich bemerkenswerte Steigerungen auch im Bereich Zeppelin- und Flugpost gegeben waren. Eine ausgezeichnet erhaltene Bordpostkarte der Weltrundfahrt 1929, Abwurf Jakutsk, wie sie seit fast 20 Jahren nicht mehr angeboten wurde, übertraf mit einem Zuschlag in Höhe von 9.000 Euro (Los 3305, Ausruf: 850 Euro) sämtliche Erwartungen. Ebenso umkämpft war eine Karte der Rückfahrt der Weltrundfahrt 1929, Abwurf Porrentruy, geschrieben von Navigator Max Pruss (Los 3314, Ausruf: 800 Euro, Zuschlag: 8.500 Euro). Auch seltene Zeppelin-Memorabilien, darunter eine Taschenuhr des berühmten Luftschiff-Kapitäns Georg Hacker (Los 3036, Zuschlag: 4.600 Euro, Ausruf: 250 Euro) waren heiß begehrt.

Der Auktions-Donnerstag startete mit einem herausragenden Angebot China, dessen separater Katalog starke internationale Aufmerksamkeit erfuhr. Dieses Angebot bestand vornehmlich aus dem Wuhan-Bestand, der für Spitzen-Steigerungen sowie -Zuschläge sorgte und nahezu restlos ausverkauft wurde. Als überaus begehrt erwies sich z.B. „Yenan Shrine of Chinese Revolution“ in kompletten Bogen, diese erreichten das zehnfache ihres Ausrufes und wurden erst bei 50.000 Euro (Los 4102, Ausruf: 5.000 Euro) einem hartnäckigen Bieter zugeschlagen. Nicht minder gefragt waren die 100 Blocks der „National Science Conference“ in originaler Verpackung (Los 4211, Zuschlag: 42.000 Euro, Ausruf: 15.000), 100 Blocks „Galloping Horses“ in originaler Verkaufsverpackung (Los 4220, Zuschlag: 48.000 Euro, Ausruf: 20.000 Euro), sowie der legendäre 8 f „Golden Monkey“ im halben Bogen (Los 3400, Zuschlag von 39.000 Euro, Ausruf: 25.000 Euro).

Ein weiterer Top-Zuschlag im Bereich Übersee fiel für ein postfrisches Paar der US-amerikanischen 2 $ James Madison aus dem Jahr 1895, welches einen Zuschlag von 2.350 Euro erzielte (Los 4578, Ausruf: 1.200 Euro).

Das anschließende, kompakte Altdeutschland-Angebot mit nominell kleinen und großen Raritäten erzielte mit Bayerns „schwarzem Einser“ im waagerechten Dreierstreifen auf Brief einen nicht minder beachtlichen Zuschlag in Höhe von 16.500 Euro (Los 5005, Ausruf: 7.500 Euro). 

Aus dem Bereich des Deutschen Reiches gefiel unter anderem Los 5333 mit einer Bildkarte der Regensburger Fliegertage 1912, das auf 3.800 Euro (Ausruf: 1.800 Euro) gesteigert wurde. Aus dem feinen Angebot der deutschen Kolonien sei eine Doppelfrankatur Kiautschous genannt (Los 5492, Zuschlag 1.300 Euro, Ausruf 200 Euro). Auch die nachfolgenden sogenannten Nebengebiete werden bei Felzmann traditionell gepflegt, hier war eine Rhodos-Weihnachtsmarke in Type V einem Bieter die Steigerung von 280 Euro auf 1.600 Euro Zuschlag (Los 5698) wert. Selbst die deutsche Nachkriegsphilatelie fand reißenden Absatz, hierunter ein Los mit vier Originalentwürfen der Sonder-GSK „100 Jahre OPD Berlin“ aus dem Nachlass des Malers und Graphikers Alfred Goldammer (Los 5916 Zuschlag: 3.000 Euro, Ausruf 1.000 Euro). 

Zur großen Sammlungsauktion mit über 2.000 Sammlungen und Nachlässen füllte sich der Auktionssaal wieder einmal wie zu Zeiten vor der Corona-Pandemie. Entsprechend hart umkämpft waren zahlreiche, offensichtlich sehr gehaltvolle Sammlungen und Posten, hierunter Deutsche Besetzungsausgaben des II. Weltkrieges (Los 7427, Ausruf: 10.000 Euro, Zuschlag: 25.000 Euro). Besonders begehrt waren die Plätze zur Sondersitzung des ersten Teils des Willy Pedersen Nachlasses, dem das Felzmann-Team einen eigenen Nachtragskatalog widmete. Stellvertretend für viele Top-Zuschläge sei die Sammlung der deutschen Auslandspostämter und Kolonien erwähnt, die für 23.500 Euro nach zahlreichen Geboten den Zuschlag erhielt (Los 9505, Ausruf: 10.000 Euro). Nur wenige Lose sind noch im Nachverkauf zu haben, so dass man gespannt sein darf auf weitere Teile aus diesem Bestand. Der Auktionssamstag krönte dann mit einer weiteren Sammlungsversteigerung die Auktion, u.a. mit Teil V der Imponderabilia-Reihe, und weiteren Nachlässen sowie internationalen Sammlungen aus aller Welt, darunter eine heiß begehrte Sammlung Polen, deren enormer Gehalt dem erfolgreichen Bieter letztendlich 16.000 Euro wert war (Los 8995, Ausruf: 1.500 Euro).

Gegen 19.15 Uhr legte Ulrich Felzmann dann den Auktionshammer ein vorerst letztes Mal zur Seite und wurde von seinen Mitarbeitern mit einem Goldkonfetti-Regen gefeiert.

(wm-pcp) Über den Briefmarkenhändler Willy Pederson aus Egaa/Aarhus in Dänemark schreibt Ulrich Felzmann im Vorwort zu diesem Katalog: „Er war ein Urgestei der Philatelie. Er betrieb mit unermüdlicher Leidenschaft mehr als 60 Jahre lang seinen Briefmarkenhandel, womit er im Wortsinne sein Hobby zum Beruf und Generationen von Sammlern glücklich machte. Er betrieb sein Geschäft immer von Aarhus in Jütland aus, war jedoch weltweit bestens mit Liferanten, Kunden und zahlreichen Sammlerfreunden vernetzt. In seinem Haus gab es keinen Raum, der nicht in irgendeiner Weise von seinem geliebten Hobby erfüllt war …“

Pederson starb 2022, hatte aber bereits Mitte des Jahres vor, seine Sammlungen und seinen gesamten Lagerbestand zu verkaufen. Die Erben gaben dem Düsseldorfer Auktionshaus nun den Auftrag, den ersten großen Teil des Lagers und der Kollektionen zu versteigern. 141 Lose mit teils sehr umfangreichen Sammlungen werden am 18 November ab 17.30 Uhr ausgerufen. Eine Voranmeldung zur Besichtigung und zur Auktion ist in jedem Fall notwendig. Weitere Informationen siehe: www.felzmann.de

(Bonn/pcp) Das umfangreiche Angebot mit mehr als 7.000 Losen bietet neben einem reichhaltigen Angebot im Bereich der Philatelie mehr als 1.800 Lose Numismatik. In einem Sonderteil detailliert Dr. Fischer den ersten Teil der Sammlung „Dr. Hans Joachim Brinkmann“. Der erfolgreiche Unternehmer aus Detmold hat in jahrzehntelanger Sammeltätigkeit eine beeindruckende Kollektion aufgebaut. Kern ist eine Generalsammlung Deutschland, bei denen bei vielen Stücken stets „das Besondere“ im Vordergrund stand. Zusammengetragen wurde weniger nach Fehlliste, sondern es wurde integriert was gefiel. So finden sich neben seltenen Markenausgaben auch immer wieder hübsche und teils rare Belege, Stempelbesonderheiten und Abarten. Neben den deutschen pflegte Dr. Brinkmann auch einige internationale Gebiete wie Liechtenstein/Österreich/Schweiz sowie ganz besonders die klassischen/semiklassischen Markenausgaben der USA. 

So finden sich im Angebot vom „Bayern Einser“ in gestempelter Kabinetterhaltung (MiNr. 11a, Ausruf 1.500.- Euro) über Seltenheiten der Kolonien wie die Marschall-Inseln MiNr. 1Ib in der seltenen Farbe mit echtem zeitgerechten 2. Stempel (der in diesem Fall extrem selten ist!) in tadelloser Erhaltung zum Startpreis von 2.000.- auch gesuchte Ausgaben der Besetzungsausgaben wie Montenegro MiNr. 10/19 in postfrischer Erhaltung mit Ausruf 3.500.-. Spektakulär ist auch die Sektion USA mit zahlreichen gesuchten Stücken in sehr schöner Qualität (und sehr häufig kompetent attestiert) bis hin zur 5 $ Marshall (MiNr. 151) in perfekter postfrischer Erhaltung zum Mindestgebot von 1.500.-. Da Dr. Brinkmann nie ausgestellt hat und durch seine Verpflichtungen im Familienunternehmen keine zeitlichen Kapazitäten für ein Vereinsleben hatte, dürften die Sammler zahlreiche Stücke finden, die seit Jahrzehnten vom Markt „verschwunden“ waren.

Auch der Hauptkatalog beinhaltet neben den gesuchten Standardausgaben eine Vielzahl an Besonderheiten. Von Altdeutschland findet sich ein reichhaltiges Angebot, hierunter vier „Bayern Einser“. Auch vom nicht minder populären Klassiker der Altdeutschland-Philatelie, dem „Sachsen Dreier“, findet sich ein gestempeltes Stück in vollkommen einwandfreier und farbfrischer Erhaltung — wie auch das Attest bestätigt — von der Platte 1a; Gebote werden hier ab 4.200.- entgegengenommen. Besonders stolz ist Dr. Fischer auf eine spektakuläre Neuentdeckung aus einem Sammlernachlass: Von der 50 Pfennig-Nothilfemarke aus dem Jahr 1926 sind mit der Abart „liegendes Wasserzeichen (MiNr. 401Y) in gestempelter Erhaltung nur ca. 40 Exemplare bekannt; in einwandfreier Qualität sind nur wenige hiervon. Das neu attestierte und nun erstmals offerierte Stück dürfte zweifelsohne zu den schönsten bekannten Exemplaren zählen. Bieter können ab 2.000.- zum Zuge kommen.

Neben zahlreichen gesuchten Werten der Kolonialphilatelie in postfrischer Erhaltung sowie seltenen Briefen und Stempeln sticht besonders die MiNr. 42y der Deutschen Post Türkei heraus. Diese in tadelloser gestempelter Erhaltung in nahezu allen Sammlungen fehlende Marke zum Ausruf von 1.500.- dürfte eine langjährige Lücke in der Kollektion des glücklichen Käufers schließen.

Für den Feldpostsammler findet sich ein beeindruckendes Angebot Feldpostmarken aus der Sammlung „Rhodos“, die Dr. Fischer persönlich auf der gleichnamigen Insel übernehmen durfte. Eines der Highlights der Sammlung stellt ein zeitgerecht verwandtes Bedarfsstück der Kuban-Päckchenmarke in der seltenen Type II auf Adressaufkleber eines Karton-Verpackungsausschnitts dar. Das zeittypische erhaltene Bedarfsstück mit der MiNr. 1411 wird für 6.000.- ausgerufen. Die Nachkriegsphilatelie bietet ebenfalls eine Vielzahl selten angebotener Lose mit Highlights bis hin zum „Posthornsatz“ der Bundesrepublik (MiNr. 123/38) in waagerechten Paaren (Ausruf 1.800.-) bzw. 4er-Blocks (Ausruf 4.000.-); natürlich jeweils in tadelloser postfrischer Erhaltung. Auch das Trend-Gebiet der Volksrepublik China bietet wiederum gesuchte Ausgaben bis hin zum „Schauspielblock“ (MiNr. BI. 8) mit Ersttagssonderstempel (Ausruf 3.000.-) oder dem Zusammendruck MiNr. 1020/24 im ungefalteten 5er-Streifen mit linkem Bogenrand in postfrischer Luxus-Erhaltung zum Startgebot 3.500.-.

Das Sammlungsangebot offeriert zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Nahezu alle der fast 700 Lose stammen aus Sammlerhand. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen versteigert. Von einer reichhaltigen Generalsammlung Deutsche Kolonien auf selbstgestalteten Blättern in 5 Alben zum Ausruf von 6.000.- über zwei beeindruckende Schweiz-Sammlungen zum Ausruf von 6.000.- bzw. 5.000.- und eine Kollektion USA aus gleicher Hand für 7.000.- bis hin zu einem umfangreichen Bestand Missionsspenden-Kiloware — insgesamt knapp 350 kg! — aufgeteilt in 6 Lose, findet sich für jeden Spezialisten und Sammler eine interessante Offerte.

Mehr als 500 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Interessenten auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de.

Bitte machen Sie für Besichtigung und persönliche Teilnahme an der Auktion einen Termin aus. Wir sorgen dafür, dass der notwendige Abstand gewährleistet ist. Selbstverständlich können Sie schriftlich, per Fax, per Online-Gebot oder telefonisch bieten, Sie können aber auch Online-Live bieten.

(wm-pcp) Neben seinem 320 Seiten umfangreichen Hauptkatalog, der wie gewohnt viele kleine und größere postgeschichtliche Spezialitäten der Vormarkenzeit, altdeutscher Staaten und dem Deutschen Reich bietet, wartet Feuser dieses Mal erneut mit einem Sonderkatalog zum Königreich Preußen auf. Grundlage ist eine vielfach ausgezeichnete Ausstellungssammlung, die unter dem Titel „Aus der preußischen Postgeschichte: Vorschriften und ihre unterschiedliche Anwendung im Postdient“ in fast 400 Lose aufgeteilt wurde. Darunter sind eine große Zahl ganz außergewöhnlicher Belege, von denen Feuser meint, man könne über einzelne ganze Artikel schreiben. Weitere Informationen siehe: www.feuser-auktionen.de!

(wm-pcp) Andreas Schlegel ist es einmal mehr gelungen, mit der 10. Ausgabe seines Sonderkatalogs der „Exklusivitäten“ Aufmerksamkeit hervorzurufen. 111 Einzellose präsentieren wahrlich ausgefallenes Material, das man nicht alle tage sieht, Probedrucke, Abarten, Besonderheiten vorwiegend zum Sammelgebiet Deutschland ab Deutsches Reich. Für so manches gibt es bereits dreistellige Schätzpreise, aber bei nicht wenigen Positionen liegen diese auch in höheren vierstelligen Bereichen. Ein Brief mit einer 1 M. Bandaufdruck (Bizone 1948) als Einzelfrankatur auf überfrankiertem R-Ortsbrief innerhalb von Nürnberg setzt Schlegel mit 12.000–14.000 Euro an, da außer dem hier erstmals auf einer Auktion angebotenen Brief lediglich zwei weitere und ein gestempeltes Einzelstück bekannt sind. Ein Blick in den Katalog bzw. bei philasearch.com lohnt auf jeden Fall. 

31. Schlegel-Auktion vom 14.–18.11.2022 in Berlin mit Sonderkatalog zur Sammlung von Winfried Stemmler

(wm-pcp) Berlin, Berlin und nochmals Berlin – das bieten die 2.118 Lose der Versteigerung des Bestandes von Winfried Stemmler, der vor einem Jahr im Alter von nur 63 Jahren starb. Dabei sind zahlreichen Seltenheit und Nachkriegsraritäten, die selbst bei einem so erfahrenen früheren Auktionator wie Peter Koegel, der das Vorwort zum Katalog im August schrieb, Erstaunen hervorrufen. Die Titelseite des Auktionskataloges zeigt eine solche „Einmaligkeit“, die immerhin mit einem Ausrufpreis von 25.000 Euro angesetzt ist. 

Stemmler hat noch weit mehr als nur Berlin gesammelt. Zum Beispiel Bautenserie. So manches findet sich auch im Hauptkatalog, in dem u.a. auch SBZ, Kontrollrat, Bizone, Saar, Französische Zone, Bund und DDR umfangreich präsentiert ist. Der Katalog ist auf philasearch.com einsehbar. 

31. Schlegel-Auktion vom 14.–18.11.2022 in Berlin mit Sonderkatalog Zeppelin

(wm-pcp) Für Aerophilatelisten und alle Freunde der Luftpost dürfte dieser Katalog mit seinen über 1.600 Losen wieder vieles zu bieten haben. Stark besetzt sind u.a. die Deutschlandfahrten von 1930–1937, Nordamerika- und Chicagofahrt, aber auch die Südamerikafahrten aus dem gleichen Zeitraum (insgesamt acht mit LZ 127). Fahrten mit LZ 129 und LZ 130 schließen sich an. Für Memorabilia-Fans gibt es ebenfalls Los, dazu Sammelbilder und -alben sowie Sammlungen und Posten. Die Ausrufpreise sind sachkundig angesetzt, so dass so manches Los den Besitzer wechseln dürfte. Der Katalog ist auf philasearch.com einsehbar. 

31. Schlegel-Auktion vom 14.–18.11.2022 in Berlin mit Sonderkatalog Deutsch-Ostafrika

(wm-pcp) Zu diesem Angebot teilt Versteigerer Andreas Schlegel mit:

„Vor 10 Jahren hörte ich zum ersten Mal von dieser phantastischen Kollektion. Nach unserem damaligen erfolgreichen Verkauf der ‚USAMBARA‘-Sammlung habe ich alles daran gesetzt, dass auch diese phantastische Sammlung ihren Weg zu uns findet.

Im Juli dieses Jahres war es dann soweit, die Sammlung wurde mir übergeben, nachdem sie über 40 Jahre lang unberührt geblieben war. Sie ist gespickt mit vielen Raritäten, von denen einige nicht einmal im ArGe-Handbuch bekannt sind. Der Sammler hat diese Kostbarkeiten mit großem Sachverstand zusammengetragen. Sie finden eine beeindruckende Karte mit einer exzellenten Frankatur von ‚Kreuzer Königsberg‘, zwei provisorische Paketkarten ‚AMANI‘, beide Gummistempel-Typen ‚NEU-LANGENBURG‘ und sogar einen ‚KISAKI‘-Brief. Wann haben Sie das schon einmal gesehen? Mit viel Liebe zum Detail hat der Sammler unzählige kleine Stücke ästhetisch hinzugefügt, es erwartet Sie eine beeindruckende Auswahl an Abstempelungen.“

Insgesamt sind es fast 450 Lose, die in diesem ausführlich beschrieben und viele davon farbig abgebildet sind. Der Katalog ist auf philasearch.com einsehbar.