menu

BDB News

Das renommierte Auktionshaus Ulrich Felzmann in Düsseldorf wird von Auktionator Dr. Reinhard Fischer, Bonn übernommen und am Standort Düsseldorf in gewohnter Weise fortgeführt.

Ulrich Felzmann und Reinhard Fischer haben gemeinsam den Weg für die Fortführung des umsatzstärksten Briefmarken- und Münz-Auktionshauses in NRW gefunden.

Im 47. Geschäftsjahr wird sich der Firmengründer Ulrich Felzmann aus dem Tagesgeschäft zurückziehen und als Berater in den nächsten Jahren das Auktionsgeschehen in Düsseldorf begleiten.

Es wird angestrebt, dass sich die zu erwartenden Synergieeffekte beider Auktionsteams insbesondere im Briefmarken- und Münzsektor positiv auf die gemeinsame Marktposition auswirken werden.

Dr. Reinhard Fischer führt mit seinem Auktionshaus in Bonn seit 1991 international beachtete Briefmarken- und seit 2008 Münzauktionen durch. Der Standort Bonn wird weiter ausgebaut als Stammsitz des Auktionhauses Dr. Reinhard Fischer e.K.

Mit der Übernahme des Auktionshauses Ulrich Felzmann durch Dr. Reinhard Fischer wird es eine Verjüngung der gemeinsamen Auktionsteams geben.

Die kommende 176. Auktion vom 15. bis 19. November 2022 findet abschließend unter der Leitung von Auktionator Ulrich Felzmann statt. Im Rahmen einer großen CHINA-Spezialauktion wird der WUHAN-Bestand versteigert. Bedeutende Zeppelinpostbriefe und Memorabilien aus bekanntem Experten-Besitz kommen zudem in dieser Form erstmals zum Verkauf.

Nicht nur im Auktionssaal, sondern auch im Livebidding System des Auktionshauses Felzmann können Sie den passionierten Versteigerer Ulrich Felzmann noch einmal live erleben.

(Wiesbaden, 1.9.2022 / pcp)Am 24. September ist es wieder so weit: Die achte Versteigerung der Sammlung ERIVAN findet im Heinrich Köhler Auktionshaus in Wiesbaden statt. Die einzigartige Briefmarkensammlung des ehemaligen Tengelmann-Chefs Erivan Haub begeistert die Welt der Philatelie schon seit einigen Jahren, auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Bei der achten ERIVAN-Auktion werden 295 Briefe und Briefmarken des Sammelgebiets „Altdeutsche Staaten“ versteigert, das insgesamt rund 4.000 Auktionslose umfasst.  Zu den Highlights zählen „Die Supereinheiten“ aus dem Sammelgebiet Oldenburg (Startgebot: 250.000 Euro), der Brief vom ersten Ausgabetag der ersten Sächsischen Freimarke (Startgebot: 120.000 Euro) und der wohl spektakulärste Brief der Hamburg-Philatelie (Startgebot: 60.000 Euro).

Packende Bietergefechte erwartet
Zwei Mal im Jahr öffnet das Auktionshaus Heinrich Köhler seine Türen, um Teile der ERIVAN-Sammlung zu versteigern. Philatelistische Sammler und Jäger fiebern schon Wochen vorher den spannenden Auktionen in Wiesbaden entgegen. Dass die Philatelie eine regelrechte Renaissance erlebt, zeigte sich zuletzt bei der siebten Versteigerung der ERIVAN-Sammlung im März dieses Jahres. Mit einem Startgebot von 80.000 Euro erzielte der „Sachsen Dreier“ einen Zuschlagspreis von 260.000 Euro. Ein Brief vom ersten Ausgabetag der Briefmarken im Großherzogtum Baden wurde von 25.000 Euro auf sagenhafte 210.000 Euro gesteigert. „Egal ob erfahrener Sammler oder Neuling in der Welt der Briefmarken und Briefe: Immer mehr Auktionsbegeistere nehmen die Philatelie als attraktives Hobby wahr. Die beispiellose Wertsteigerung einiger Briefmarken und Briefe, die sich auch bei unserer siebten Auktion wieder zeigte, belebt den Markt und weckt das Interesse vieler Menschen“, sagt Dieter Michelson, geschäftsführender Gesellschafter des Heinrich Köhler Auktionshauses. Ihren Traumstücken nachjagen können am Auktionstag nicht nur Bieter vor Ort.  Das Auktionshaus Heinrich Köhler ermöglicht Sammlern auch, live per Telefon oder online mitzubieten.

„Die Supereinheiten“ aus OIdenburg
Das spektakulärste Los der achten ERIVAN-Auktion sind „Die Supereinheiten“ aus dem Sammelgebiet Oldenburg. „Die Supereinheiten“ von Oldenburg umfassen die komplette Markenausgabe von 1861 in unzertrennten Einheiten von jeweils sechs Marken. Sie bestehen aus einem Viertel Groschen orange, einem Drittel Groschen moosgrün, einem halben Groschen dunkelbraun, einem Groschen blau, zwei Groschen rot und drei Groschen olivgelb. 1908 versteigerte das renommierte Auktionshaus Gilbert & Köhler die Sammlung von Georg Koch, einem erfolgreichen Unternehmer aus Gießen, in der sich auch die „Die Supereinheiten“ aus Oldenburg befanden. Später gelangten die Einheiten über den Händler W.H. Colson in die Caspary-Sammlung. 1956 wurden sie von John Boker Jr. bei einer Versteigerung bei H.R.Harmer in New York ersteigert. 1988 kamen sie im Rahmen der John Boker Jr. Sammlung wieder bei Heinrich Köhler in Wiesbaden zur Auktion, wo sie dann von Erivan Haub ersteigert wurden. Mit der achten ERIVAN-Auktion kommen „Die Supereinheiten“ aus Oldenburg nunmehr zum dritten Mal bei einer Heinrich-Köhler-Auktion unter den Hammer.

Weitere Höhepunkte
Dass philatelistische Raritäten hohe Wertschätzungen entgegengebracht bekommen, liegt nicht zuletzt an ihrer Geschichtsträchtigkeit. Mit einem Startgebot von 120.000 Euro wird die Verwendung der ersten Sächsischen Freimarke am 1. Juli 1850 die Aufmerksamkeit einiger interessierter Bieter auf sich ziehen. Der 1. Juli 1850 war der erste Gültigkeitstag der ersten Sächsischen Briefmarke, die auch als der berühmte „Sachsen Dreier“ bekannt ist. Ersttagsbriefe der Erstausgaben der Altdeutschen Staaten werden in der Philatelie als absolute Raritäten geschätzt. Das liegt daran, dass der Ersttag einer Briefmarke den von der Postverwaltung bestimmten Termin festlegt, ab dem die Marke als Postwertzeichen verwendet werden kann. Der Brief vom ersten Gültigkeitstag der ersten Sächsischen Freimarke ist gleichzeitig das einzig bekannte Poststück, das am ersten Tag des deutsch-österreichischen Postvereins befördert wurde. Das macht den Brief zweifellos zum bedeutendsten Stück der deutschen Postgeschichte. Die Mitbietenden der achten ERIVAN-Auktion dürfen sich zudem besonders auf die Versteigerung des wohl spektakulärsten Briefs der Hamburg-Philatelie freuen. Der Brief trägt die größte bekannte Anzahl von 9-Schilling-Briefmarken aus dem Jahr 1859. Das Los wird mit einem Startgebot von 60.000 Euro bei der achten Auktion der ERIVAN-Sammlung ausgerufen.

Ein Ereignis für Sammler auf der ganzen Welt
Der geschichtliche und der philatelistische Wert, die sich in der ERIVAN-Sammlung wiederfinden, machen die Auktionen so besonders für Briefmarkensammler auf der ganzen Welt. „Wir freuen uns über das stetig wachsende Interesse an unseren ERIVAN-Auktionen“, so Karl Louis, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter bei Heinrich Köhler. „Wir erleben die derzeitige Nachfrage an der Philatelie als wahren Boom, den wir ganz klar mit dem großen Interesse an unseren ERIVAN-Auktionen verknüpfen können. Ein steigendes Interesse sorgt zugleich für einen gesteigerten Wert von besonderen Briefmarken und Briefen und unterstreicht, dass die Begeisterung für Philatelie weiterwächst.“

Die einmalige Sammlung ERIVAN umfasst viele Unikate oder äußerst seltene Marken und Briefe, die in dieser Qualität kaum zu übertreffen sind. Sie ist unterteilt in Kollektionen der Sammelgebiete „Altdeutsche Staaten“, „Lokalausgaben und Private Postdienste der Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert“, „Postbeförderung mit Zeppelinen“, „Schweizer Kantonal- und Bundesmarken“, „Österreich und Lombardei-Venetien“ sowie „Raritäten aus aller Welt“.

Die Unternehmen des Global Philatelic Network, Heinrich Köhler in Wiesbaden, H.R. Harmer in New York und Corinphila Auktionen in Zürich richten die Versteigerungsserie aus, bei der zwischen 2019 und 2023 rund 8.000 Auktionslose in 30 Briefmarkenauktionen in Wiesbaden, New York, Zürich, Stockholm und zu Weltausstellungen an unterschiedlichen Orten angeboten werden.

(Düsseldorf/pcp) Große Jubiläumsauktion für Briefmarken, Münzen & Autographen: Das Auktionshaus Felzmann blickt auf eine spannende Auktion mit großartigen Ergebnissen zurück. Vom 28. Juni bis zum 2. Juli öffnete Ulrich Felzmann die Türen seines Auktionshauses und bot interessierten Bietern und Gästen ein reges Auktionsgeschehen im hauseigenen Auktionssaal. Doch auch zahlreiche Online-Bieter aus aller Welt und fleißige Telefonbieter schlossen sich den aufregenden Bietergefechten an. Die Auktion lieferte außerordentliche Rekordergebnisse mit oftmals enormen Zuschlägen. Einen besonderen Erfolg erzielten die zwei Spezialkataloge China & Zeppelin Italien. 

Das Auktionshaus Felzmann feierte seine 175. Auktion mit einem beachtlichen Angebot. Zur Feier des gegebenen Anlasses wurden die Hauptkataloge durch die drei Spezialkataloge China, Zeppelinpost Italien sowie Levante erweitert. Diese gewannen besonders international große Aufmerksamkeit. Briefmarken- und Münzbegeisterte aller Welt trafen sowohl im Saal als auch auf der Online-Plattform unter www.felzmann.de aufeinander und kämpften um ihre Lieblingsstücke. In entsprechend sonniger Stimmung feierten Sammler, Mitarbeiter und Ulrich Felzmann persönlich nach der Auktion die teils herausragenden Ergebnisse in allen Segmenten bei Speis und Trank. 

Die Briefmarken-Auktion begann sofort mit einem sensationellen Knaller im Bereich Zeppelin- und Flugpost, Los 3575 der Russlandfahrt 1930 des LZ 127 kletterte angesichts der seltenen Frankatur mit einer ungezähnten Zeppelinmarke von zugegebenermaßen bescheidenen 1.000 Euro Ausruf auf 28.000 Euro Zuschlag. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Die Ägyptenfahrt 1931 (Los 3595, Ausruf: 3.000, Zuschlag: 6.600 Euro) und die Danzig-Zuleitung zur „Los Angeles“ Amerikafahrt von 1924 (Los 3654, Ausruf: 4.000 Euro, Zuschlag: 11.000 Euro) erzielten ebenfalls tolle Zuschläge. 

Dieser Trend setzte sich bis in die Moderne durch, der stark umworbene „Mondbrief“ der Apollo 15 mit allen drei Unterschriften der Crew-Mitglieder von 1971 war einem glücklichen Bieter nach kurzem Gefecht 9.500 Euro wert (Los 3912, Ausruf 7.500 Euro). 

Das Spezialangebot dieser Sommerauktion umfasste gleich drei Sonderkataloge. Den Anfang machten „Zeppelinpost Italien & Gebiete“. Die Sammlung Daniele Fonsatos erbrachte ebenfalls tolle Ergebnisse, hierunter zum Beispiel Los 3129 als italienische Zuleitung zur liechtensteinischen Post zur Hollandfahrt 1930 (Ausruf: 800 Euro, Zuschlag: 5.400 Euro) oder auch ein Stück der Ostseejahr-Rundfahrt 1931 mit 20, 25 und 50 C Sondermarken (Los: 3131 Ausruf: 1.000 Euro, Zuschlag 5.600 Euro). Außerordentlichen Erfolg verzeichnete erwartungsgemäß der Spezialkatalog des Trendgebietes China. Wie bereits bei der sehr erfolgreichen vorherigen China-Auktion im Frühjahr 2022 wurde das Angebot auch dieses Mal nahezu restlos ausverkauft. Die bereits mehrfach vorgebotene Red Revenue „kleine 4“, die auch das Titelblatt des Katalogbandes ziert, wurde mit einem Zuschlag von 23.000 Euro versteigert (Los 4026, Ausruf: 10.000), aus der Zeit der Volksrepublik stachen in besonderem Maße Los 4082 (Ausruf: 2.000 Euro, Zuschlag: 12.000 Euro) und 4083 (Ausruf: 3.000 Euro, Zuschlag: 10.000 Euro) hervor. Ebenfalls sehr beliebt waren Maos Gedichte-Ausgaben, welche erst bei einem Zuschlag von 8.000 Euro an einen glücklichen Bieter gingen (Los 4115, Ausruf: 1.000 Euro, Zuschlag: 7.000). 

Schließlich erzielte Los 4512, ein schöner Brief von Bergos über Istanbul nach Rumänien von 1876, aus dem Angebot „Levante“ einen Zuschlag in Höhe des Ausrufs von 8.000 Euro. 

Nicht weniger spannend wurde es im übrigen, breit gefächerten Angebot reizvoller Einzellose. Nach langer Corona-Abstinenz kamen erste Bieter zur Freude der Versteigerer wieder persönlich in den Auktionssaal und trafen online sowie am Telefon auf konkurrierende Interessenten. Die Bietergefechte starteten schnell und ließen kaum Zeit für große Überlegungen. Im Teil Europa zeigte u. a. das Los 4824, dass Schnelligkeit sich auszahlt. Die 4 Rp schwarz/rot aus der Schweiz konnte bei einem Zuschlag von 5.000 Euro ersteigert werden (Ausruf: 5.000). Altdeutschland erzielte einen beachtlichen Zuschlag mit Oldenburgs Los 5080 (Ausruf: 1.000 Euro, Zuschlag: 2.100 Euro) – eine ungebrauchte 3 Sgr der Michelnummer 4a, mithin mehr als das Doppelte der Michel-Katalogbewertung! Die sogenannten deutschen Nebengebiete bestritten einen Großteil des Auktionsnachmittags. Nach den Kolonialausgaben mit beispielsweise Los 5402, Deutsch-Neuguineas seltener Stempel „Maron“ auf R-Brief (Ausruf: 300 Euro) erzielte einen Zuschlag von 1.200 Euro. Sensationell dann das Angebot der verschiedenen sudetendeutschen Gebiete, hierunter ein bereits vorher hochgebotener Bratislava-Block Karlsbads mit links kopfstehendem Aufdruck, welcher erst bei 11.000 Euro zugeschlagen wurde (Los 5685, Ausruf: 4.000), aus dem selten so breit zu sehenden Angebot Konstantinsbads sei beispielhaft Los 5735 genannt, das einen Zuschlag von 10.000 Euro erzielte (Ausruf: 3.000 Euro). 

Deutschland nach 1945 war zwar weniger umkämpft, doch auch hier erzielte Los 6199, Berlins 2 DM Bautenausgabe mit der sehr seltenen Wasserzeichenvariante „fallend“, mit 5.000 Euro den geforderten Ausruf.

Besonders hitzig wurde es wie stets an den letzten zwei Auktionstagen, in deren Verlauf rund 1.800 Sammlungen, Posten und ganze Nachlässe unter den Hammer kamen. Der Auktionssaal füllte sich wieder und streckenweise waren alle Plätze besetzt. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielten auch hier wieder die Sammlungen Chinas, darunter Los 8432 mit einem Zuschlag in Höhe von 11.000 Euro (Ausruf: 3.000 Euro). Ebenfalls hoch zugeschlagen wurden das auf dem Umschlag präsentierte Los 7418 der Deutschen Besetzungsausgaben des II. WK (Ausruf: 15.000 Euro, Zuschlag: 18.000 Euro) und Los 8379 einer Herzens-Sammlung Afrikas, die unter dem Titel „COURAGE, REASON & INSIGHT“ angeboten wurde (Ausruf: 2.800 Euro, Zuschlag: 12.000 Euro). 

Berlin Die 30. Schlegel-Auktion begann mit der 9. Tranche der beliebten „Exklusi­vitäten der Philatelie“, die erneut für eine rege Beteiligung der Bieter im Saal, am Te­lefon und online zugeschaltet sorgte. Gleich die erste Position, eine Ba­yern MiNr. 1 I a, sehr breitrandig ge­schnit­ten mit ge­schlossenem Mühlrad­stem­pel „350“, ließ direkt alle Bieter-Lei­tungen glühen und erreichte einen Zu­schlag von 2900 Euro. Für das ebenfalls bei den „Exklusivitä­ten“ einsortierte Titellos der Ver­stei­gerung, die teilgezähnte Olym­pia-Marke DR Mi­Nr. 600 Ul mit Zusatz­frankatur auf Ein­schrei­­be­brief ab Garmisch-Par­ten­kirchen (siehe DBR 4/ 22, Sei­te 53), zog von ge­schätzten 6500-7500 auf 9600 Euro. Auch die postfrische Nothilfemarke zu 10+10 Pf von 1926 mit stehendem Wasser­zeichen war begehrt und wechselte schließlich für 1300 (300-350) Euro den Besitzer. Für den Topzuschlag in dieser Sektion sorgte ein gelaufener provisorischer Ganzsa­chen­um­schlag aus Montgomery (Alabama) aus dem Jahr 1861 mit 13 000 (5000-6000) Euro.

Eine besonders starke Nachfrage galt der „Incoming Mail nach Island“. Im Durch­schnitt erreichten die Paketkarten mit interessanten Frankaturen ein Ergebnis von 2000 Euro pro Position. Erfreulich hoch steigerte sich eine ungebrauchte MiNr. 13 II der britischen Beset­zung der Marshall-Inseln. Es soll nur dieses eine Exemplar geben. Mit 10 000 Euro ge­startet, konnte es mit 21 000 Euro den An­satz mehr als verdoppeln. Auch der Sonderteile „Bundesre­publik“ sorg­ten für eine andauernde Span­nung im Saal. Beinahe jedes Bund-Los war bei den Bietern äu­ßerst gefragt. 410 (200) Euro für eine 40 Pf Post­horn im postfrischen Eck­rand-4er-Block verdeutlichen die Aus­sage. Erwähnenswert ist zu­dem der Son­derteil „Zep­­pelin“, der ebenfalls gute Auf­nahme fand. Eine aus Danzig zugeleitete Postkarte von der Hannover-Fahrt 1931 (Mi­Nr. 186) sprang von 250 auf 1100 Euro.

Wie immer groß waren Begeisterung und Zuspruch für die Abteilung mit Sammlun­gen, Nachlässen, Partien und deutschen so­wie ausländischen Kollektionen.

Berlin Das Auktionshaus Schlegel führt am 11. Juni 2022 eine Sonderauktion mit Mün­zen durch. Zu den Highlights gehören eine 20 Mark Reuss ältere Linie 1875 (7,96 g, 900 Gold, vz bis prägefrisch) und eine 5 Mark Anhalt 1896 (st, Prachtstück). Her­vor­zuheben ist außerdem ein überragendes An­gebot an Gold- und Silbermünzen mit großem Schwerpunkt Deutsches Kaiser­reich.

Aachen Die deutsche Philatelie steht im Mittelpunkt der 70. AIX-PHILA-Auktion vom 15. bis 18. Juni.

Nach dem Auftakt mit einer Auswahl einiger besserer altdeutscher Marken und Stem­pel folgt ein breites Angebot Deutsches Reich mit Gebie­ten bis 1945: Memel bietet unter Losnummer 681 eine MiNr. 10 K (Startpreis 1000 Euro), das Ge­neralgouver­ne­ment die unverausgabten MiNrn. I/III jeweils in 12er-Blocks mit anhängenden Leer­feldern (Los-Nummer 713, Ausruf 6000 Euro). Die Tunis-Feldpostmarke zweimal mit Zu­satzfrankatur auf Päck­chen­ab­schnitt startet unter Los-Nr. 732 mit 500 Euro und die gleiche Marke als ungezähnter Probe­druck als folgende Nummer mit 600 Euro. 

Sehr stark präsentiert sich das Nachkriegs­deutschland. Bei der SBZ beginnt ein 6er-Block der grünschwarzen 6 Pf (MiNr. 43 Ac, darin zwei Marken als Doppeldruck) mit 4000 Euro (Los 759), unter der Los-Nr. 765 eröffnet eine 6 Pf mit Nähmaschinen­auf­druck aus Dresden-Neustadt auf Firmen­karte mit 2500 Euro (MiNr. 43 Pa), und eine Briefvorderseite mit zwölf Marken der 2 Pf Ziffern und Bezirkshandstempelaufdruck „41 Oelsnitz“ soll wenigstens 3000 Euro einspielen (Los 789). Erst eine einzige postfrische Marke ist von der Wasserzeichen­besonderheit 10 Pf Schiller aus der DDR (Mi­Nr. 465 AXII) bekannt; diese kommt als Los 818 mit einem Startpreis von 1200 Euro unter den Hammer. Die Französische Zone bietet eine Fülle von raren Ministerausga­ben, dabei die beiden ungezähnten Groß­blocks MS 1 und 2 von der französischen Staatsdruckerei in hervorragender Qualität (Los 965, Ausruf 7000 Euro). Annähernd 300 Lose finden sich bei der Bundesrepublik aus dem Bereich Bogen­ecken und Bogen­randzudrucke mit Schwer­punkt bei den Ausgaben Posthorn und Heuss. Ein rechtes oberes Eckrandstück der 70 Pf Posthorn mit einer durch Bogenum­schlag verursachten Fehlzähnung, von der bisher kein weiteres Exemplar bekannt ist, beginnt mit 2000 Euro (Los 1159). Aus einem starken Teil Zu­sammendrucke ragen die beiden Heftchen­bo­gen MHB MiNr. 1+2 mit einem Ausruf von 1500 Euro heraus (Los 1460).

Die Europa-Philatelie bietet u. a. aus Italien einen frankierten Zeitungsabschnitt der GA­ZZETTA UFFICIALE DI MILANO (Los 1491, Ausruf 1000 Euro), aus Luxemburg mehrfach den ersten Briefmarkenblock und den Intellektuellensatz sowie von Österreich eine breite Palette klassischer bis moderner Philatelie. Sehr gut vertreten ist die Schweiz mit Klassik (u. a. beide Hälften der „Dop­pelgenf“ mit Startpreisen zu je 1500 Euro – Lose 1640 + 1641), aber auch semimodernen Raritäten wie den Pionierflugmarken MiNrn. I bis XI jeweils auf Postkarten. 

Mehr als 1300 Sammlungen, Posten und Nachlässe, die fast ausschließlich aus Samm­lereinlieferungen stammen und mit Start­preisen zwischen 10 und 10 000 Euro ins Rennen geschickt werden, beschließen die Auktion. 

(Düsseldorf/pcp) Erneut wird ein besonders buntes und außergewöhnliches Angebot präsentiert. Zur Feier des gegebenen Anlasses wird die Auktion durch drei Spezialkataloge ergänzt: China Kaiserreich und Volksrepublik, Italien-Zeppeline & Levante Postgeschichte. Es kann sowohl vor Ort aber auch wieder per LiveBidding mit Video- und Tonübertragung mitgeboten und mitgefiebert werden.

Zu Beginn besonders zu erwähnen ist der Bereich Flug- und Zeppelinpost, welcher in dieser Auktion durch den Spezialkatalog „Zeppelin Italien & Kolonien, San Marino“, der Ausstellungssammlung des italienischen Sammlers Daniele Fonsato, bereichert wird. Einige der Stücke sprechen von großer Seltenheit, so wie auch die Italienfahrt von 1933 mit all ihren Facetten und Zuleitungen aus den unterschiedlichsten Ländern (siehe auch Los 3249, Ausruf: 2.500 Euro). Zu finden sind ebenfalls seltene italienische Zuleitungen zu weiteren Fahrten der LZ 127. Auch der Hauptkatalog bietet im Segment Flug- und Zeppelinpost in gewohnter Weise eine schöne Auswahl an besonderen Losstücken, z. B. ein vollständiger Nothilfe-Block der Weihnachtsfahrt nach Südamerika von 1943 mit hochwertiger Beifrankatur (Los 3650, Ausruf: 4.200 Euro). Astrophilatelie kommt diesmal mit einem seltenen Mondbrief von 1971 aus den USA mit eigenhändigen Unterschriften aller 3 Crew-Mitglieder der Apollo 15 Mission (Los 3912, Ausruf: 7.500 Euro) unter den Hammer.

Der Spezialkatalog „Levante“ entstammt einer seit Jahrzehnten zusammengetragenen Sammlung, die in Jerusalem im Jahr 2018 mit einer Goldmedaille und einem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Mit dieser Auflösung wird der erste Teil der Sammlung, mit vielen außerordentlichen Einzelstücken, zusammen mit einer Vielzahl an seltenen Losen aus der Türkei nun in der 175. Jubiläumsauktion seit Jahrzehnten erstmalig wieder angeboten. Zu den Highlights gehören das Los 4507 – ein einzigartiger Brief mit französischer Frankatur von 1870 – mit einem Ausruf von 5.000 Euro oder ein schöner Brief von Bergos über Istanbul nach Rumänien von 1876 mit einem Ausruf von 8.000 Euro (Los 4512). Zu erwähnen ist auch eine Briefmarke der Angora Regierung, 5 Pia rosa von 1920, – eine beachtliche Rarität der Türkei, (Los 4537, Ausruf: 4.000 Euro) die zu den seltensten Marken der Welt gehört.

Auch bei dieser 175. Auktion können sich China-Enthusiasten wieder über einen China-Spezialkatalog mit tollen China-Einzellosen freuen. Nach der positiven internationalen Resonanz auf die vorangegangene China-Spezialauktion wurde das Angebot nun in der Sommerauktion mit hochqualitativen Marken von drei eifrigen Sammlern sogar übertroffen. Wieder dabei sind die Großen Drachen und Ausgaben der ehemaligen Kaiserwitwe der Qing-Dynastie. Das Highlight der Auktion ist eine ungebrauchte Red Revenue 4 cent auf 3 cent mit „kleiner Vier“, diese gehört mit einer Auflage von nur 100 Exemplaren im Klassikteil China (Los 4026, Ausruf: 10.000 Euro) zu den großen Raritäten dieser Jubiläumsauktion.

Ein breites internationales Angebot findet sich auch im sehr umfangreichen Hauptkatalog. Europa kommt mit einer Frankreich-Rarität – 1 Fr vermillion in ausgesprochen schöner Farbe (Los 4724, Ausruf: 7.000 Euro), von den dänischen Färöern schöne Marken mit dem Linguisten Dr. Jakob Jakobsen und dem Pfarrer und Philologen V.U. Hammershaimb (Los 4714, Ausruf: 8.000 Euro). Übersee hält eine tolle 2 d pale blue mit Dardenne Aufdruck aus Mauritius von 1859 bereit und kann bei einem Ausruf von 4.000 Euro ersteigert werden (Los 4656).

Besonderheiten im Teil Nebengebiete sind u. a. drei Losstücke aus dem damaligen Sudetenland. Beim Los 5726 – eine 4 Kc Bad Podiebrad mit einer sehr seltenen Auflage von 5 Exemplaren – kann wahrlich von einer Rarität gesprochen werden (Ausruf: 4.000 Euro). Eine ungebrauchte 5 Kc Olmütz und eine 10 Kc Pressburg, ebenfalls mit seltener Auflage von 5 Exemplaren, können beide jeweils bei einem Ausruf von 4.000 Euro ersteigert werden (Los 5728 und Los 5728). Deutschland nach 1945 hält einen ungezähnten Theaterblock der Plattentyp II mit den überaus seltenen Wasserzeichenvarianten „Stufen steil steigend“ bereit – sicherlich eine tolle Ergänzung für jede Sammlung (Los 6116, Ausruf: 7.500 Euro).

Auch in der Numismatik hält die 175. Jubiläumsauktion am 28. Und 29. Juni eine wunderschöne Auswahl an ebenso beachtlichen und außergewöhnlichen Losstücken bereit. Das Angebot ist wieder gefüllt mit viel Gold von der Antike bis zur Moderne, hier u. a. eine Goldmünze mit 2 Dukaten, abgebildet ist der Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (Ausruf: 2.000 Euro). Die Auktion beginnt mit zahlreichen Münzen aus der Antike, hier eine Besonderheit aus Rom: eine schöne Münze mit einer Abbildung des Kaisers Flavius Jovianus (Ausruf: 3.000 Euro). Unter anderem findet sich im internationalen Segment eine tolle Kuan Münze aus der Ming-Dynastie (Ausruf: 2.000 Euro) oder eine VR China 5er Reihe von 1992 (Ausruf: 2.900 Euro). Aus dem Mittleren Osten kommt ein Dirham aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Zayd bin Sultan an-Nahyan von 1976 zum fünfjährigen Bestehen des Landes (Ausruf: 2.000 Euro). 

Der Sammlungsteil mit über 1.500 Lots und Sammlungen wird wie seit eh und je ein Höhepunkt der Felzmann Auktion, hier werden über 60.000 Fotos online der weltweiten Sammlerschaft präsentiert.

Alle Lose sind auch im Online-Katalog auf https://auktionen.felzmann.de abrufbar. Gebote können ab sofort im Online-Katalog, per E-Mail und Fax oder auf den Plattformen Philasearch.com und Sixbid.com abgegeben werden. Für die Teilnahme an der Auktion, wie auch an der Besichtigung, ist eine Voranmeldung notwendig.

(Köln/wm-pcp) Kaum ist „TROST 4“ vorbei, wartet der rührige Kölner Versteigerer Roland Meiners mit gut 600 Losen „Königreich Württemberg“ aus der Sammlung „Montplaisir“ auf. Diese in den letzten 20 Jahren gewachsene Sammlung wurde vor einigen Monaten, inspiriert durch die TROST-Auktionsserie, neu strukturiert und verschlankt. So wurde die jetzt anstehende Auktion möglich, die durch einige weitere Einlieferungen ergänzt wird.

Der Protagonist hinter der Sammlung MONPLAISIR ist einer der großen Altdeutschland-Sammler unserer Zeit. Im April 2017 konnte Meiners seine Bayern-Sammlung und im Dezember 2017 seine Baden-Sammlung versteigern, jeweils mit einem Sonderkatalog. Auch der Teil Württemberg wurden nun in einem Sonderkatalog dokumentiert.

Die Versteigerung findet als „Live-Auktion“, also ohne großes Saalpublikum statt. Interessenten können schriftlich bieten per Post, per FAX, per Email oder über den Online-Katalog bei PHILASEARCH. Ebenso ist telefonisches Mitbieten möglich und die bekannten Auktionsagenten und Kommissionäre vertreten Bieter ebenfalls bereitwillig. Die Auktion wird live im Internet mit Ton übertragen und man kann von zu Hause per Mausklick mitbieten, – vorausgesetzt, dass man sich bei Philasearch für die Auktion angemeldet hat. Eine Anmeldung ist dann nur mit der Bestätigungsmail des Auktionshauses gültig, die Bietern automatisch nach der vorhergehenden Anmeldung zugeht.

(wm-pcp) Insider und Kenner bezeichnen eine Versteigerung, bei der fast alle oder gar alle angebotenen Lose verkauft werden, als einen „white glove sale“ Der Begriff rührt von den weißen Handschuhen her, die Angestellte eines Auktionshauses häufig tragen, wenn sie kostbare Artefakte diverser Art dem staunenden Publikum herzeigen und sie anschließend mit leeren Händen und ihren weißen Handschuhen dastehen, weil alles verkauft wurde. Solche „white glove sales“ sind zuweilen bei Sotheby’s oder Christie’s zu finden, auch bei deutschen Kunst-Auktionshäusern sind sie nicht unbekannt, z.B. beim Haus Lempertz.

Bei deutschen Philatelie-Versteigerungen sind sie allerdings die eher rare Ausnahme. Eine solche Ausnahme von der Regel war erneut die 4. TROST-Auktion, die das Kölner Auktionshaus Dr. Wilhelm Derichs am 30. April 2022 in Stuttgart durchführte. Denn Inhaber Roland Meiners konnte einmal mehr mit einer 100prozentigen Verkaufsquote aufwarten, was auch bei den ersten drei Versteigerungen der einmaligen Kollektion Württemberg schon der Fall gewesen war. Diese Rekordmarke ist nahezu Guiness-Buch-verdächtig! Insgesamt bisher 1.443 Lose und kein einziges Rücklos!

Anders als bei so manch amerikanischer Firma waren nicht nur Schätzpreise, sondern fixe Ausrufpreise angesetzt. Aber diese wurden häufig weit übertroffen, das Gesamtergebnis im Vergleich zum Ausruf mehr als verdoppelt. Roland Meiners berichtete im Rückblick auf diesen Erfolg:

„Am 30. April war die Stimmung im Auktionssaal bestens. Die für uns zur lästigen Gewohnheit gewordenen Corona-Maßnahmen sind inzwischen weitgehend abgeschafft und die Atmosphäre während der Auktion war so wie früher. In der Mittagspause waren alle unsere Gäste im Hotelrestaurant zum Essen eingeladen und am Nachmittag gab es noch einmal eine Dessertpause. Wir hatten bei dieser Auktion eine um etwa 10% niedrigere Anzahl von Losen, sodaß die Auktion zwischen 18 und 19 Uhr beendet war.

Entsprechend der geringeren Losanzahl war auch die Anzahl der Bieter etwas geringer als bei den vergangenen Auktionen. Damit ist nicht der Saal gemeint, sondern die Gesamtzahl der Bieter, die sich schriftlich, telefonisch, über Kommissionäre oder live im Internet an der Auktion beteiligten. Dagegen war die Anzahl der erfolgreichen Bieter höher als bei den bisherigen TROST-Auktionen, da sich die Lose besser verteilt haben, weil es nicht ganz so dominante Käufer wie bei den vergangenen Auktionen gab. So konnten wir eine größere Anzahl von Bietern glücklich machen, die ihre Lose wie eine Trophäe mit nach Hause nahmen.“ Vier weitere TROST-Auktionen werden noch folgen. Die fünfte ist bereits für den 22. Oktober 2022 terminiert. Dieses Mal wird sie allerdings – abweichend von den bisherigen – nicht in Stuttgart, sondern in Köln stattfinden, da das bisherige Hotel in Stuttgart renoviert wird.

(Bonn / pcp) Der Katalog zur 186. Auktion vom 18.–21. Mai 2022 ist online! Man findet ihn unter https://auktion.reinhardfischerauktionen.de.

Das umfangreiche Angebot mit mehr als 7.400 Losen bietet neben einem reichhaltig besetzten Angebot im Bereich der Philatelie ein umfangreiches und wertvolles Angebot von mehr als 1.500 Münzlosen und mehr als 200 Lose Militaria, Schmuck und Uhren.

Aus der Vielfalt der über 7.400 Lose mit einem Ausruf von 2,066 Mio. Euro dieser 186. Versteigerung mit einer Vielzahl an Besonderheiten und etlichen Highlights möchte das Auktionshaus auf folgende Schwerpunkte hinweisen:

Vom umfangreichen komplett belassenen Nachlass in 12 Kartons über eine stark besetzte spezialisierte doppelt geführte Sammlung Dt. Reich mit viel Attestware zum Ausruf von 8.000.- bis hin zur kleinen Stempelsammlung „gegen Gebot“ findet sich wohl für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Offerte.

In einem Sonderkatalog werden zwei beeindruckende spezialisierte Sammlungen der Nachkriegsphilatelie aufgelöst. Die „Sammlung Thüringer Wald“ – Bezirkshandstempel Bez. 36 bietet mit mehr fast 350 Losen eine in dieser Reichhaltigkeit außergewöhnliche Kollektion dieses Gebietes. Unter den zahlreichen Markenausgaben finden sich Seltenheiten wie das altbekannte Briefstück mit 2 Exemplaren der MiNr. IuVII der 60 Pfennig mit Aufdruck von „Storkow“ (Type a), welches vor Jahrzehnten geteilt wurde und sich in verschiedenen Sammlungen befand. Das äußerst rare Stück wurde nun vom Einlieferer wiedervereinigt und ist ab 6.000.- Euro zu ersteigern. Noch seltener ist die 1 Mark mit Aufdruck von „Großbeeren a“, eines der besterhaltenen Stücken der Großrarität ist ab 8.000.- Euro zu ersteigern. Zur Auktion kommt auch die äußerst rare MiNr. IrVII mit dem nur in 2 Exemplaren bekannten Aufdruck von „Angermünde“ in tadellos postfrischer Erhaltung (Ausruf 2.000.-).

Mit der Sammlung „Rhein-Ruhr Glück“ -Sondermarkenheftchen der DDR wird die wohl umfangreichste Kollektion dieses vielfältigen Gebietes detailliert, die je zusammengetragen wurde. Der Sammler hat sich zum Ziel gesetzt, alle katalogisierten – und zum Teil erst durch ihn bekannt gewordenen – Typen und Varianten der SMHD zusammenzutragen; ergänzt durch zahlreiche seltene und praktisch nie angebotenen Muster- und Versuchsheftchen. Das Resultat dieser Jahrzehnte währenden Sammelleidenschaft fand sich in fast 60 prall gefüllten SAFE-Alben und vielen Karteikästen und wird vom Auktionshaus in nahezu 600 Losen aufgearbeitet. Auch seltenste Unterarten wie das Muster-Heftchen M3a.14 und das Versuchsheftchen 2 (Ausruf je 500.-) oder SMHD 3c und 6ckax zum Startgebot von je 400.- finden sich in der Kollektion, die den Liebhabern des Gebietes die einmalige Gelegenheit geben dürfte, zahlreiche Lücken in Ihrer Sammlung zu schließen.

Aber auch der Hauptkatalog beinhaltet neben den gesuchten Standardausgaben eine Vielzahl an Besonderheiten. Von Altdeutschland findet sich ein reichhaltiges Angebot, beginnend mit u.a. 3 „Sachsen Dreiern“ in gestempelter Erhaltung und Spitzenstücken wie der 70 Kreuzer von Württemberg in der raren Erstauflage MiNr. 42a in tadelloser gestempelter Qualität zum Ausruf von 2.000.- Euro. Für die Sammler des Deutschen Reiches beinhaltet der Auktionskatalog ein umfangreiches Angebot der Brustschild-Philatelie mit vielen Werten in postfrischer Erhaltung bis hin zu Seltenheiten wie der MiNr. 9 ** in Kabinetterhaltung zum Schätzpreis von 6.000.- Euro. Ab 2.200.- Euro ist ein ungebrauchtes tadelloses Exemplar der 30 Pfg „China Handstempel“ (MiNr. 12) zu ersteigern. Die „Kuban“-Päckchenmarke (Feldpost MiNr. 14), ebenfalls in tadelloser ungebrauchter Erhaltung, startet mit 2.800.- Euro. In der SBZ- und DDR-Philatelie werden mehrere Spezialsammlungen aufgelöst, die eine Vielzahl von Oberrand-, Wasserzeichen- und Farbvarianten der gesuchten frühen Ausgaben bieten. Daneben kommen auch die Markenheftchen-Sammler der „westdeutschen“ Gebiete nicht zu kurz, auch hier lösen wir eine große Spezialsammlung auf. Spitzenstücke sind das seltene Markenheftchen MiNr. 5aa in tadelloser postfrischer Erhaltung ab 2.000.- sowie die das Versuchsheftchen Heuss in Type MH6caII postfrisch zum Ausruf von 3.000.-. Eine schöne Zürich MiNr. 1II mit roter Zürcher Rosette wird für 5.000.- ausgerufen. Der Übersee-Teil bietet einen reichen Querschnitt von klassischen Ausgaben wie der Argentinien MiNr. 10 gestempelt (Startgebot 2.000.-) bis zu gesuchten modernen Sätzen und Blocks der Volksrepublik China.

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Nahezu alle der knapp 1.000 Lose mit einem Ausruf von mehr als 530.000 Euro stammen aus Sammlerhand. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert.

Mehr als 550 Sammlungen können Interessenten komplett im Internet „besichtigen“ – Fotos sämtlicher Albumseiten geben einen sehr guten Eindruck der Lose. Die Bilder findet man direkt bei den Losbeschreibungen, diese werden bis zur kommenden Woche nach und nach ergänzt!