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BDB News

(Nina Neubauer/pcp) Das neue Jahr startet im Auktionshaus Felzmann direkt mit einer prall gefüllten e@uction. Die 44. Felzmann e@uction findet vom 13. – 15. Januar 2026 ausschließlich online statt. Das Programm beinhaltet über 5.000 Lose aus den verschiedensten Sammelgebieten.

Den Auftakt macht wie immer die Flug- und Zeppelinpost. Dabei sticht eine Luftschiff-Feldpostkarte vom Besatzungsmitglied Marinemaat Hans Hackmann hervor, geschrieben an Bord des Marineluftschiff L 42 / LZ 91 an seinen Vater (Los 20154, Ausruf: 1.400 Euro).

Das Deutsche Reich ist in dieser Online-Auktion besonders stark vertreten. Zu den zahlreichen Highlights zählt beispielsweise Los 21811 mit 5 Mark Deutsches Reich grünschwarz/ dunkelkarmin, mit 25 : 16 Zähnungslöchern und entwertet mit Datumbrücken-Gitterstempel „FRANKFURT (MAIN) -3.8.07. Die attestierte Marke startet bei einem Ausruf von 1.800 Euro.

Aus dem Dritten Reich wird unter der Losnummer 22030 ein Nothilfeblock mit der frühesten bekannten Entwertung „LORCH (WÜRTT) 28.11.33“ versteigert. Diese Entwertung ist nur in wenigen Exemplaren bekannt, es handelt sich um ein Top-Stück dieser per se äußert raren Schlüsselausgabe des dritten Reiches. (Ausruf: 5000 Euro).

Aus den Auslandspostämtern und Kolonien liegt unter anderem Deutsche Post in China vor. Darunter eine 10 Pfennig Ganzsachenkarte Germania mit Handstempelaufdruck „China“ und zufrankiert 30 Pfennig Germania mit Handstempelaufdruck „China“ in tadelloser Erhaltung (Los 22353, Ausruf: 5.000 Euro).

Das Saargebiet hat mit Los 23271 ein weiteres Highlight zu bieten. 40 Cent bis 10 Fr. „Volkshilfe 1928“ kommen im kompletten Satz zu 7 Werten unter den Hammer. Jeder Wert ist klar gestempelt und in tadelloser Erhaltung, zudem liegt ein Fotoattest Christian Geigle BPP vor (Ausruf: 1.600 Euro).

Registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, auf auktionen.felzmann.de sowie auf philasearch.com mitzubieten. Interessierte Bieter können das umfangreiche Angebot mit zahlreichen Abbildungen im Online-Katalog unter www.felzmann.de einsehen. Weitere Scan-Anfragen werden gerne erfüllt unter scans@felzmann.de. Gebote werden ab sofort über den Online-Katalog, per Gebotszettel oder via E-Mail angenommen.

Weitere Informationen unter www.felzmann.de.

(wm-pcp) Am 4. Dezember startet Firmeninhaber Roland Meiners mit dem Angebot von fast 350 Nachlässen, Sammlungen, Posten & Partien, deren Preise laut Meiners bewusst niedrig angesetzt sind und zum Mitbieten anreizen wollen. Am gleichen Tag kommt ein Saar-Spezial-Angebot zweier Einlieferer zum Ausruf, dessen knapp 500 Lose auf 83 Seiten in einem Sonderkatalog dokumentiert und beschrieben sind. Die Versteigerung dieses Materials findet im „Lindner Hotel City Plaza“ in Köln statt. Die Auktion wird dann am 5. und 6. Dezember nur „online“ fortgeführt und Interessenten erwartet dann ein über 1.300 starkes Angebot deutscher und internationaler Briefmarken und Belege. 

Meiners selbst spricht von einem sehr erfolgreichen Auktionsjahr 2025, für das er einen Gesamtumsatz von mehr als 5 Millionen Euro erwartet.

(Braunschweig / pcp) Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, den 2. bis 4. Dezember 2025 findet die 239. Auktion für Briefmarken, Münzen und Postgeschichte mit einem attraktiven Angebot von über 3.200 Losen internationaler Philatelie und Numismatik statt.

In der Winterauktion, wie gewohnt wieder inklusive „Live-Bieten“ im Internet, offeriert das Braunschweiger Haus ein breit gefächertes Angebot mit vielen Seltenheiten deutscher und internationaler Sammelgebiete von der Klassik bis in die Neuzeit.

Dabei sind die Altdeutschen Staaten sehr gut vertreten (rund 400 Lose), hier auch wieder attraktive Exemplare der Bayern „Schwarzen Einser“ oder Sachsens „Dreier“, Oldenburgs seltene 1 Gr. indigo 1859 (Nr. 6 c) sauber gest. u.v.a.

Unbestrittenes Highlight des Altdeutschland-Teils ist die Thurn & Taxis-Sammlung von Otto Voigt, die in über 170 Positionen präsentiert wird. Diese bedeutende Kollektion umfasst eine herausragende Auswahl an Einzelmarken und Einheiten, beeindruckende Bogenecken und Randstücke sowie seltene Stempelbesonderheiten. Hinzu kommen exquisite Belege und zahlreiche Spitzenstücke der Taxisphilatelie. Viele dieser Objekte werden erstmals seit Jahrzehnten wieder oder sogar zum ersten Mal überhaupt öffentlich angeboten.

Das Deutsche Reich ist mit raren Ausgaben, ausgesuchten Qualitätsstücken und wertvollen Sammlungen vertreten, dabei insbesondere sehr gute Brustschilde mit Spitzenstücken wie Nr. 9 und 11 je **, Infla mit einem gest. Prachtstück der seltenen Nr. 278 Y, Block 2 mit SST in selten schöner Qualität „echt und einwandfrei“ mit Fotoattest Schlegel u.v.a.

Die Deutsche Kolonien und Auslandspostämter sind mit über 400 Losen präsent, dabei Spitzen aus den verschiedenen Kolonialgebieten wie Karolinen Nr. 1-6 I auf Kabinett-Briefstücken, postgeschichtlich interessante Belege, u.a. ein Kriegspostbeleg aus Deutsch-Südwestafrika vom 5.10.1914 mit extrem seltener Feldpost-Inlandszensur mit hektografiertem Aufkleber: „Gouvernementsseitig unter Kriegsrecht geöffnet“ oder Karolinen mit einem Angaur Provisorium (Firmen-Ortsbrief Angaur 14.3.1910 frankiert mit Briefmarken der Marshall-Inseln) als seltene Aushilfsmaßnahme da keine Karolinenmarken mehr vorrätig waren, zudem mit Datum von ersten Verwendungstag.

Die Sammlungs- und Münzabteilung umfasst über 1.200 Lose: meist unberührte Posten, Sammlungen und Nachlässe, zahlreiche Großposten sowie wertvolle Münzsammlungen, Anlage- und Sammlermünzen aus über 1.700 Jahren Münzgeschichte. Darunter Altdeutschland und das Deutsche Kaiserreich gut vertreten mit seltenen Talern und Reichssilbermünzen, Goldmünzen aus aller Welt u.v.a.

Hervorzuheben sind vor allem die Münzen von Brandenburg-Preußen mit einem facettenreichen Angebot an Kleinmünzen, Talern und Goldmünzen ab den Brakteaten und Denaren Otto I. (1157-1184), u.a. attraktive Exemplare Reichstaler 1634, Königsberg, Georg Wilhelm (1619-1640), 1/2 Huldigungstaler 1721 L, Stettin, Friedrich Wilhelm I. (1713–1740), Dukat 1737 EGN, Berlin, Friedrich Wilhelm I. der Soldatenkönig (1713–1740), Doppelter Friedrichs d’or 1765 A, Berlin, Friedrich II., der Große (1740–1786), Gedenktaler 1812 A, sog. „Kronprinzentaler“ und Doppelter Friedrichs d’or 1800 A, Berlin, Friedrich Wilhelm III. (1797–1840) u.v.a.

Das Deutsche Kaiserreich u.a. mit Braunschweig: 3 Mark 1915 A ohne Lüneburg, Herzog Ernst August (1913–1918) in vz, Mecklenburg-Strelitz, 3 Mark 1913 A, Adolf Friedrich V. (1904–1914) fast stg, Deutsch-Ostafrika, 2 Rupien 1893 (A), Wilhelm II. (1888–1918) nahezu stg und die Weimarer Republik mit 5 RM 1932 A Goethe, attraktives stg-Exemplar.

Ferner Großbritannien mit 2 Guineas 1739 George II. (1727–1760), Britischer Rose Noble zu 10 Schillings, Edward IV. (1461–1483), Double Sovereign 2 Pounds 1911, GEORGE V (1910–1936) sowie wertvolle US-amerikanische Münzen ab 1794, viele davon mit hohem Grading.

Zur persönlichen Besichtigung und/oder zur persönlichen Teilnahme an der Auktion bitte anmelden bei Karl Pfankuch &Co., Hagenbrücke 19, 38100 Braunschweig, Tel. 05 31/4 58 07, E-Mail: info@karl-pfankuch.de, www.karl-pfankuch.de

(Bonn / pcp) Der Katalog zu der 202. Auktion ist online! Das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer aus Bonn hält vom 13.–14. November 2025 seine 202. Versteigerung mit mehr als 5.000 Losen ab. Das Angebot enthält zahlreiche Raritäten, Besonderheiten und ein Qualitäts-Angebot gesuchter Ausgaben. 

In außergewöhnlich schöner Luxus-Qualität findet sich der begehrte „Sachsen Dreier“ MiNr. 1a auf Drucksache zum Ausruf von 6.500.-. Der altbekannte Liebhaberbeleg wird von Attesten aus 1939, 1943 und einem aktuellen Fotoattest Vaatz BPP begleitet. Besonders außergewöhnlich und selten zugleich ist ein beeindruckender Bogenteil mit 25 Werten der 2 Mark-Innendienstmarke des Deutschen Reiches im Neudruck von 1899 (MiNr. 37ND). Diese Neudrucke wurden für den Berliner Händler Kosack gefertigt. Er handelt sich hierbei um die größte bekannte postfrische Einheit jener Marke, die noch dazu in völlig ursprünglicher und darüber hinaus tadelloser Erhaltung vorliegt. Für das Schaustück der Kaiserreich-Philatelie werden Gebote ab 8.000 Euro entgegengenommen. Unter den Kolonialausgaben hervorzuheben ist ein Paar der an sich schon raren unverausgabten 15 Piaster auf 3 Mark violettschwarz der Deutschen Post in der Türkei. Dabei findet sich der Aufdruck auf den Originalmarken in Type I sowie Type II (MiNr. VI/I + VI/II), dieses tadellos postfrisch erhaltene Typenpaar dürfte einmalig sein und stellt eine der größten Seltenheiten der Kolonial-Philatelie dar. Entsprechend werden Gebote erst ab 20.000 Euro entgegengenommen. Das umfangreiche Angebot der deutschen Nebengebiete bietet zahlreiche seltene Ausgaben durch alles Sammelgebiete bis zur in der vorliegenden echt gestempelten Erhaltung kaum einmal zu findenden „Urdruckserie“ des Saarlandes MiNr. 226/38I zum Ausruf von 8.000 Euro. 

Spezialisierte Sammler der Deutschen Besetzung Frankreichs in Dünkirchen dürften beim Blick in den neuen Michel-Spezialkatalog eine Neuaufnahme der 90 C. +25 C. „Nationaldenkmal“ (MiNr. C48II) und 90 C. + 25 C. „Rundfunk für Blinde“ (MiNr. D48II) der Wohltätigkeitsausgabe mit Handstempelaufdruck festgestellt haben. Beide Werte waren bisher weder in der Literatur verzeichnet noch den Prüfern des Gebietes bekannt, und bei beiden Werten handelt es sich um Unikate – die entsprechend der Michel-Redaktion als Vorlagestücke dienten. Die Marken liegen in ungebrauchter Erhaltung vor – die Mindestgebote für die beiden Neuentdeckungen liegen bei jeweils 10.000 Euro.

In der Nachkriegsphilatelie kommen gesuchte Standardausgaben genauso wie seltene Varianten und Besonderheiten, unter Lose der „AM-Post“-Philatelie der Bizone besonders herausstechen. Von der 40 Pfg im deutschen Druck, gezähnt L11:11½ auf z-Papier (MiNr. 30dBz) kommt ein kompletter postfrischer Schalterbogen zu 100 Werten zur Auktion. Der Ausruf liegt, bei 20.000 Michel, um 1.500 Euro. Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete hat Dr. Fischer wieder ein schönes Österreich- und Schweiz-Angebot zusammengetragen, ersteres glänzt mit einer spektakulären Neuentdeckung. Von der 2007 verausgabten Sondermarke „Haus des Meeres“ zu 55 Cent blieb ein Kleinbogen versehentlich ungezähnt (MiNr. 2694U). Dieses bis dato erstmals vorliegende Stück startet in tadellos postfrischer Erhaltung mit einem Mindestgebot von 3.000 Euro.

Das Sammlungsangebot bietet hochwertige Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Nahezu alle der fast 500 Lose stammen aus Sammlerhand. Von Nachlässen ohne jegliche Entnahmen über gut besetzte Ländersammlungen wie u.a. eine umfangreiche, komplett belassene Sammlung Liechtenstein bis 2015, hierin die Anfangswerte oft mit Attesten – bis hin zu zur Sammlung Volksrepublik China aus dem gesuchten Zeitraum 1949/65 mit u.a. Bl. 5/9 findet sich für jeden Spezialisten und Sammler eine interessante Offerte.

Mehr als 150 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Sie auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de

(Berlin/pcp) In dieser Auktion liegt ein Schwerpunkt bei dem Sammelgebiet Altdeutschland. Hier finden Sie aus der Senator Kollektion außergewöhnlich schöne Exemplare in dem Exklusivitäten- und Hauptkatalog. Neben den Hauptausgaben finden gewillte Käufer auch seltene Typen und Farben. Der Hauptkatalog enthält über 5.500 Lose mit Sonderteilen Nachlass von Egon Falz und der Senator Kollektion. Die 111 Lose des XVI. Exklusivitäten-Angebots startet am 24. November, dann folgt die Sammlung Bogenrandbesonderheiten von Bernd Törk, die ebenfalls in einem Sonderkatalog präsentiert wird. 

Berlin bietet erneut ein breites Angebot mit vielen Spezialitäten. Hervorzuheben sind die bis heute unbekannten fünf Postschnelldienstbriefe der Stephanserie mit einer Einzelfrankatur der 2 Mark. Aus der Kaiserzeit gibt es neben seltenen Einzelmarken auch viele interessante Belege z.B. mit 3 und 5 Mark Reichspostwerten. Für den Motiv- und Ansichtskartensammler kommen einige umfangreiche z.T. prämierte Ausstellungssammlungen zum Ausruf. Ein Sonderteil ist dem Nachlass von Egon Falz gewidmet. Egon Falz war für die Bundesdruckerei tätig und galt als der letzte große deutsche Kupfer- und Stahlstecher von internationaler Bedeutung. Der zweite Teil folgt in der kommenden Frühjahrsauktion.

Die beeindruckende Sammlung Bogenrandbesonderheiten von Dipl. Ing. Bernd Törk wird über zwei Versteigerungen offeriert. Es ist enorm, was der Sammler bei diesem beliebten Gebiet zusammengetragen hat. Auch auf besonders gute Qualität wurde geachtet. Das Angebot beginnt mit Werten aus der Weimarer Zeit und dem Dritten Reich, bei dem besonders die ungezähnten Bogenecken mit Plattennummern der beiden Marken aus der Eisenbahnserie zu erwähnen sind. Bei dem Gebiet Bundesrepublik erwartet Interessenten eine Fülle an Eckrändern mit unterschiedlichen Druckerzeichen, Form – und Plattennummern, auch etliche Zähnungsvarianten sind enthalten. Dies gilt ebenso für das Gebiet Berlin. Besonders hervorzuheben sind die Vielzahl an Hausauftragsnummern aus der ersten Bautenserie.

Kontakt: Schlegel-Auktionen, Kurfürstendamm 200, 10719 Berlin, Tel. 0 30 / 88 70 99 62, Fax 0 30 / 88 70 99 63, E-Mail: mail@auktionshaus-schlegel.de, www.auktionshaus-schlegel.de 

(Neuss / pcp) Das sorgfältig zusammengestellte Angebot präsentiert insgesamt über 6.000 Lose Philatelie, darunter auch knapp 300 Lose Autographen. Am dritten Auktionstag warten über 2.000 Einzellose auf neue Besitzer. Dabei ein umfangreiches Angebot Volksrepublik China mit den seltenen unverausgabten Mi.Nr. 1/IV in ungebrauchter Erhaltung, mehreren Theaterblocks und zahlreichen Goldenen Affen. Europa bringt nette Offerten bei Frankreich und Österreich. Deutschland bietet Schwerpunkte wie Deutsches Reich, Markenheftchen und Zusammendrucke oder im Bereich der Nachkriegsausgaben mit reizvollen Typen und Abarten, sowie der Auflösung einer Spezialsammlung Einzel- und Mehrfachfrankaturen Bizone-Aufdruckausgaben.

An den letzten beiden Auktionstagen stehen wie üblich Sammlungen und Posten in mehreren hundert Kartons zur Versteigerung. Diese bieten reichhaltiges Material mit großem Entdeckungspotenzial — ideal für Händler, Sammler und Schatzsucher gleichermaßen. 

Das Glanzstück der 185. Felzmann Auktion ist ebenfalls im Sammlungsangebot zu finden. Dargestellt in einem eigenen Sonderkatalog wird eine absolute Ausnahme-Sammlung „Somnium peractum – Der Traum vollendet – The Dream fulfilled“ präsentiert: Dieses philatelistische Lebenswerk beinhaltet Europa und Übersee mit allen damaligen Staaten und deren Kolonien von 1840 bis 1900 fast komplett. In einem vor 120 Jahren speziell angefertigten „Schaubek-Album“ mit der unglaublichen Rückenstärke von 9,5 cm findet sich auf über 600 Seiten eine der wohl beeindruckendsten Kollektionen internationaler Raritäten aus Deutschland, Europa und Übersee. So eine Fülle – lässt sich Dr. Reinhard Fischer, Inhaber des Hauses, zitieren, habe selbst er selten erlebt, es sei ein Gesamtkunstwerk, welches man in dieser Form kein zweites Mal finden wird.

Ergänzt wird das ebenso umfangreiche wie hochwertige Sammlungsangebot durch einen kompakten Nachtrag von über 150 Sammlungen. Hier sind unter anderem eine Stempelsammlung Kolonien, sowie Altdeutschland-Sammlungen aufgeteilt in Einzelgebiete besonders zu erwähnen. Darüber hinaus dürfen wir Ihnen mehrere Uraltsammlungen Europa, Übersee und Alle Welt anbieten, die nach über 40 Jahren Lagerung nun erstmalig wieder angeboten werden. Stöbern Sie hier im Nachtrag zur Auktion.

Kontakt: Auktionshaus Felzmann, Bussardweg 18, 41468 Neuss, Tel. 02 11/550 440, Fax 02 11/550 44 11, E-Mail: info@felzmann.de, www.felzmann.de

(Neuss / pcp) Im Rahmen der 185. Versteigerung des Hauses kommt am 18. November auch der fünfte Teil der erfolgreichen „Pharao“-Reihe zum Ausruf, von dem Dr. Reinhard Fischer sagt, dies sei vielleicht der beste Teil der Sammlung. Hervorragende Einzelstücke, außergewöhnliche Fahrten und besondere Zuleitungen aus exotischen Ländern warten auf neue glückliche Besitzer.

Ein umfangreiches Angebot zur ILA 1909, der großen Internationalen Luftfahrt Ausstellung in Frankfurt am Main belegt die frühe Begeisterung für die Luftfahrt. Mehrfach besuchten Luftschiffe die Ausstellung und deren Flugshows. Mit den ersten klapperigen Flugapparaten versetzten sie Menschen über mehrere Wochen hinweg in Erstaunen – und vielleicht auch in Angst und Schrecken, wie einige zeitgenössische Karikatur-Karten vermuten lassen.

Aus dem umfangreichen Privat-Museum eines langjährigen Enthusiasten werden auch Memorabilien wie Porzellan von Bord der Luftschiffe, Dokumente und Original Unterschriften der frühen Luftschiffbauer, Mitarbeiter und Besatzungsmitglieder angeboten, sowie die bekannt große Bandbreite weiterer interessanter Stücke.

Ein wie üblich dicht bestücktes, hochkarätiges Angebot an Zeppelin-Belegen folgt mit seltenen frühen Belegen, Abwurfpost von militärischen Luftschiffen, LZ 127 mit ungewöhnlichen Kombinationen, Abwürfen, Crew- und Passagier-Post, LZ 129 zudem mit einem Crash-Beleg aus 1937. 

Zuleitungen mit Highlights aus St. Pierre und Miquelon, Südafrika, Südwestafrika, Jemen, Lattaquia, Mittelkongo, Saudi-Arabien, Guinea, Indien und vielen weiteren Ländern aus Europa und Übersee ergänzen dieses fulminante Angebot.

Die Bearbeitung für einen weiteren Hardcover-Spezialkatalog erfolgte wie zuvor durch federführende Autoren des MICHEL-Handbuches „Zeppelin- und Flugpost-Spezial“ und die Nummerierung erfolgte nach MICHEL-Handbuch.

Kontakt: Auktionshaus Felzmann, Bussardweg 18, 41468 Neuss, Tel. 02 11/550 440, Fax 02 11/550 44 11, E-Mail: info@felzmann.de, www.felzmann.de

(Gerhard Binder / wm-pcp) Dieses Mal wartet das Traditionshaus mit gleich mehreren Auktionskatalogen auf. Den Auftakt der 185. Auktion macht nicht wie gewohnt die Zeppelinpost, sondern ein anderes historisch bedeutsames Thema: die Post der im III. Reich politisch und rassistisch Verfolgten, angeboten in einem eigenen Sonderkatalog „Das System des Terrors Vol. II“ mit über 600 Belegen aus der Zeit zwischen 1933 und 1945, die eine der schrecklichsten und dunkelsten Epochen in der Geschichte der Menschheit dokumentieren.

Das Auktionshaus Felzmann hat erneut die Aufgabe erhalten, eine bedeutende, in Jahrzehnten gewachsene Forschungssammlung aufzulösen. Der erste Teil einer Ausstellungssammlung von Claus Geissler wurde am 7. März 2019 detailliert. Enthalten in diesem zweiten Angebot sind Dokumente zu den einzelnen Konzentrationslagern, Ghettos, Haftanstalten & Zuchthäuser sowie Belege von Zwangsarbeitern, die in dem System des Terrors im III. Reich wahllos und nach Gutdünken eingesetzt wurden. Auch Täterpost des NS Apparates wird behandelt und beleuchtet die bürokratische Seite des Systems. 

Historisch kann daran die schonungslose Ausbeutung der Häftlinge als Zwangsarbeiter belegt werden, ebenso die Entwicklung des Krieges. Mehr und mehr wurde die Versorgung der Häftlinge auf die Angehörigen durch den nun zugelassenen Empfang von Paketen abgewälzt. Gleichzeitig zeigen die Briefe und Karten der Häftlinge, welche perfiden und zynischen Methoden die Nazis anwandten, um Angehörige im Unklaren über das brutale Lagerleben und das Schicksal ihrer Angehörigen zu lassen. Der Satz „Es geht mir gut“ musste zwangsweise eingesetzt werden, Karten von Häftlingen wurden teils erst Wochen oder Monate später an die Angehörigen verschickt. Sämtliche Post wurde zensiert, offene Bemerkungen geschwärzt oder ganz aus dem Briefbogen geschnitten. Zwei Belege Polnische Lagerpost zum Massaker von Katyn belegen die ebenso brutale russische Vorgehensweise im besetzten Polen.

Eine weitere Sammlung behandelt die Proteste der Studenten in Prag im November 1939, bei denen rund 1200 Studenten ins KZ Sachsenhausen deportiert wurden. Weitere Dokumente zeigen Post aus Lagern, von denen nur wenig Post belegt ist, auch sind einige Korrespondenzen nicht aufgeteilt worden und werden für weitere Forschung geschlossen angeboten.

Kontakt: Auktionshaus Felzmann, Bussardweg 18, 41468 Neuss, Tel. 02 11/550 440, Fax 02 11/550 44 11, E-Mail: info@felzmann.de, www.felzmann.de

Singen Die 115. Lenz-Auktion ist wie üb­lich zweigeteilt: Am 30. und 31. Oktober beginnt sie als Saal-Live Auktion mit den Briefmarken Sammlungen, Posten und Lots, sowie dem gesamten Auktionsteil der Numismatik/Münzen. Ab dem 3. und bis 5. November 2025 werden die Briefmarken-Einzellose als Internet Live-Auktion mit über 7300 Positionen versteigert. In der Auktion gibt es wieder ein gewohnt breites Angebot der Philatelie weltweit mit sehr vielen Briefen und Belegen. Besonderer Schwer­punkt sind die deutschsprachigen Länder wie Schweiz, Österreich, Liechtenstein und natürlich Deutschland allgemein jeweils ab der Vorphila bis in die Neuzeit.

Im Bereich der 1200 Sammlungen und Pos­ten gibt es wieder enorm viele Objekte aus privater Hand bzw. aus Nachlässen, teils unberührt, mit in der Regel günstigen Aus­rufen. Hier finden sich Ländersamm­lungen aus aller Welt von hochwertig bis zu vielen kleinen Lots mit Ausrufen ab „Gebot“ (ab 10 Euro). Zu erwähnen ist eine komplette Liechtenstein-Kleinbogen-Sammlung 1939– 2025 in beiden Erhaltungen mit allen guten Ausgaben zum Ausruf von 2500 Euro. Ein alter Württemberg-Nachlass mit den Mi­Nrn. 1-35 meist mehrfach komplett (MiNr. 1 über 35 mal dabei) in drei Ordnern mit Marken und Belegen startet mit 3000 Euro.

Am Samstag-Nachmittag kommt der Mün­zen- und Medaillen-Bereich mit über 660 Losen zur Versteigerung. Hier finden sich wieder viele kleine und hochwertige Stücke ab dem Altertum bis in die Neuzeit aus aller Welt. Hervorzuheben ist die Auflösung einer China-Panda-Sammlung in Silber und Gold. Besonders bei Deutschland gibt es eine große Vielfalt ab Altdeutschland über Kaiserreich bis Deutschland nach 1945.

Die Einzellose beginnen mit über 350 Posi­tionen. Erwähnung verdienen eine Mauri­tius MiNr. 3 gestempelt (1300 Euro) und ein gutes Angebot USA.

Europa ist umfangreich, aber auch detailliert und spezialisiert von Andorra bis Zy­pern im Angebot. Hervorzuheben sind die Länder Frankreich, Liechtenstein Österreich und Schweiz.

Allein Österreich um­fasst fast 1500 Lose ab Vorphila, gefolgt von Marken ab MiNr. 1 bis hin zu Stempeln. Auch die Semi-Klassik ist mit mit WIPA-Block, Doll­fuß und Renner ge­schnitten gut besetzt. Daran schlie­ßen sich die weiteren Gebiete wie Lom­bardei-Vene­tien und Levante an.

Schweiz bringt über 400 Lose, beginnend mit Kantonal-Marken 1845. Genf zeigt die MiNrn. 3, 4 und 5, Bundespost ab MiNr. 2 mit 5 C. Waad ge­stempelt und als Mi­Nr. 2 b auf Brief mit neuem Attest tadellos (900 Euro). Ab der Bun­despost MiNr. 6 folgt eine sehr breite Palette mit Marken und Belegen einschließlich der ersten Block-Ausgaben. Die Luftpost enthält 60 Lose aus dem Zeit­raum 1919 bis 1959. Aus dem einzig be­kannten 10er-Bogen stammt die extrem seltene Abart MiNr. 1752 U als Eckrandstück (300 Euro).

Altdeutschland ist mit über 2000 Losen gespickt, die seltene Marken und Stempel in großer Auswahl enthalten. Hervorzuheben sind die Gebiete Baden, Bayern, Preußen und Württemberg mit vielen seltenen und besonderen Marken, Belegen und Stem­peln, die teils seit vielen Jahrzehnten nicht auf dem Markt waren. Deutsches Reich bringt über 600 Lose ab Hufeisenstempel und Brustschilde, darunter viele Briefe/Be­lege, aber auch Standardmaterial in beiden Erhaltungen. Darunter befinden sich auch Zusammendrucke, Ganzsachen, Zensur- und Propaganda-Belege. Hervorzuheben ist das große Angebot an Flugpost und Zep­pelin-Belegen aus aller Welt, insgesamt über 200 Lose mit besonderen und seltenen Stücken. Deutschland nach 1945 ist ge­wohnt reichhaltig vertreten, was die über 2000 Po­sitionen auch belegen.

Der Katalog ist auf der Homepage www. briefmarken.com und auch bei Philasearch online.

Kerpen Vom 12. bis 15. November 2025 wird die 76. Aix-Phila-Auktion am neuen Stand­ort in Kerpen durch­geführt.

Schwerpunkte der Versteigerung sind Gebiete wie Dan­zig, SBZ, Bi-Zone, Saar, aber auch die Beset­zungsaus­ga­ben des Zweiten Weltkrieges. Dort sind es recht viele Angebote. Zu den Highlights zählt die Schleswig-Hol­stein MiNr. 2 a mit Rost­rundstempel Nr. 19 „KIELER BAHNHOF“. Das gut erhaltene Stück startet mit 2500 Euro. Ein Blick­fang beim Deut­schen Reich ist die „Burg Rheinstein“, 1 M graugrün mit Währungsbezeichnung „Reichs­mark“ statt „Mark“ (Ausruf 6000 Euro). Un­ter den Deutschen Auslandspost­ämtern und Kolonien findet sich eine China-Freimarke Futschau 5 Pf auf 10 Pf, lebhaftlilarot, diagonaler Aufdruck, erste Auflage mit Einkreis­stempel „FUTSCHAU 22/9 00“ auf Brief­stück (Ausruf 2500 Euro). Nicht alltäglich bei Bund ist der Satz „Heuss Lumogen“ im kompletten Bogensatz. Die Bogen sind in Top-Zustand, wie frisch von der Ver­sand­stelle. Alle Bogen sind ungefaltet und ohne Einrisse oder Auftrennungen. Der Ori­ginal­umschlag vom Kauf der Bogen MiNrn. 179 y-260 y liegt auch noch bei (Ausruf 1500 Euro). 

Aber auch im Bereich „Übersee“ hat Aix-Phila etliche große und kleine Highlights. Neben „Klassikern“ wie „Mao Direktiven“ im Fünferstreifen sind aus vielen Kolo­ni­al­gebieten saubere postfrische Ausgaben, die

in den Katalogen oft noch nur in Falz angegeben werden, vertreten. Ein Beispiel dafür wäre die Kap Verde MiNr. 257 postfrisch zur Weltausstellung 1939 in New York mit grünem Aufdruck. Laut Dekret vom 15. August 1939 wurden diese Aufdrucke nur in New York ausgegeben (Ausruf 300 Euro). Mit 250 Euro starten die Nyassaland MiNrn. 52-60 „König Georg VI“ in postfrischer Erhal­tung.

Aber auch die deutschen Sammelgebiete sind wieder stark besetzt. Das beweist nicht nur der versandstellenfrische Bogensatz „Heuss Lumogen“, sondern auch einige hoch­interessante Sammlungsposten wie ein seit Jahrzehnten in Sammlerhand befindlicher Posten Flugpostmarken ab den späten 1940er Jahren mit etlichen besseren Belegen (ebenso gute Zeppelinbelege). Auch die Nach­läs­se lassen aufhorchen, wie ein Briefe-Nach­lass mit Tausenden Belegen aus dem Zeit­raum 1880 bis 1960, der enormes Steige­rungspotenzial hat.

Internet: www.aix-phila.de