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BDB News

(Nina Neubauer/pcp) Vom 13. – 16. November 2024 fand im Auktionshaus Felzmann in Düsseldorf die 182. Auktion statt.  Die Versteigerer im Haus freuten sich über etliche Interessenten, die sie persönlich vor Ort in Düsseldorf begrüßen durften, doch meist wurde vorab schriftlich, live online sowie am Telefon eifrig geboten, um neue Schätze für die eigene Sammlung zu erstehen.

Gleich zu Beginn starteten die „Felzmänner“ mit einem weiteren Teil der „Pharao“-Reihe, die wieder internationales Interesse von Sammlern aus allen Bereichen früher Flug- und Zeppelinpost erfuhr. In Anwesenheit auch der Sachbearbeiter eröffnete der dienstälteste Philatelist und Auktionator, Peter Such, den Reigen teils beachtlicher Zuschläge, bevor der Firmengründer und Grandseigneur, Ulrich Felzmann, beherzt den Auktionshammer übernahm.

Neben den eigentlichen Belegen erwiesen sich auch Memorabilien als sehr beliebt. Eine außergewöhnliche Sammlung mit ca. 400 verschiedenen Vignetten von Parseval und anderen Luftschiffen wurde mit 4.400 Euro zugeschlagen (Los 3221, Ausruf: 2.000 Euro). Im anschließenden Segment Zeppelinpost nach Michel-Handbuch erzielte Los 3444, eine DELAG Karte mit Bordstempel vom 2. November der Fahrt Berlin/ Staaken im Jahr 1919, einen Zuschlag von 8.000 Euro (Ausruf: 3.500 Euro). Ein ungebrauchtes Parahyba-Provisorium wurde von entsprechend finanzstarken Sammlern auf 10.000 Euro gesteigert (Los 3504, Ausruf: 7.500 Euro). Ein ganz besonderer Beleg der Unglücksfahrt des LZ 129 Hindenburg kam unter der Losnummer 3611 zum Ausruf. Die stark angebrannte Karte an Wilhelmina Haas erzielte einen Zuschlag von 9.000 Euro (Ausruf: 6.000). Ein Spitzenstück der Liechtenstein- und Zeppelinpost verbarg sich hinter der Losnummer 3694. Der Brief ab Balzers am 13.08. nach Vancouver in Canada mit allen 4 Höchstwerten Fürstenjubiläum von der Weltrundfahrt 1929 konnte seinen Ausruf mehr als verdoppeln (Ausruf: 12.000 Euro, Zuschlag: 25.000 Euro).

Den Abschluss des ersten Auktionstags bildete der Sonderband Autographen mit ebenfalls einigen Highlights. Besonders gefragt war eine mehrfarbige, mit vollem Namenszug signierte Zeichnung von Marc Chagall, die schließlich für 5.200 Euro in den Besitz eines neuen Sammlers wechselte (Los 4012, Ausruf: 2.000 Euro). Ebenso umkämpft war ein maschinengeschriebener Brief von Nikola Tesla aus dem Jahr 1897. Nach einer immensen Steigerung um mehr als das zehnfache fiel der Hammer bei 5.800 Euro (Los 4204, Ausruf: 500 Euro).

Der zweite Auktionstag startete nicht weniger energiegeladen. Karolin Etterer begann den Tag souverän mit der internationalen Sektion, ungeachtet der aktuellen Baisse im chinesischen Markt waren fast alle Positionen Chinas stark gefragt, hierunter unter Los 5006 ein Red Band Registered Cover von 1900 für 2.800 Euro (Ausruf: 250 Euro).

Europa bot neben allem anderen mit Bulgarien unter Los 5141 ein farbfrisches Prachtstück des Wappenlöwe Farbfehldruckes für letztlich 1.520 Euro (Ausruf: 400 Euro).

Das Deutsche Reich erzielte unter anderem mit Los 5778, einer 1 Mk Reichspost dunkellilarot mit Datumbrücken-Gitterstempel KURNIK, einen Zuschlag von 8.000 Euro (Ausruf: 5.000 Euro).

Danzig enthielt einen großen Innendienst komplett auf größerformatigem, nach Schweden adressiertem Kuvert. Echt gestempelt die seltenste Spitzenausgabe Danzigs und auf Satzbrief besonders attraktiv, entsprechend wurde dieses Stück unter der Nummer 6142 auf 3.400 Euro gesteigert (Ausruf: 2.500 Euro).

Die Feldpost brachte mit Los 6220 ein außergewöhnlich schönes Exemplar der in postfrischer Erhaltung seltensten Inselpost-Marke, Rhodos gezähnt, und erhielt einen Zuschlag von 8.000 Euro (Ausruf: 4.500 Euro).

Nachkriegsdeutsche Spezialitäten finden ebenfalls fast immer ihre Liebhaber. So wurden unter anderem 5 Pfennig Heuss I mit vollständigem Druckerzeichen „Rb“ im Unterrand, tadellos postfrisch in unsignierter Prachterhaltung für 2.000 Euro zugeschlagen (Los 6547, Ausruf: 1.000 Euro).

Dies sind natürlich nur einige wenige Streiflichter, alle weiteren Ergebnisse stehen transparent im Rahmen des Online-Kataloges zur Verfügung. Hier finden Interessenten auch sämtliche Resultate der teils äußerst voluminösen Sammlungen und Posten, die zuvor eifrig besichtigt und kalkuliert wurden und angesichts der teils beachtlichen Steigerungen offenbar zahlreiche Chancen boten.

Der Nachverkauf der Auktion läuft noch bis zum 15. Dezember 2024. Auf den Großteil unverkaufter Lose gibt es einen Nachlass von 10 % auf den Ausrufpreis (ausgenommen einige limitierte Lose). Es wird eine Nachverkaufsbesichtigung nach Terminvergabe angeboten. Termine unter +49 (0)211 550 4420. 

(wm-pcp) Am 13. Dezember beendet das Mülheimer Unternehmen dieses Auktionsjahr mit eienr vom Umfang her überschaubaren Versteigerung, die aber immerhin fast 4.000 Einzellose und über 3.000 Sammellose zu bieten hat. Für Aufmerksamkeit sorgte bereits die Vorder- und die Rückseite des über 400 Seiten starken Farbkataloges. Auf dem Titel ist ein Kehrdruckpaar der 5c orange von Kolumbien 1864 abgebildet. Allseits voll- bis breitrandig, perfekt gestempelt mit einem Negativ-Stempel „Garzon“. Ist bereits solch ein Kehrdruckpaar eine Rarität, ist es der Stempel noch mehr. Denn von diesem sind bislang nur ein weiteres Exemplar überhaupt bekannt, allerdings nur als Teilabschlag. Das Los startet bei 4.000 Euro. 

Da liegt der Ansatz für eine sensationelle und sicherlich auch einmalige Frankatur der 80 C. karminrosa Frankreichs mit 155 (!) Exemplaren (inkl. eines 39er- und eines 38er-Blocks) auf einer Einschreibebrief-Vorderseite nur mal gerade bei der Hälfte. Harald Rauhaut schreibt dazu: „Das Stück ist erkennbar nichts für den Liebhaber von FDC-Qualitäten, aber optisch dennoch extrem beeindruckend und in dieser Form ein Unikat!“ – Recht hat er!

(Köln/pcp) Diese in einem Hardcover-Sonderkatalog dokumentierte Sammlung ist über einen Zeitraum von drei Dekaden entstanden, wobei die letzten Neuerwerbungen knapp fünf Jahre zurückliegen. Seitdem ruhte die Sammlung unberührt im Tresor.

Versteigerer Roland Meiners schreibt dazu in seinem Vorwort: „Der Protagonist hinter dieser Sammlung, der namentlich nicht genannt werden möchte, hatte einen sicheren Blick für das Besondere: besonders ausgefallene Verwendungen, besondere Destinationen, besondere Abstempelungen, besondere Schönheiten und besondere Qualitäten. Bei jedem Stück, welches er seiner Sammlung hinzufügte, überlegte er mehrmals, ob dieses Stück gut genug für seine Sammlung war. Gut genug in Originalität und Ausgefallenheit sowie gut genug in Bezug auf die Qualität. So sind von vielen Ganzsachen die schönsten verfügbaren Stücke in dieser Sammlung, wie etwa der traumhafte Oktogonumschlag zu 5 Silbergroschen violett im Großformat mit dem Stempel „Reselkow“. Die Sammlung umfasst lediglich 220 Auktionslose — eines schöner als das andere.

Gesammelt wurden die Umschläge der Kopfausgaben, nach Michel die Ganzsachen „U1“ bis „U19“, nur gebraucht ohne und mit Zusatzfrankaturen sowie die dazugehörigen, als Freimarken verwendeten Ganzsachenausschnitte auf Briefstücken, Briefen oder wieder als Zusatzfrankatur auf einer Ganzsache. Anders als in manch anderen Ländern des Deutsch-Österreichischen Postvereins war die Verwendung der Wertstempel-Ausschnitte aus Ganzsachen als Freimarken in Preußen nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich gestattet. …

Die Auflösung einer Sammlung wie in diesem Katalog ist eine Sternstunde für die Klassische Philatelie und es kann Jahrzehnte dauern, bis ein solches Angebot wiederkommt. 

Kontakt: Auktionshaus Dr. Derichs Köln, Bonner Str. 501, 50968 Köln (Marienburg), Tel. 02 21/2 57 66 02, E-Mail: derichs_gmbh@web.de 

(wm-pcp) Bereits vor Wochen kursierten Nachrichten über die 228. Auktion des Mülheimer Auktionshauses Rauhut & Kruschel, deren Teil II 978 Lose aus der ehemaligen Sammlung Erivan Haub enthielt. Man war gespannt, wie dieses neuerliche Angebot ankam, denn diese Lose wurden nun von dem Versteigerer Harald Rauhut durchwegs in günstig angesetzten Einzel-Losen offeriert, selbst die bisherigen Sammel-Lots. 

Mit 275.900 Euro gingen diese 978 Lose an den Start. Verkauft wurden davon 703 Lose mit einem Ausruf von 176.000 Euro, die dann aber teils enorm gesteigert wurden, so dass sie auf insgesamt 243.500 Euro Zuschlag kletterten. Der Verkaufsquote von 72% der Lose steht bereits im ersten Durchgang ein Erlös von 88% des Gesamtausrufpreises gegenüber, was zweifellos als gut zu bezeichnen ist. Denn es bleibt noch eine nennenswerte Wertmenge erst einmal nicht verkaufter Lose übrig – Rücklose im Ausrufwert von 99.000 Euro sind alles andere als ein „Pappenstil“ –, so dass sich auch hier einmal mehr bewahrheitet: „Erivan steht für Erfolg!“ Rauhut selbst meinte dazu: „Die Auktion war ein voller Erfolg und der Auktionskatalog wurde aufgrund seiner Aufmachung und der kompetenten Losbeschreibung allseits gelobt.“

(df-Bonn/pcp) Mit einem aufsehenerregenden Angebot beschließt Dr. Reinhard Fischer das Auktionsjahr 2024 so, wie es mit der Versteigerung der Sammlung „Wetterau“ begonnen hat. Das Auktionshaus in Bonn hält vom 20.–22. November 2024 seine 199. Versteigerung mit fast 5.500 Losen ab. 

Zur Auktion wird ein Hardcover-Sonderkatalog mit knapp 1.000 Losen aufgelegt. Er präsentiert zum einen die „Schätze aus der Preziosenschatulle“ eines langjährigen Kunden, mit Schwerpunkten bei den Marken des Deutschen Reiches sowie den Deutschen Besetzungsausgaben des II. Weltkrieges, und zum anderen die Sammlung „Neptun“, eine ausschließlich postfrisch geführte Sammlung Deutsche Kolonien und Deutsche Besetzungsausgaben des II. Weltkrieges. 

In der Sammlung „Preziosenschatulle“ finden sich aus den Altdeutschen Staaten unter anderem eine nur selten angebotene Telegrafenmarke Bayerns zu 1,24 Florin (MiNr. 6) in tadelloser ungebrauchter Erhaltung zum Ausruf von 350.- Euro sowie ein interessantes Angebot Braunschweig. Hierin kommen seltene Stücke wie die 2 Sgr. auf blauem Papier (MiNr. 7aH) halbiert auf Brief in tadelloser Qualität, welcher zuvor die Sammlung Gaston Nehrlich zierte mit Startgebot 2.500.- Euro , oder die ¾ Ggr. Mit kopfstehendem Wasserzeichen (MiNr. 9bZ) in tadelloser Erhaltung auf Briefstück zum Mindestgebot von 400.- zum Ausruf.

Die Ausgaben des Deutschen Reiches wurden umfassend spezialisiert zusammengetragen, das Spitzenstück ist zweifelsohne eines der schönsten bekannten postfrischen Exemplare der 9 Kr. „Großer Brustschild“, noch dazu mit Prägefehler, in tadelloser Luxus-Qualität mit Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP zum Ausruf von 10.000.- Euro. Ähnlich selten ist die 5 Pfennig Germania im Kriegsdruck als ungezähntes Exemplar mit abweichendem Wasserzeichen „Kreuze und Ringe“, MiNr. 85IIa W U, tadellos ungebraucht zum Rufpreis von 3.500.- Euro. Eine weitere Wasserzeichenabart findet sich mit der MiNr. 728Y, 1 RM auf 1 Gulden „Danzig Abschied“, als ungebrauchtes, tadelloses Exemplar zum Ausruf von 1.000.-.

Aus den Kolonien kommen viele nur selten offerierte Stücke zur Auktion, hierbei die völlig unterschätzte 5 Mark Kaiseryacht von Kamerun im Friedensdruck in der Zähnung 26:17, sauber gestempelt in tadelloser Erhaltung zum Startgebot von 1.500.-. Ebenso attraktiv wie rar sind zwei halbierte 10 Pfennig-Werte von den Marshall-Inseln, einmal mit dem I. Aufdruck vertikal halbiert (MiNr. 3H) auf Briefstück bzw. mit dem II. Aufdruck diagonal halbiert (MiNr. 9H) auf Postkarte, welche 1932 erstmals angeboten wurde. Die aktuell attestierten Stücke sind ab 3.000.- bzw. 2.500.- zu ersteigern.

Die Deutschen Nebengebiete werden durch eine kleine, aber feine, Selektion repräsentiert. So findet sich die unverausgabte 80 Pfg Germania-Marke aus dem Memelgebiet, MiNr. AII ungebraucht mit Ausruf 2.000.-, neben der ebenfalls unverausgabten „Bayern-Sarre“ 2 Pfennig, welche in einer Auflage von lediglich 1.000 Exemplaren gedruckt wurde. Die tadellos gestempelte Marke ist ebenfalls ab 2.000.- zu ersteigern. Nicht weniger populär ist der „Urdrucksatz“ des Saarlandes, eben jener kommt in tadelloser postfrischer Erhaltung mit 1.000.- zur Auktion.

Raritäten finden sich bei den Besetzungsausgaben des II. Weltkrieges. Ein „Satzbrief“ der estnischen Lokalausgabe Moiseküll MiNr. 1/7, inklusive des in einer Auflage von lediglich 25 Stück gedruckten Höchstwertes zu 2,40 R., wird ab 8.000.- zu ersteigern sein, zum selben Startgebot erhältlich ist die 1,50 Rbl. auf 5 Kop.-Freimarke von Alexanderstadt mit Aufdruck in Type III als ungebrauchtes, tadelloses Oberrand-Stück. Nur wenige Lose später gibt es mit einer postfrischen Alexanderstadt 10 Rbl. auf 1 R. die nächste Seltenheit zu ersteigern, Gebote für das tadellose Stück werden ab 9.000.- entgegengenommen. Tatsächlich noch rarer ist die 5 L. Freimarke von Zara mit Aufdruck in Type I, von welcher in der vorliegenden Variante MiNr. 29IX lediglich zwei Stück gedruckt wurden. Das offerierte Exemplar befindet sich auf Briefstück zusammen mit einer 1 L. Freimarke, beide in tadelloser Erhaltung, zum Ausruf von 8.000.-

Aus der DDR kommt ein Essay von Appelmann zur 20 Pfg-Marke „Karl Marx“ zum Angebot, welches in Mischfrankatur auf einem Brief von Berlin verwandt wurde. Von diesem Essay finden sich weitere Stücke im Postmuseum in Berlin, auf Brief ist jedoch kein weiteres bekannt. Für das Unikat werden Gebote ab 1.000.- angenommen. Für die Europa-Sammler gibt es eine kleine Selektion Österreich, hierin u.a. ein Phasendruck zur „Dollfuß-Marke“ (MiNr. 588 Ph) zum Ausruf von 500.- Euro, und Schweiz, hierin u.a. moderne ungezähnte Werte wie die MiNr. 883U und 1862U, jeweils in postfrischer Erhaltung, zum Ausruf von 500.- bzw. 400.-.

Die Sammlung „Neptun“ hingegen stammt ebenfalls aus der Hand eines guten Kunden, der neben einem Kenner der Deutschland-Philatelie auch ein absoluter Qualitätsfanatiker war. Entstanden ist die vielleicht beste existierende Sammlung Deutsche Kolonien postfrisch, jeder Sammler weiß nur zu gut, dass ein großer Teil der Ausgaben bzw. Farben in postfrischer Erhaltung praktisch nicht zu finden ist. Der Sonderkatalog bietet daher zahlreiche Gelegenheiten, auf die man sicherlich längere Zeit wieder warten muss. Die Ausgaben des II. Weltkrieges zeigen hingegen eine umfassende Spezialisierung in einigen Teilgebieten, bis hin zu Großraritäten der Besetzungsausgaben bzw. gar der Deutschland-Philatelie! Die nachfolgend exemplarisch genannten Highlights werden dem umfassenden Angebot nicht einmal annähernd gerecht.

Die Kolonialphilatelie begeistert in einer unvergleichlichen Tiefe mit seltenen Varianten, Farben und Besonderheiten. Die Handstempelaufdrucke der Deutschen Post in China sind in postfrischer Erhaltung äußerst selten, ein 30 Pfennig-Wert MiNr. 12 in tadelloser Erhaltung wird mit 10.000.- ausgerufen. Die unverausgabten „Reichspost“-Werte mit Aufdruck der Deutschen Post in China mit kommaförmigem i-Punkt werden als – bis auf die 5 Pfg – kompletter Satz in Eckrandstücken angeboten, tadellos postfrisch zu ersteigern ab 5.000.- Noch rarer ist die ebenfalls unverausgabte 15 Piaster auf 3 Mark Reichspost der Deutschen Post in der Türkei mit Aufdrucktype II (MiNr. VI): Ein unvergleichlich schönes Typenpaar mit der Urmarke in Type I + II mit Oberrand wird für 25.000.- Euro offeriert.

Ein weiteres Highlight der Auktion bieten die Besetzungsausgaben des II. Weltkrieges mit einer Vielzahl von „Once in a Lifetime“-Gelegenheiten! Herausragend ist hierbei das Angebot der Besetzung im französischen Dünkirchen. Die 5- und 10 Fr.-Sondermarken zählen mit einer Auflage von lediglich 10 Exemplaren zu den Raritäten des Sammelgebietes, bis heute sind lediglich 2 Exemplare bekannt geworden. Bei jenen Marken handelt es sich um die Pendantstücke zu den Werten, die im Januar bei Dr. Fischer in der „Wetterau-Kollektion“ für 74.000.- Euro resp. 84.000.- Euro versteigert wurden. Beide Marken liegen in ungebrauchter, tadelloser Erhaltung vor, Gebote werden ab 25.000.- Euro entgegengenommen. Direkt im Anschluss bietet die Auktion ein Los, welches auch in der bereits mehr als 40jährigen Karriere von Dr. Reinhard Fischer ein absolutes Highlight darstellt: Mit dem 50 Francs-Höchstwert der Sondermarkenausgabe kommt eine Marke erstmalig zur Versteigerung, welche bis vor wenigen Jahren auch den Experten des Gebietes gänzlich unbekannt war und die erst kürzlich die Aufnahme in den Michel gefunden hat. Die MiNr. A48II, die „Blaue Mauritius von Dünkirchen“ (mit jener hat sie aber nur die Farbe gemein, die Mauritius ist um ein Vielfaches häufiger), ist bis dato nur in einem einzigen Exemplar bekannt geworden. Ausgerufen wird das Unikat mit 60.000.- Euro. Alle drei genannten Lose dienten übrigens als Abbildungsstücke im Michel Deutschland-Spezialkatalog. Eine weitere Rarität der Besetzung Frankreichs stellt ein Kurierbrief der „Organisation Todt“ dar, von welchen nur etwa 30 Belegstücke erhalten geblieben sind. Der angebotene Brief trägt zudem den schwarzen Entwerter, der bis dato nur viermal bekannt geworden ist – der Mindestpreis liegt bei 10.000.- Euro. Alle Lose werden mit neuen Fotoattesten Herbst VP offeriert.

Der Hauptkatalog beinhaltet gleichermaßen zahlreiche Raritäten, Besonderheiten und ein Qualitäts-Angebot gesuchter Ausgaben. Die Altdeutschland-Philatelie bietet Spitzenstücke wie den „Bayern Einser“ in gleich vier Exemplaren, dabei ein Kabinettstück der MiNr. 1Ib auf Vertreter-Ankündigung. In gleichermaßen außergewöhnlich schöner Luxus-Qualität findet sich der ebenso begehrte „Sachsen Dreier“ MiNr. 1a auf Drucksache zum Ausruf von 7.000.-. Eine der seltensten Marken der Inflationszeit stellt die 10 Mark-Dienstmarke MiNr. 71Y mit liegendem Wasserzeichen dar – ein tadelloses (!) gestempeltes Exemplar mit neuem Fotoattest Weinbuch BPP wird mit dem konservativen Ansatz von 15.000.- Euro ausgerufen; waren doch tadellose Stücke der seltenen Variante seit Jahren nicht mehr am Markt. Aus den Kolonien findet sich eine Deutsche Post in China 2½ $ auf 5 M. Deutsches Reich mit Wz. in der erst seit einigen Jahren katalogisierten Variante MiNr. 47IALIIIc, von der bislang kaum eine Handvoll Exemplare bekannt geworden sind. Das fehlerfreie gestempelte Stück wird für 7.000.- Euro offeriert. Die beiden Spitzenstücke des Memelgebietes, die MiNr. A9 1 Mark Deutsches Reich auf falscher Urmarke 113a statt 94BII und die die Unverausgabte AII werden in je tadellos postfrischer Erhaltung zu Ausrufen von 4.500.- bzw. 4.000.- offeriert, von der Deutschen Besetzung in Zara findet sich ein Satz der Freimarkenausgabe 1/16 in tadellos postfrischer Erhaltung zum Startgebot von 3.000.-. Aus einer mit viel Sachverstand zusammengetragenen Sammlung II. Weltkrieg eines belgischen Sammlers stammt ein außergewöhnlich interessantes Angebot Propagandakarten. In der Nachkriegsphilatelie verdienen wiederum die Lokalausgaben Beachtung, mit Seltenheiten bis hin zum Finsterwalde MiNr. Bl.2yy auf dünnem Papier tadellos gestempelt, bis heute nur 3 Exemplare bekannt, und die gleichermaßen nur in wenigen Exemplaren bekannt gewordene Größräschen 5 Pfg auf Formblatt „Vom Empfänger einzuziehen“ MiNr. V20c tadellos postfrisch, jeweils mit Ausruf 1.600.-. Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete hat Dr. Fischer wieder ein schönes Österreich- und Schweiz-Angebot zusammengetragen, letzteres mit der „Waadt 4“ in ungebrauchter Erhaltung (mit nicht originärer Gummierung) und in überdurchschnittlich guter Randung zum Mindestgebot von 5.000.-. Besondere Beachtung verdient auch das Angebot Hawaii aus einer alten und interessanten Kollektion mit knapp 100 Losen.

Das Sammlungsangebot bietet hochwertige Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Nahezu alle der mehr als 800 Lose stammen aus Sammlerhand. Von Nachlässen ohne jegliche Entnahmen über gut besetzte Ländersammlungen wie u.a. eine umfangreiche, komplett belassene Spezialsammlung Altdeutschland Württemberg „Pfennig“- und Dienstmarken mit Stempeln, Einheiten und interessanten Briefen ab 3.500.- bis hin zu den nicht nur postgeschichtlich hochinteressanten und attraktiv aufgezogenen Sammlungen „Der II. Weltkrieg“ eines belgischen Philatelisten mit hunderten Belegen, Dokumenten, Propagandakarten und Zeitungen findet sich für jeden Spezialisten und Sammler eine interessante Offerte.

Mehr als 350 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Interessenten auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de .

(as-Berlin/pcp) „… nach meinem Tode öffnen.“ – Diese Verfügung vom 8. November 2000 unterschrieben von dem ehemaligen Postminister Richard Stücklen befindet sich auf einem braunen DIN A4-Umschlag. Der Inhalt dieses Umschlages ist der legendäre Bogen „Brot für die Welt“. Die Marke wurde 1961 zurückgezogen und ist somit eine der ‚unverausgabten‘ Marken der Bundesrepublik Deutschland. Mit Los 90 wird dieser berühmte sogenannten „Stücklen-Bogen“ bei Schlegel nach 17 Jahren erneut angeboten.

Neben einer druckfrischen Posthorn-Bogenserie finden Interessenten auch seltenste Essays aus dem Kaiserreich, eine hoch interessante postgeschichtliche Dokumentation der Kinderlandverschickung im III. Reich und das literaturbekannte Eckrandpärchen des Vineta-Provisoriums, wobei die linke Marke einen kopfstehenden Aufdruck hat. Das Sammelgebiet Berlin bietet eine Vielzahl herausragender Exponate, und zum Schluss erwartet Käufer wieder eine große Zahl an Zeppelinbelegen. Bei den Sammlungen sind die Vergleichssammlungen des ehemaligen Prüfers Georg Richters besonders empfehlenswert, hervorzuheben sind auch zahlreiche Engros Angebote u.a. mit Plattenfehlern vom III. Reich.

Den Sonderkatalog „Polen – Aufdruckmarken und Lokalausgaben I. und II. WK“ aus der Sammlung von Manfred Schulze können Interessierte gerne anfordern, falls Interesse besteht und sie diesen noch nicht mit den regulären Katalogen erhalten haben.

(bd/wm-pcp) Siegfried Deider, seit mehr als 30 Jahren Sachverständiger und von der Landeshauptstadt München vereidigter Versteigerer, gründete sein Auktionshaus 1985 im Herzen von München Schwabing und führt seitdem zweimal jährlich Internationale Briefmarken- und Münzauktionen – wie er es nennt – mit „bayerisch-österreichischem Charme“ durch. Seit dem 19. Juni 1999 gehört Deider dem Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer an und er ist außerdem Mitglied im APHV, im Österreichischen Briefmarken-Händler-Verband (ÖBMHV), dem Münchener Briefmarken-Club sowie in anderen Vereinen und Arbeitsgemeinschaften.

Unvergessen sind – um nur einige Beispiele der Vergangenheit zu nennen – die Versteigerungen: „ISARGOLD 1999 und 2000 – Eine Bayern-Sammlung der Extraklasse“, „Zeppelin 2005 – Die Sanitätsrat W. Heilmann-Sammlung“, „Die Hans Sinek-Sammlung – Österreich und Lombardei-Venetien 1850/1854“, „Bayern Sammlung Maria Brettl Teil 1 – 3“ (2021/22), „Österreich 1850-1950“ (2021) oder „Österreich 1800 – 1950“ (2022). Hierzu erschienen jeweils aufwendig gestaltete Luxus-Kataloge mit ausschließlich farbigen Abbildungen, die mit zu den Schönsten der Branche zählen und Handbuch-Charakter haben.

Die 75. Versteigerung vom 28.–30. November 2024 ist eine besondere Jubiläumsauktion, denn sie steht unter dem Thema „175 Jahre Briefmarken in Bayern“. Offeriert werden als Schwerpunkt 1.500 Lose (!) Bayern, darunter zahlreiche Raritäten und vieles, was noch nie im Angebot war. Zudem eine große Mühlradstempelsammlung von „1“ Abensberg bis „920“ Dirmstein. Damit aber nicht genug: Die Auktion präsentiert Altdeutsche Staaten, meist nur Luxusstücke, dabei Preußen „Graudenz Festung“ in rot! Abgerundet wird das spektakuläre Angebot mit Deutschen Auslandspostämtern und Kolonien sowie Österreich mit Lombardei-Venetien mit seltenen Abstempelungen und Frankaturen. 

Wert legt man im Inhabergeführten 3-Generationen-Familienbetrieb auf umfassende persönliche Betreuung und Beratung. Kontakt: Tel. 0 89/2 72 25 55, E-Mail: deider-auktionen@t-online.de, www.deider.de 

Foto: Chiara Deider und Siegfried Deider

(wm-pcp) Zugegeben: Der Verfasser dieser Zeilen rieb sich die Augen, als er die ganzseitige Anzeige im letzten Auktionskatalog des Mülheimer Hauses Rauhut & Kruschel sah: Da sollten doch angeblich 978 Lose aus der Sammlung Erivan Haub im Oktober zum Ausruf kommen. Wie sollte das möglich sein, hatte doch das Wiesbadener Auk­tionshaus Heinrich Köhler neben den zehn Erivan-Altdeutschland-Versteigerun­gen am 23. März 2024 mit einer allerletzten (11.) Auktion die noch verbliebenen Lose aus der Kollektion an den Mann gebracht? Insge­samt waren es über 3100 bei den elf Auk­tionen gewesen. Und da wollte nun ein deutsches Auktionshaus quasi im Nachgang noch einmal fast ein Drittel dieser Loszahl offerieren?!

Schier unmöglich – das war der erste Ge­danke. Also lag nichts näher als eine Nachfrage. Und Harald Rauhut, Inhaber des Mülheimer Hau­ses, teilte dazu mit: „Im An­hang der letzten Haub-Auk­tion bei Köhler sind größere Konglomerate mit bisher noch nicht angebotenen Stücken sowie einigen wenigen unverkauften Stücken angeboten und verkauft worden. Hier­von sind der größte Teil nunmehr in unserer Oktober-Auk­tion, detailliert in 978 Einzel­losen mit einem Gesamt-Ausruf von rund 270 000 Euro, aufgelöst im Angebot. Ich freue mich, dass mit dem Einzel-Angebot dieser Stücke, die Erivan Haub über Jahrzehnte ebenfalls einzeln zusammengetragen hat, nunmehr weiteren Sammlern die Gelegenheit gegeben wird, ‚marktfrische‘ Stücke ‚ex Haub‘ zu erwerben. Die Ausstattung und der Inhalt des Auktions­kataloges werden der Herkunft des Mate­ri­als sicher gerecht.“

Man darf also wirklich gespannt sein auf das, was Harald Rauhut im Oktober zelebrieren wird. Vielleicht ist dies dann die al­lerletzte „Erivan-Versteigerung“.

Internet: www.rauhut-auktion.de

Bild: Aus dem Erivan-Sonderkatalog von Rauhut & Kruschel: Einzig be­kannter Brief mit einer Plattennummer der preußischen Wappen-Ausgabe (Ausruf 5000 Euro).

(Wiesbaden/pcp) Ende September 2024 fand die 384. Auktion des Auktionshauses Heinrich Köhler statt. Versteigert wurden Briefe und Briefmarken aus verschiedenen Sammelgebieten. Höhepunkt der Auktion war die Versteigerung des Ersttagsbriefs mit der ersten deutschen Briefmarke, dem „Schwarzen Einser“. Dieser erhielt für 440.000 Euro den Zuschlag. Das Interesse an der Auktion war enorm. Ca. 50 Sammler boten vor Ort, hunderte online und per Telefon mit. Der Startpreis für das außergewöhnliche Unikat lag bei 250.000 Euro.

Der „Schwarze Einser“-Ersttagsbrief, der am 1. November 1849 von Wegscheid nach Hengersberg geschickt wurde, gilt als das bedeutendste Dokument der deutschen Philatelie, weil es den Beginn der Briefmarkenzeit in Deutschland markiert. Nicht nur erfahrene Sammler aus aller Welt, sondern auch neue Interessenten, die die Bedeutung und Seltenheit historischer Briefmarken zu schätzen wissen, hatten sich an der Auktion beteiligt und für spannende Bietergefechte gesorgt. „Die Resonanz aus der Sammlerwelt war bei der Auktion überwältigend. Der heutige Zuschlag bestätigt eindrucksvoll, welchen Wert dieses historische Stück für die Philatelie hat. Dieser Ersttagsbrief ist mehr als nur ein Sammlerstück – er ist ein Stück Geschichte. Wir sind stolz darauf, dass wir dieses herausragende Objekt versteigern durften“, sagt Dieter Michelson, geschäftsführender Gesellschafter des Auktionshauses Heinrich Köhler. Ebenfalls groß war das Interesse bei den Medien, die bereits im Vorfeld ausführlich über die Auktion dieses seltenen Briefs berichtet hatten. „Ich durfte viele Interviews zum Ersttagsbrief geben. Es freut uns sehr, dass wir hier positive Resonanz erfahren haben und das Thema Briefmarken mit Hilfe der Medien entsprechend Aufmerksamkeit erhalten hat“, so Michelson.

(wm-pcp) Der Berichterstatter fühlte sich an ein Ereignis aus dem Jahr 1922 erinnert, das in seiner Art auch einmalig war. Denn damals bei der 4. staatlich angeordneten Versteigerung 14.–16. Juni 1922) der weltgrößten Briefmarkensammlung, die vormals im Besitz des 1917 verstorbenen Philipp von Ferrari gewesen war, bot ein Schwede namens Gustav Fellenius als Agent im Auftrag des bekannten Stockholmer Händlers Harry Wennberg auf alle Schweden-Lose, die häufig in Sammel- und Großlosen – von den meisten kaum beachtet – zu geringen Ansätzen zugeschlagen wurden. So erwarb Wennberg zu „Dumping-Preisen“ 496 gute und seltene Marken Schwedens (81% des Gesamtbestandes Schweden ex Ferrari), die er dann in seinem Stockholmer Geschäft für die an Philatelie interessierte Öffentlichkeit am 21. Oktober 1922 ausstellte und wieder-verkaufte.

Diesem Beispiel scheint wohl auch der Mülheimer Versteigerer Harald Rauhut gefolgt zu sein, denn er bietet am 18. Oktober 2024 – also gut 100 Jahre nach der Ferrari-Versteigerung – 978 Lose (!) aus der Sammlung Erivan Haub an. Wie das wiederum möglich ist, schildert er selbst im Vorwort seines prächtig und aufwändig erstellten Hardcover-Sonderkataloges und verknüpft dies mit einigen persönlichen Erinnerungen:

„Der vorliegende Auktionskatalog enthält ausschließlich Lose aus der Sammlung Erivan Haub. Sie entstammen aus Teilen der Sammlung Haub, die ‚En-Bloc‘ verkauft wurden und nun durch mein Haus detailliert angeboten werden.

Erivan Haub war Kunde meines Hauses seit einer der ersten Auktionen 1989 … Alle in diesem Auktionskatalog angebotenen Stücke wurden von Herrn Haub als Einzellose auf Auktionen ersteigert, die ältesten Einkäufe dürften aus den 1960er Jahren datieren (Herr Schwenn berichtete mir kürzlich, dass Herr Haub schon Kunde auf seinen ersten Auktionen war) und der allergrößte Teil wurde vor dem Jahre 2000 ersteigert, so dass die jetzt angebotenen Stücke oft Jahrzehnte nicht auf dem Markt waren.

Viele Stücke sind Unikate, oder zumindest einmalig schön. Dass Schönheit nicht teuer sein muss, beweist unser Titelfoto stellvertretend für viele andere ‚kleine Kostbarkeiten‘ der Philatelie in diesem Angebot. Gerade der Preußen-Teil ist mehr als beeindruckend und weist eine Vielzahl von Stücken mit bekannter Provinienz auf, z.B. aus den Sammlungen Boker, Metzer, Kuphal und Gunn, aus denen Herr Haub zwischen 1987 und 1996 zahlreiche Lose ersteigerte. Eine Aufteilung auf zwei Auktionen wäre vielleicht kaufmännisch sinnvoller gewesen, hätte aber in meinen Augen den philatelistischen Reiz so stark gemindert, dass ich jetzt lieber die rund 1000 Lose in einer Auktion anbiete.“

Wer den Katalog mit seinen 223 Seiten durchschaut, wird Rauhut Recht geben. Es gibt unendlich viele Einzellose im zwei- oder dreistelligen Bereich, die alle eines gemeinsam haben: sie sind wunderschön! Und perfekt beschrieben – durch den Versteigerer selbst, der seit 1988 Berufsphilatelist ist, umfangreiche Karteien pflegt und eine der größten philatelistischen Bibliotheken in Deutschland besitzt. Kompetenz paart sich hier mit Format – und Format hat auch der Hauptkatalog dieser Versteigerung, der wie bei Rauhut bekannt, dieses Mal wieder mit 640 Seiten (18. Oktober: ca. 6.500 Einzellose weltweit; 19. Oktober: mehr als 3.000 Nachlässe, davon rund 500 gegen Gebot, und Sammlungen sowie Posten). 

Kontakt: Rauhut & Kruschel Briefmarken-Auktionshaus GmbH, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim an der Ruhr, Tel. 02 08/3 30 98 / 390 725, E-Mail: harald.rauhut@rauhut-auktion.de, www.rauhut-auktion.de