Berlin Ein Schwerpunkt der 30. Schlegel-Auktion vom 25. bis 27. April 2022 ist ein sehr breites Angebot mit Spezialitäten der Bundesrepublik. In einem Sonderteil kommen viele Bogenrandbesonderheiten, wie u. a. Eckränder und Druckerzeichen der Posthorn- und Heussserie, zum Ausruf.
Auch das Deutsche Reich ist umfangreich mit vielen Bogenrandbesonderheiten vertreten. Zum Verkauf steht die einzige bekannte einwandfreie links ungezähnte 6-Rpf-Wintersportmarke (MiNr. 600 Ul) auf Einschreibebrief mit Olympia-Sonderstempel von Garmisch-Partenkirchen und den anderen Werten der Olympia-Serie.
Im Rahmen der 30. Versteigerung beginnt die Auflösung einer der größten Zeppelinsammlungen für die Gebiete Saar und Danzig, begleitet von einer großen Offerte mit Belegen des LZ 127 Graf Zeppelin aus den Jahren 1930 bis 1934.
Nach dem großen Verkaufs-Erfolg der Sammlung Koegel „Postschnelldienst” in der letzten Auktion bietet Schlegel aus diesem Gebiet erneut einige interessante Belege an, die teils in dem vor einigen Jahren erschienenen Handbuch abgebildet sind.
Im Europa-Teil fällt Island ins Auge, das mit einer breiten Auswahl sowohl an Markenbesonderheiten als auch postgeschichtlich besticht. Erwähnung verdient eine Paketkarte von Kopenhagen nach Keflavik mit einer Zwei-Länder-Mischfrankatur Dänemark MiNr. 108 (2) mit Firmenlochung „HP” sowie Island MiNrn. 97 (2), 102 und 111 (3) – ein seltener Beleg mit einer hohen Frankatur aus dem Jahr 1925. Albanien lockt mit diversen Besonderheiten, Frankreich mit einer einwandfreien „Vermillon” auf Brief und als Einzelmarke, dazu ein besonders großes Angebot von Zwischenstegpaaren der Ausgabe „Sage”. Bei Österreich findet sich ein sehr schöner „Gelber Merkur”.
Unter Übersee begeistert die USA mit dem spektakulären sog. „Montgomery-Ganzsachenumschlag”. Laut Attest Brettl handelt es sich erst um den 6. registrierten Beleg.
Singen Die 108. Lenz-Auktion am 29. und 30. April 2022 sowie vom 2. bis 5. Mai umfasst über 11 000 Positionen. In den über 9500 Einzellosen, die vom 2. bis 5. Mai in einer Online-LIVE-Auktion versteigert werden, ist ab Übersee bis Deutschland der letzten Jahre alles zu finden. Die Sammlungen und Posten sowie der numismatische Teil kommen in einer Saal-Online-Auktion am 29. und 30. April unter den Hammer.
Die Einzellose beginnen mit den Übersee-Gebieten von ca. 140 Losen mit Hauptteil China und USA. Europa von Albanien bis Zypern folgt mit ca. 2600 Positionen. Hier sind die deutschsprachigen Länder wie Liechtenstein, Österreich (ca. 1150 Lose) und Schweiz (ca. 800 Positionen) am stärksten vertreten. Deutschland ab 1849 bis in die Neuzeit schließt sich mit über 7000 Positionen an. Die große Losanzahl spricht für die detaillierte Beschreibung in fast allen Ländern und Gebieten mit vielen Briefen und Belegen, beginnend ab der Vorphilazeit einschließlich Ortsstempeln/ Nummernstempeln und Verwendungen. Auch das Angebot an Standardmaterial ist für den Sammler hoch interessant und für eine gezielte Vervollständigung seiner Sammlung geeignet. Besonders hervorzuheben sind in dieser Auktion das große Angebot an Briefen und Stempeln, das Heimat- und Spezialsammler besonders anspricht, sowie Flugpost und Zeppelin-Belege aus aller Welt.
Einige Einzellose seien aus dem Angebot hervorgehoben. Die Schweiz enthält u. a. ein fehlerfreies Luxusstück der 5 C. Neuenburg auf Faltbrief von „Geneve 21.Janv. 52 10 1/2 M.” (2500 Euro) und zweimal 5 Rp. (MiNr. 13 II Azm) hellbraun, 1. Berner Druckperiode (SH-Nr. 22B1mm.a), auf weißem R-N-Faltbrief von Ufhusen nach Willisau.
Altdeutschland, das allein über 3000 Lose aufweist, zeigt einen Bayern-Brief mit der 3 Kr. Blau (MiNr. 2 Platte II) im waagrechten 4er-Streifen, eine Marke mit Plattenfehler I „Doppelte Raute”. Jede Marke ist fast zentrisch mit dem Mühlradstempel „239” (Neu- Ulm) entwertet. Auch bei den Altdeutschland-Stempeln sind sehr schöne und seltene Entwertungen zu finden, so z. B. im Bereich Preußen die Stempel „1112” (Ottenstein) und „1389” (Sendenhorst). Bei Sachsen findet sich ein Schalterbogen der MiNr. 8 IIx, ½ Ngr. mit gemaschtem Papier, ungebraucht ohne Gummi in tadelloser Erhaltung. Wahrscheinlich ist es der einzige bekannte Originalbogen dieser Marke auf dem gemaschten Papier. Bei den Nummern-Stempeln von Sachsen findet sich die „205” mit beigesetztem Aufgabe-Zweikreisstempel „SCHWARZENBERG BAHNHOF 31/5 58” auf blauem Brief mit der MiNr. 9 I. Württemberg begeistert mit einem Brief mit der MiNr. 19 xb in außergewöhnlich tiefer Farbe als Einzelfrankatur auf etwas gereinigtem blauem Brief nach Sachsen (5000 Euro). Mehrere 18- und 70-Kr-Marken gestempelt lose und auf Briefstücken runden die Palette ab.
Das Deutsche Reich lockt mit Besonderheiten wie einem 4er-Block der MiNr. 28, bei dem die untere rechte Marke den Plattenfehler „Punkt unter E” aufweist. Beachtet werden sollte auch eine Doppelfrankatur 10 Pf (MiNr. 33 a) zusammen mit Frankreich MiNr. 35 auf Brief nach Nancy. Ein gutes Angebot an Zeppelin-, DO-X-, Flugpost- und Katapultpost-Belegen verdient ebenfalls Erwähnung, insgesamt über 300 Lose.
In der modernen Deutschland-Philatelie fällt bei der Französischen Zone ein gutes Angebot der Standardausgaben mit Konstanz II mehrfach, allen Rot-Kreuz-Blocks gestempelt, vielen Frankaturen und Zensuren auf. Hervorzuheben sind Vorzugsdrucke/Ministerblocks der MiNrn. 1-13, Einzelabzüge der Pfennigwerte im Drei-Farben-Druck in den endgültigen Farben auf weißem, ungummiertem Kartonpapier sowie Einzelabzüge der Markwerte vom fertigen Stich im einfarbigen Stichtiefdruck in der endgültigen Farbe auf bräunlichem, ungummiertem Kartonpapier. Die Gebiete Berlin und Bundesrepublik sind mit vielen Standardausgaben, aber auch vielen Besonderheiten aller Art vertreten.
Unter den Sammlungen und Posten des Auslands, die am 29. April versteigert werden, stammen wie immer enorm viele Objekte aus privater Hand mit in der Regel günstigen Ausrufen. Dazu gehören Ländersammlungen aus aller Welt von 10 bis einigen 1000 Euro Ausruf sowie ganze Nachlässe. Hervorzuheben ist die Auflösung der Schweiz- Sammlungen von Hubert Schad, u. a. Pro-Juventute-Bildpostkarten Nr. 1-299 in neun Ordnern mit Dokumentationen.
Am Samstag, dem 30. April, folgen am Vormittag die Sammlungen und Posten von Deutschland, ähnlich strukturiert wie am Vortag. Am Nachmittag bilden ca. 700 Positionen aus dem Münzen- und Medaillenbereich den Abschluss. Hier finden sich wieder viele kleine und hochwertige Einzelstücke und Sammlungen aus aller Welt ab dem Altertum bis in die Neuzeit. Das große Angebot richtet sich nicht nur an Sammler verschiedener Epochen, sondern auch an Anleger in Silber und Gold. Hinzu kommen auch hier Posten und Sammlungen in Alben und Kartons aus Nachlässen.
Von schönen Einzelstücken bis hin zu spannenden Posten – 210. Rauhut & Kruschel Auktion am 18./19. März 2022 präsentiert vielseitiges Angebot mit zahlreichen Highlights
(Mülheim/pcp) Mit einem ebenso spannenden wie vielseitigen Angebot von etwas mehr als 9.000 Losen lädt das Auktionshaus Rauhut & Kruschel am 18. und 19. März 2022 zur 210. Versteigerung nach Mülheim an der Ruhr. Während der erste Auktionstag erneut mit einer großen Bandbreite an Einzellosen diverser Sammelgebiete sowie einem starken Raritäten-Sonderteil lockt, stehen am Folgetag die traditionell unberührten Nachlässe, Posten und Sammlungen im Fokus. „Unser bestes Angebot seit langem!“, so Auktionator Harald Rauhut wörtlich. Angesichts der gebotenen Qualität der chancenreichen Lose dürfen sich der Mülheimer Auktionator und sein Team auf große Nachfrage und eine ereignisreiche Versteigerung einstellen.
Seltenheiten von Baden bis Württemberg (und darüber hinaus)
477 Lose umfasst der ansprechende Raritäten-Sonderteil, der traditionell seinen Schwerpunkt bei den Sammelgebieten Altdeutschlands hat. Hier bieten sich den Liebhabern beste Möglichkeiten, die eigene Sammlung um das ein oder andere philatelistische Juwel zu erweitern. Gleich das erste Sammelgebiet, Baden, offeriert mit dem Titelstück des Kataloges eine Seltenheit erster Klasse. Die badische 12 Kr.-Landpost-Marke als Einzelfrankatur auf Wertbrief-Vorderseite ist eine bekannte Rarität und schon lose gestempelt eine der seltensten Altdeutschland-Marken.
Bayern besticht ebenso mit wertvollen Marken ab dem Schwarzen Einser mit sehr schönen Exemplaren sowie mit diversen Briefseltenheiten. So z.B. mit einer 3 Kr. Blau Einzelfrankatur auf Brief als nicht anerkanntes Teilfranko nach Italien – ein echtes „Schmankerl“ für Postgeschichtler. Ein sehr schöner Markenteil Hannover mit zahlreichen „Puppen“ sticht ebenfalls heraus wie auch das erneut hochwertige und umfangreiche Angebot Helgoland mit diversen Einzelmarken, Einheiten, Briefen und vielem mehr. Beeindruckend präsentiert sich auch das Sammelgebiet Preußen mit vielen hochwertigen Belegen. Gleiches gilt für Thurn & Taxis, das mit einer außergewöhnlichen Zusammenstellung seltener Briefe, darunter zwei einmalige 10-Sgr.-Frankaturen, überzeugt.
Last, but not least seien noch die tollen Lose der Brustschildzeit des Deutschen Reiches erwähnt, die mit einer Zusammenstellung optisch ansprechender Briefe und Karten herausstechen: Von Zierbriefen über Postkarten mit dekorativen Zudrucken bis hin zu künstlerisch gestalteten Briefköpfen finden sich diverse wunderschöne Stücke, die zu begeistern wissen. Auch die übrigen Sammelgebiete des Deutschen Reiches nebst Gebieten bis hin zur Moderne sowie eine kleine Anzahl Lose von Europa bis Übersee sind mit einer spannenden „Raritäten-Auswahl“ vertreten. Der Einzellosteil des Hauptkataloges knüpft nahtlos daran an und präsentiert ein reichhaltiges Angebot nationaler und internationaler Philatelie mit knapp 5.000 Losen.
Begehrte Nachlässe, Sammlungen und Posten
Der Sammlungsteil, welcher am Auktionssamstag zum Ausruf kommen wird, umfasst über 3.500 Positionen, davon knapp 450 Nachlässe, die „gegen Gebot“ ausgerufen werden. Die Qualität der Zusammenstellungen spricht einmal mehr für sich und bietet bestes Potenzial für eine spannende Atmosphäre im Mülheimer Auktionssaal. Bereits jetzt ist die Nachfrage aus Kreisen der Sammler und Händler sehr hoch und somit darf man mit einer temporeichen Versteigerung und so manchen intensiven Bietergefechten rechnen.
Das vollständige Auktionsangebot ist online unter www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (www.philasearch.com) verfügbar. Katalogbestellungen und weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, E-Mail: info@rauhut-auktion.de
(Bonn/pcp) Das umfangreiche Angebot mit fast 6.700 Losen bietet neben einem reichhaltig und besetzten Angebot im Bereich der Philatelie ein umfangreiches und wertvolles Angebot von knapp 1.200 Münzlosen mehr als 150 Lose Militaria, Schmuck und Uhren.
In einem Sonderkatalog werden zwei beeindruckende spezialisierte Sammlungen aufgelöst, die aus Österreich stammen. Die „Donau-Kollektion“ Brustschilde bietet 200 Lose eines versierten Sammlers, nahezu jedes Stück beinhaltet eine Abart oder Besonderheit. Spitzenstücke der der Kollektion sind sicherlich beide „Elbinger Postfälschungen“ auf der MiNr. 6 und 22 (Ausruf 1.800.- bzw. 750.- Euro), aber auch ungezähnte Werte bis hin zur MiNr. 22U, zu ersteigern ab 2.200.-), zahlreiche verzähnte Stücke, Schraubenkopfabdrucke, ausgefallene Zähnungslöcher, Plattenfehler und Randstücke finden sich vielfach. Die Sammlung „Ing. Ernst Jenewein“ beleuchtet alle Facetten der Österreich-Philatelie in mehr als 300 Losen. Beginnend bei der Klassik mit vielen Farb- und Papiervarianten, Buntfrankaturen usw., über schöne und seltene Lose der Semiklassik und Moderne: Dabei die Klassiker „WIPA-Block“ (MiNr. Bl. 1) in tadelloser postfrischer Erhaltung zum Ausruf von 1.200.-, „Dollfuß“(MiNr. 588) drei Mal postfrisch (je 300.-) und auf FDC (500.-), seltene Ersttagsbriefe wie der „Trachten-Satz“ MiNr. 893/26, Schätzpreis 1.000.-, und Abarten wie die in nur wenigen Exemplaren bekannte 6,40 S. „Goldenes Dachl Innsbruck“ auf Kreidepapier mit Aufheller in einwandfreier postfrischer Qualität zum Ausruf von 800.- Euro. Dazu kommen interessante Lose der Nebengebiete sowie ein ausgesuchter Stempelteil sowie die umfangreich und reichhaltig geführten Sammlungen.
Aber auch der Hauptkatalog beinhaltet neben den gesuchten Standardausgaben eine Vielzahl an Besonderheiten. Von Altdeutschland findet sich ein reichhaltiges Angebot, beginnend mit drei „Bayern Einsern“, und hochwertigen Stücken wie die Bayern MiNr. 8II von der seltenen Platte II in Kabinetterhaltung auf Briefstück zum Ausruf von 800.- sowie einem außergewöhnlich schön gerandeten und gestempelten „Sachsen Dreier“ MiNr. 1a, zu ersteigern ab 2.200.- Euro.
Für die Sammler des Deutschen Reiches beinhaltet der Auktionskatalog alle gesuchten Standardausgaben in postfrischer und gestempelter Erhaltung bis hin zum „Chicagofahrt“-Satz in tadelloser postfrischer Erhaltung (Schätzpreis 1.500.- ) genauso wie Besonderheiten aus einer großen Spezialsammlung, dabei ein Satz der Hitler-Markwerte in der engen Zähnung MiNr. 799/802B in tadelloser gestempelter Erhaltung mit Fotoattest Schlegel BPP zum Ausruf von 1.000.- Euro.
Die Kolonialphilatelie zieht auch in der kommenden Auktion mit interessanten Stücken und Raritäten die Aufmerksamkeit auf sich. Neben zahlreichen guten postfrischen Werten, dabei auch eine Partie postfrische Bogen mit Werten wie der an sich schon seltenen Togo MiNr. 23IIA – im Bogen wohl Unikat, Ausruf 2.400.-, kommen interessante Briefe und Stempellose zur Versteigerung. Bemerkenswert ist ebenso eine Ozeanreederei MiNr. 16Y in ungebrauchter Erhaltung, von der seltenen Wasserzeichenvariante sind nur wenige Exemplare bekannt, zum Ausruf von 10.000.-
Traditionell stark besetzt sind bei Dr. Fischer die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben. Aus der Vielfalt der teils äußerst raren Werte sei eine Zara MiNr. 16III erwähnt. Von der seltenen Aufdrucktype betrug die Auflage gerade einmal 40 Exemplare, ein tadelloses gestempeltes Exemplar geht mit 2.500.- Euro in die Versteigerung. Aus einer Sammlungsauflösung stammt eine Auswahl postfrischer und gestempelter Feldpostmarken in ausgesuchter Qualität.
Die Nachkriegsphilatelie bietet ebenfalls eine Vielzahl selten angebotener Lose. In einer alten Spezialsammlung fand sich ein postfrischer Dreierstreifen der seltensten Kataloghauptnummer von Nachkriegsdeutschland – der Notopfermarke MiNr. 7 der Bizone. Die Einheit ist mit neuem Fotoattest Harlos BPP ab 2.500.- zu ersteigern. Besonderes Interesse verdient das umfangreiche Angebot guter früher Ersttagsbriefe aus der DDR, Berlin und der Bundesrepublik. Von der „Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“, über die „Glocken-Sätze“ bis hin zum kompletten „Posthornsatz“ auf FDCs (letzterer zum Startpreis von 3.000.-) finden sich eine Vielzahl an Gelegenheiten, die schmerzlichen Lücken in der Sammlung endlich zu schließen.
Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete bieten insbesondere die Versteigerung einer umfangreich geführten Sammlung „Irland“ interessante Lose wie ein tadellos gestempeltes Exemplar der MiNr. 11II (Ausruf 500.-) und ein ebenso einwandfreies gestempeltes Stück der seltenen MiNr. 43C (Ausruf 800.-), je mit Fotoattest Hamilton-Bowen BPP. Aus den anderen Gebieten finden sich gleichfalls viele interessante und hochwertige Lose, hierbei u.a. der populäre „Jahr des Affen“ der Volksrepublik China zum Ausruf von 800.-
Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Nachlässe ohne jegliche Entnahmen offeriert. Vom umfangreichen komplett belassenen Nachlass in mehr als 50 Kartons über eine äußerst reichhaltig spezialisierten Sammlung Deutsche Kolonien aus seit mehr als 50 Jahre ruhendem Sammlernachlass mit vielen postfrischen 4er-Blocks zum Ausruf von 6.000.- bis hin zur kleinen Stempelsammlung „gegen Gebot“ findet sich für jeden Sammler und Geldbeutel eine interessante Offerte.
Mehr als 500 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Interessenten auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de
(Düsseldorf/pcp) Das Auktionshaus Felzmann startet seine 174. Saalauktion – vom 15. bis 19. März kann wieder kräftig mitgeboten werden – vor Ort aber auch per LiveBidding mit Video- und Tonübertragung. Trotz der herrschenden Corona-Pandemie haben sowohl das Team Felzmann als auch alle hiermit gut vernetzten Sammler, Händler und Einlieferer es wieder einmal geschafft, ein angemessenes Angebot im Hause Felzmann zu ermöglichen. Durch den Zugang über Online-Auktionskataloge und Messeaufritte sowie die zwischenzeitlich fest etablierten Live-Auktionen kann weiterhin online bequem besichtigt, mitgeboten und -gefiebert werden. Um Kunden auch vor Ort den höchstmöglichen Schutz zu bieten, findet die Saalauktion unter strikter Einhaltung der aktuell herrschenden Corona-Verordnung statt.
Mit über 1.700 Briefmarken-Sammlungen und einer reizvollen Auswahl der Bereiche Flug- und Zeppelinpost, Internationale Philatelie, Altdeutschland, Deutsches Reich und der Nebengebiete lohnt sich allemal ein intensiver Blick in die neuen Kataloge.
Gleich zu Beginn sei der kleine, aber feine China Sonderteil erwähnt. Er bietet rund 150 Stücke aus Nachlässen zweier langjähriger Sammler und China-Enthusiasten. Ab Kaiserreich über Lokalausgaben bis Volksrepublik ist für jeden Liebhaber des Reiches der Mitte etwas dabei, den Titel ziert eine Ganzsache von 1899 mit Dollar Chop von Hankow und der äußerst seltenen Destination Südafrika (Los 3525, Ausruf: 200 Euro). Diese Lose gelangen am 17. März ab 12 Uhr unter den Hammer.
Zuvor startet die Auktion Felzmann-typisch mit einem gut ausgebauten Angebot Flugpost mit über 400 Losen. Erstmals jedoch beginnt Felzmann mit internationalen Rekordflügen, darunter z.B. 1938, Howard Hughes‘ Weltrundflug mit eigenhändiger Signatur des exzentrischen Milliardärs (Los 3038, Ausruf: 800 Euro), später folgt aus der Schweiz ein Luftpostbrief 1921 mit höchst ungewöhnlicher Mischfrankatur beider Flugpostmarken mit Propelleraufdruck (Los 3065, Ausruf: 2.400 Euro).
Außer China beinhaltet das internationale Angebot einige britische Dienstmarken-Raritäten, allen voran O.W. OFFICIAL auf 10 d Edward in tadelloser Prachterhaltung, mit einer Auflage von nur 134 Exemplaren (Los 3713, Ausruf: 2.000 Euro) sowie Spaniens klassischen Farb-Fehldruck „castaño rojo oscuro“ gleich im Paar (Los 3803, Ausruf: 4.000 Euro)
Die deutschen Einzellose bieten in gewohnter Weise einen umfangreichen Querschnitt ausgewählter Lose der Themenbereiche Altdeutschland, Deutsches Reich, Nebengebiete und Thematik. Thurn und Taxis z. B. präsentiert einige hübsche, frisch attestierte Frankaturen, z. B. eine rare Italienfrankatur mit Marken ausschließlich der 5. Ausgabe (Los 3943, Ausruf 750 Euro).
Das Deutsche Reich bietet neben einer tadellos gestempelten Brustschild-Bogenecke 1 Gr mit Plattenkennzeichen „A“ (Los 3960, Ausruf: 500 Euro) nachfolgend eine überzeugende Auswahl „Mischfrankaturen Brustschild/Pfennige“ mit vielen literaturbekannten, aber auch unbekannten Stücken wie Los 3979 (Ausruf 750 Euro). Das Titelstück aus der Germania-Zeit schließlich bietet eine spektakuläre Top-Rarität, wovon Felzmann einst den sogenannten „Colonel Green“-Brief und später ein loses Einzelstück versteigerte, nunmehr aber erstmals ein ungebrauchtes Exemplar offerieren kann (Los 4027, Ausruf: 50.000 Euro). Nicht zuletzt auch für Olympia-Thematiker hält das Dritte Reich mit einer seltenen Wasserzeichen-Abart eine ebenso gut erhaltene wie rare Variante bereit (Los 4129, Ausruf: 10.000 Euro).
Auch das folgende Angebot Auslandspostämter und Kolonien ist in Fortsetzung des Nachlasses Hoffmann Giesecke, woraus in der vorhergehenden Auktion sehr gut verkauft wurde, wieder schön spezialisiert vertreten. Hierunter ist ein gut erhaltener Bedarfsbrief mit außerordentlich seltenem Seepoststempel aus Deutsch-Südwestafrika, der zu Beginn des I. Weltkrieges noch Deutschland erreichte (Los 4308, Ausruf: 2.000 Euro). Stellvertretend für ein außergewöhnliches Angebot ganzer Bogen und Bogenteile sei Danzigs 2 Mk schwarzblau im postfrischen Bogen genannt (Los 4478, Ausruf: 4.500 Euro), aus der Zeit des II. Weltkrieges stammt eine U-Boot Hela-Zulassungsmarke auf einem überdurchschnittlich gut erhaltenen Feldpost-Bedarfsbrief eines tatsächlichen Angehörigen des Marine-Festungs-Pionierstabes Hela, der aufgrund untadeliger Provenienz bereits seit langer Zeit als besondere Feldpost-Rarität gilt (Los 4541, Ausruf: 10.000 Euro).
Spannend bleibt es jedenfalls bis zum Schluss, erstmals im Angebot ein vollständiges Folienblatt der augenfälligen Abart der erst letztes Jahr erschienenen Ausgabe 80 C Digitaler Wandel, ohne den im Tintenstrahl-Druckverfahren aufgebrachten schwarzen Matrixcode (Los 4874, Ausruf: 5.000 Euro).
Mit mehr als 2.000 Losen, darunter knapp 400 Sammlungen, bietet die Münzauktion am 15. und 16. März ein ebenso beachtenswertes und spannendes Angebot. Es erstreckt sich von viel Gold u.a. aus der Antike bis hin zu überaus raren Platinprägungen Bhutans und einer MTT-Sammlung eines pensionierten Mediziners. Besonders freuen können sich Liebhaber der Numismatik auch über die Geldscheine, deren größter Teil – die Sammlung „Bruno“ – in einem Sonderkatalog zusammengetragen wurde. Hier finden sich vor allem exotische Ausgaben bis zu den höchsten Nominalen in außergewöhnlicher Qualität. Sowohl die Einzellose als auch die oft unberührten Sammlungen und Posten wurden mit großer Sorgfalt aufbereitet.
Alle Kataloge sind ab sofort online abrufbar. Mit über 50.000 Fotos wird das Material hier umfassend abgebildet. Insbesondere Sammlungen sind wieder verstärkt fotografiert worden. Gebote können ab sofort im Online-Katalog, per E-Mail und Fax oder auf den Plattformen Philasearch.com und Sixbid.com abgegeben werden. Für die Teilnahme an der Auktion, wie auch an der Besichtigung, ist eine Voranmeldung notwendig. Aktuelle Hinweise zur Auktion sowie den Online-Katalog gibt es auf: www.felzmann.de
Die Welt der Philatelie in voller Pracht – Frühjahrsauktion von Heinrich Köhler glänzt mit einzigartigen Sammlungen und wertvollen Seltenheiten (21.–26. März 2022)
(Wiesbaden/pcp) Bald ist es wieder soweit: Vom 21. bis 26. März 2022 lädt Deutschlands ältestes Briefmarken-Auktionshaus Heinrich Köhler zur traditionellen Frühjahrsauktion. Das Programm umfasst ein außergewöhnliches Angebot ebenso wertvoller wie seltener Briefmarken, Briefe und Sammlungen. Neben einer beeindruckenden Vielfalt im Hauptkatalog bieten weitere sieben Sonderkataloge zahlreiche Highlights mit Seltenheiten nationaler und internationaler Philatelie und Postgeschichte. Sammler aus aller Welt warten gespannt auf den Startschuss und man kann davon ausgehen, dass sich die spürbare große Nachfrage der vergangenen Versteigerungen bei solch einem Spitzenprogramm auch im Jahr 2022 fortsetzen wird.
Spektakuläre Sonderkataloge und faszinierende Sammlungen
Mit einer Vielfalt, die begeistert, präsentieren sich die verschiedenen Kollektionen deutscher Sammelgebiete. Die Faszination der „klassischen“ Philatelie zeigt unter anderem die Ausnahmesammlung „Bayern ab 1849“ von Eliahu Weber“ (Teil 2). Zahlreiche herausragende Einzelstücke warten darauf, ein neues Zuhause zu finden. Liebhaber der Postgeschichte dürfen sich auf „Transatlantik-Post über Bremen“ aus dem Nachlass von Friedrich Meyer freuen. Auf einzigartige Weise dokumentiert die Sammlung dieses spannende Kapitel der interkontinentalen Postverbindungen und offeriert kleine wie große Seltenheiten.
Einem besonderen Ansatz folgte Dr. Heinz Jäger mit seiner Sammlung „Deutsches Reich 1900–1945 – Eine philatelistische Zeitreise“. Erst im letzten Jahr erschien sein dokumentarisches Buchwerk zu dieser besonderen Sammlung, welche lebendig vor Augen führt, wie spannend die Verknüpfung von Philatelie und Zeitgeschichte sein kann. Hier „spricht“ jeder Beleg! Die Sammlung beeindruckt im Rahmen des historischen Kontextes mit bedeutungsvollen Details, die sich in den Hintergrundgeschichten offenbaren.
Eine der bedeutendsten Sammlungen der deutschen Nachkriegszeit kommt mit der AM-Post-Kollektion von Harold E. Peter zum Ausruf. Der Sonderkatalog kann bereits jetzt als wichtiges Referenzwerk für alle Sammler der AM-Post-Ausgaben bezeichnet werden. Gespickt mit zahlreichen Raritäten zeigt die beeindruckend umfangreiche Sammlung die ganze Bandbreite wie auch die Faszination dieses anspruchsvollen Sammelgebietes. Dieses stellt zugleich ein bedeutendes Kapitel der Postgeschichte nach 1945 dar.
Ein weiterer Sonderkatalog präsentiert mit den „Sammlungen Rolf Rohlfs“ erneut „Internationale Postverbindungen über Triest“ (Teil 2) und „Österreich – Erste Ausgabe in Ungarn verwendet“ (Teil 2). Im letzten Jahr bereits mit Publikationen im Rahmen der Buchreihe EDITION SPÉCIALE gewürdigt bestechen die Kollektionen mit ihren einzigartigen Zusammenstellungen und seltenen Einzelstücken. Gleiches kann man auch über die Sammlung „Ottoman Post in Bulgaria – The ‚Abdulaziz‘ Collection“ sagen, welche ebenfalls in einem Sonderkatalog dokumentiert wird.
Die Sammlung ERIVAN – Altdeutsche Staaten (Teil 7)
Ein erneut spektakuläres Angebot „Altdeutsche Staaten“ aus der „Sammlung ERIVAN“ komplettiert den Sonderkatalog-Reigen der „glorreichen Sieben“. Die einmalige Zusammenstellung herausragender Einzelstücke lässt keinen Zweifel daran, dass die nunmehr siebte ERIVAN-Versteigerung erneut einer der Höhepunkte der Auktionswoche sein wird. Die Pretiosen aus dem Nachlass von Erivan Haub lassen immer noch die Herzen der Altdeutschland-Sammler höher schlagen – und dies zu Recht. Die Auswahl verschiedener Stücke der altdeutschen Sammelgebiete vereint Schönheit, Qualität und Seltenheit. Die Provenienz-Angabe „ex ERIVAN“ gilt bereits jetzt als Gütesiegel.
Highlights von Deutschland bis Übersee im Hauptkatalog
Last, but not least sei noch der Hauptkatalog erwähnt, der neben einer Vielzahl reizvoller Einzellose, Sammlungen und Posten verschiedenster Sammelgebiete weitere spannende Sonderteile beinhaltet. Aus der Sammlung von Friedrich Meyer kommt ein seltenes Angebot „Langstempel Hannover“ zum Ausruf. Liebhaber der Vorphilatelie dürfen sich außerdem auf ein Spezialangebot „Österreich Vorphilatelie“ freuen. Eine Sammlung „Kaiserreise in den Orient“ verführt die Interessenten in eine Reise in die Vergangenheit. Mit einer großartigen Zusammenstellung „Ganzsachen Alle Welt – Die Sammlung John Ahlström“ eröffnen sich nicht nur Ganzsachen-Spezialisten diverse Chancen, so manch seltenes Stück für ihre Sammlungen zu ersteigern. Und dies sind nur einige wenige Beispiele.
Das komplette Angebot der 378. Heinrich Köhler Auktion ist ab Mitte Februar 2022 mit ausführlichen Informationen und zahlreichen Bildern unter www.heinrich-koehler.de im Online-Katalog (auch als PDF-Blätterkatalog) verfügbar.
Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei:
Bislang einzigartig: Ozean-Reederei MiNr. 15 Y in ungebrauchter Erhaltung (15 000 Euro).
Die 113. internationale Gert-Müller-Auktion erstreckt sich über drei Tage vom 24. bis 26. Februar 2022. Zur Versteigerung gelangt ein umfangreiches Angebot mit Einzellosen und Sammlungen der weltweiten Philatelie sowie auch mit Numismatik und Schmuck in einem Sonderkatalog. Für die Einzellose mit Briefmarken werden gleich zwei Auktionskataloge aufgelegt mit weltweiter Philatelie und einer speziellen Deutschland-Offerte.
Raritäten der 2. Tsingtau-Ausgabe von Kiautschou
Zur Auflösung gelangt unter anderem eine Spezialsammlung SBZ Handstempel Bezirk 37 eines amerikanischen Philatelisten mit seltenen Werten und Suchdienstkarten. Ein Blickfang ist der 75-Mark-Wert der Deutschen Ozean-Reederei 1916 mit verkehrtem Wasserzeichen (MiNr. 15 Y) vom Eckrand mit neuestem Fotoattest Wagner BPP. Es handelt sich um ein vom Auktionshaus Müller neu entdecktes und in ungebrauchter Erhaltung bislang einzigartiges Exemplar. „Die Marke ist echt, hat Originalgummierung und ist sehr gut gezähnt“, bestätigt Günter Wagner in seinem aktuellen Fotoattest vom 17. Dezember 2021. „Es handelt sich um das erste mir vorgelegene ungebrauchte Exemplar dieser Marke, neben einem gebrauchten Stück.“ Der Ausruf beträgt dementsprechend 15 000 Euro.
Raritäten sind auch die Handstempelaufdrucke der 2. Tsingtau-Ausgabe von Kiautschou, die zur besseren Kenntlichmachung erforderlich wurden, da die Aufdrucklettern des Buchdruckaufdruckes an einigen Stellen besonders klein waren. Bei der manuellen Anfertigung entstanden einige Abarten. Das Auktionshaus Müller kann ein einwandfrei ungebrauchtes Exemplar der MiNr. 3 mit doppeltem Handstempelaufdruck „5“ ausrufen, das im MICHEL-Spezial nur den Platzhalter –,– hat. Der Startpreis beträgt 100 000 Euro. Spektakulär ist der Zusammendruck Kiautschou MiNr. 2 + 3 SZd ungebraucht, der mit 75 000 Euro angesetzt ist. Außerdem werden zahlreiche Bogenecken inklusive Eckrand-Viererblocks der Bundesrepublik einzeln versteigert, dabei ist ein starker Spezialteil der Posthorn-Ausgabe. Hervorzuheben ist auch ein weiteres Angebot der Deutschen Lokalausgaben Freudenstadt mit seltenen Briefen.
Viele weitere Einzellose der weltweiten Philatelie kommen unter den Hammer, dabei außergewöhnliche Briefe, seltene klassische Briefmarken von Europa und Übersee sowie ein großartiges Angebot Deutschland von der Klassik bis in die Moderne mit vielen außergewöhnlichen Spitzenstücken. Dazu zählen auch seltene Abarten wie zum Beispiel der Weihnachtsblock 2001 der Bundesrepublik ungezähnt (Block MiNr. 56 I U) in postfrischer Erhaltung mit neuestem Fotoattest Schlegel BPP. Der Ausruf beträgt 5000 Euro.
Der Sammlungsteil umfasst über 2000 Kollektionen, Partien, Briefposten und ganze Nachlässe. Darin findet sich eine großartige Briefe-Spezialsammlung der Deutschen Besetzungsausgaben Zweiter Weltkrieg Luxemburg mit vielen Seltenheiten, die in rund 40 Jahren zusammengetragen wurde. Hinzu kommen außergewöhnliche postfrische Spezialsammlungen Bund/Berlin mit vielen Bogenecken und Eckrand-Viererblocks, Großposten in teils mehreren Regalen und zahlreiche interessante Briefpartien unter anderem aus der Auflösung eines großen Bestandes – alles zu oft sehr günstigen Startpreisen.
In einem weiteren Katalog werden zahlreiche gehaltvolle Münzpartien einschließlich Goldmünzen und eine Vielzahl schöner Schmuckstücke angeboten.
Das Auktionshaus Gert Müller gehört zu den führenden Häusern der Branche und hat im Jubiläumsjahr 2021 einen Rekordumsatz von über 11,5 Millionen Euro erzielt. Die kostenlosen Auktionskataloge können ab sofort angefordert werden.
(wm-pcp) Ein Auktionskatalog mit 1.201 Seiten sieht man auch nicht alle paar Tage. Nicole und Daniel Stade haben in diesem Katalog 1 u.a. ein umfangreiches Angebot zu dem beliebten Thema Zeppelin mit einer großen Zahl an Postkarten, Büchern, Medaillen und Philatelie integriert. Außerdem kommen weitere Objekte aus der spektakulären WHW-Sammlung zum Ausruf, die bereits bei der 57. Auktion auf sein sehr großes Kundeninteresse stieg und hohe Erlöse erzielten. Topografische Karten aus aller Welt und die beliebten Künstlerkarten runden das Angebot ab, nicht zu vergessen den Bereich der Philatelie, der mit mehreren Nachlässen von Ganzsachen und Vorläufern Deutschlands bestens vertreten ist.
Wegen der derzeitigen Pandemielage ist die Auktion nur als Fernauktion möglich. Aber man live per Internet dabei sein oder per Telefon bieten. Kontakt: www.stade-auktionen.de und www.philasearch.com
(rf-Bonn/pcp) Das Auktionsjahr 2022 beginnt in Bonn mit der 184. Versteigerung am 14. und 15. Januar. Rund 8.400 Lose Philatelie inkl. einem hochwertigem Angebot von 50 Positionen Schmuck und Uhren bieten eine große Auswahl. Während der gesamten Auktion kann man Online-Live-Bieten, alle weiteren Infos hierzu erhalten Interessenten auf der Homepage von Dr. Reinhard Fischer unter www.reinhardfischerauktionen.de
Das umfangreiche Angebot startet mit einem reichhaltigem Altdeutschland-Teil mit über 1.200 Losen, dabei Bayern-Einser als gestempeltes Oberrandstück in Kabinetterhaltung (Ausruf 1.500.–). Speziell Stempel und Besonderheiten sind im Altdeutschland-Teil diesmal der Schwerpunkt, dabei u. a. Nachverwendungen Baden, Braunschweig, Hannover, sehr umfangreich Thurn und Taxis, ebenso interessant ist die Auflösung einer umfangreichen Sammlung preußischer Nummernstempel, auch seltene Proben und Einheiten sind bei Preußen im Angebot.
Das Deutsche Reich ist mit praktisch allen Standardausgaben und vielen Besonderheiten vertreten, dabei u. a. Mi.-Nr. 56c **, EELP **, unverausgabte »Burg Rheinstein« aber auch Standards wie Nothilfe-Blockausgabe oder Blockausgabe »Briefmarkenausstellung OSTROPA«. Außerdem Plattenfehler, Markenheftchen und Zusammendrucke inkl. seltenen Markenheftchenbogen. Ein differenziertes und wertvoll besetztes Angebot der Zeppelinpost inkl. Vertragsstaaten rundet diese Zeitepoche hervorragend ab und bietet für praktisch jeden Liebhaber dieser Gebiete etwas.
Unter den Ausgaben der Deutschen Auslandspostämter und Kolonien gibt es vielfach gesuchte postfrische Ausgaben, bei China die seltenen Kiautschou Werte 1 Mark – 5 Mark als Petschili-Verwendungen! Außerdem Plattenfehler, Stempel und Briefverwendungen.
Die sog. Nebengebiete sind mit vielen Raritäten bestückt, dabei u. a. Saar Mi.-Nr. 5bII **, Urdrucksatz ** oder aber Danzig mit * »Großem Innendienst«, weiterhin umfangreich Aufdruck- und Plattenfehler bei diesen Gebieten, auch Zehnte Armee mit u. a. Mi.-Nr. 3 I in postfrischer Erhaltung – eventuell ein Unikat!
Die Ausgaben während der Deutschen Besetzung im II. Weltkrieg sind umfangreich präsentiert, Schwerpunkte bei Frankreich mit Dünkirchen und Festung Lorient – dabei viele große Raritäten und Seltenheiten wie kopfstehende Aufdrucke, doppelte Aufdrucke, Briefverwendungen etc. Einen weiteren Schwerpunkt setzt das Sammelgebiet Serbien mit zahlreichen Bedarfsbriefen, Abarten, Ganzsachen und vielen Besonderheiten. Die Ukraine bietet Seltenheiten wie Alexanderstadt Nr. 13 gestempelt oder aber Gorochow ungebraucht ohne Gummierung – wie verausgabt. Zara ist sehr umfangreich vertreten mit vielen Aufdruckbesonderheiten und Typen. Die Ausgaben der Feldpostmarken sind mit gesuchten Briefen wie u. a. Mi.-Nr. 8A (Ausruf 1.600.–) oder aber 12IV (Ausruf 1.000.–) vorhanden.
Deutschland nach 1945 glänzt mit Abarten und Besonderheiten in allen Bereichen, SBZ mit vielen Varianten, Plattenfehlern, Blockbesonderheiten etc., auch Teil III. der Bezirkshandstempelsammlung »ex COSMAS«. Bund und Berlin mit Aufdruck- und Plattenfehlern, dabei u. a. facettenreich Berlin Bl. 1 in allen Erhaltungen und Varianten. Europa bietet Skandinavien sowie Schweiz – und dies sehr stark differenziert, auch Österreich und andere Gebiete können überzeugen.
Das Sammlungsangebot umfasst hunderte Lose vom Brieflot im Umschlag bis hin zum Nachlass in mehreren großen Kisten – überwiegend aus Privathand stammend – und lässt aufgrund der günstigen Schätzpreise einen spannenden Höhepunkt der Auktion erwarten.
Last but not least gibt es einen Liquidationsteil zum Ende der Auktion, hier haben Käufer die Möglichkeit, besonders günstig – wenn kein Interesse eines anderen Bieters besteht – zu 30 % unter dem angesetzten Ausruf zu kaufen.
(Düsseldorf/pcp) Briefmarken, Münzen & Autographen: Die große Herbstauktion bei Ulrich Felzmann in Düsseldorf bot ein Feuerwerk an heißen Bietergefechten um die besten Sammlungen und Einzelstücke, mit Zuschlägen oftmals zum Mehrfachen des Startpreises.
Mit einem auch als Sonderkatalog ausgekoppeltem Programm »Autographen & Autogramme« steigt Ulrich Felzmann wieder in das unverändert beliebte Sammelgebiet mit Schnittmenge zur Social Philately ein, darunter zum Beispiel ein Original-Brief des Dichterfürsten Goethe. Der eigenhändig geschriebene Brief aus Weimar nach Jena an Ernst Friedrich Weller aus dem Jahr 1822 erzielte 9.000 Euro Zuschlag (Los 2555). Eine Karte mit eigenhändiger Signatur von Wilhelm Busch wurde von mehreren Bietern von 200 Euro Ausruf auf 1.500 Euro gesteigert (Los 2504). Schon jetzt dürfen sich Sammlerfreunde auf weitere, reizvolle Autographen-Lose in den kommenden Auktionen freuen.
Bei den Einzellosen Briefmarken wurde es immer wieder sehr lebendig im Saal, wenn die begehrten Plätze belegt waren und die Telefonbieter ihre Karten zückten. Dann wurde oft über längere Strecken gegen sehr aktive Online-Bieter geboten, was zu Steigerungen bis zum zehnfachen Ausrufpreis führte. Ob Zeppelin-Memorabilien, wie Speisekarten oder eine besonders schöne Mokka-Tasse aus dem Bordgeschirr (Los 3062, Ausruf: 750 Euro, Zuschlag: 2.100 Euro), seltene Zuleitungen wie die aus Österreich zur Schweizfahrt 1930 mit Fahrt nach Vaduz (Los 3415, Ausruf: 8.000 Euro, Zuschlag: 9.600 Euro). Die nächste »sichere Bank« bot Exotik wie China mit dem kompletten Satz Landschaften am Huangshan (Los 3650; Ausruf: 300, Zuschlag: 2.000 Euro) oder Südwestafrikas 10 Schilling im ungebrauchten »Schachbrett«-Viererblock mit Rand (Los 3707; Ausruf: 800 Euro, Zuschlag: 3.400 Euro).
Rumäniens selten angebotene Ochsenköpfe waren gleich in dreifacher Ausführung im Programm und heiß umkämpft, darunter wurde die 81 Parale, Los 3835, nach längerem Gefecht für 14.000 Euro Zuschlag einem neuen Besitzer zugesprochen. Ein Top-Ergebnis erzielte auch das Katalog-Titelstück. Der ungezähnte Olympia-Block aus der Zeit des III. Reiches war bereits mehrfach vorgeboten und erhielt dann bei 19.000 Euro den Zuschlag im Saal (Los 4038, Ausruf: 9.000 Euro).
So richtig rund ging es sowohl vor als auch am Auktionstisch an den zwei folgenden Tagen der Briefmarken-Sammlungsauktion. Die begehrten großen und kleineren Sammlungen, Nachlässe und Posten waren besonders stark gefragt und ließen Telefone, wie auch Tastaturen heiß laufen. Der zweite Teil des Nachlasses »IMPONDERABILIA« wurde wiederum restlos ausverkauft mit einer Verdopplung des Gesamtausrufes (Lose: 7001–7025).
Nicht minder erfolgreich war zuvor die Auktion der Münzen, Orden und Medaillen sowie Varia, Schmuck und Uhren, die an den ersten beiden Auktionstagen zur Versteigerung kamen. Hier brachte das schöne 5 Dukaten-Titelstück aus Bayern 57.000 Euro (Los 118; Ausruf: 10.000 Euro). Weitere Goldstücke kamen ebenfalls mit sehr guten Zuschlägen unter den Hammer, wie das 1 Billionen Mark Stück von 1923 (Los 404, Ausruf 500 Euro, Zuschlag 1.600 Euro) oder ein 2 Dukaten-Stück aus Breslau aus dem Jahr 1630 (Los 602, Ausruf: 10.000 Euro, Zuschlag: 12.100 Euro). Beliebt waren auch die Banknoten. Hier stachen die 10 Dollar China Deutsche Auslandsbanken von 1907 hervor, die für 18.000 Euro zugeschlagen wurden (Los 1431, Ausruf: 15.000 Euro). Eine 5 Pfund-Note Süd-West-Afrika von 1958 wurde von 100 Euro Ausruf auf 2.550 Euro gesteigert (Los 1514).
Auch Ulrich Felzmann freute sich zum Abschluss seiner 173. Auktion: »Das war eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen noch übertroffen. So kann es weitergehen«.
Der Nachverkauf der 173. Auktion läuft noch bis zum 15. Dezember 2021. Auf die meisten unverkauften Lose gibt es einen Nachlass von 10 % auf den Ausrufpreis, ausgenommen sind lediglich limitierte Lose. In der Zeit vom 3. bis 15. Dezember 2021 wird eine Nachverkaufsbesichtigung nach Terminvergabe angeboten. Termine unter 0211-5504420.
Auktionstermine Auktionshaus Felzmann 2022: 17. – 21. Januar 2022, 32. e@uction 15. – 19. März 2022, Frühjahrsauktion, 174. Auktion 2. – 6. Mai 2022, 33. e@uction 28. Juni – 2. Juli 2022, Sommerauktion, 175. Auktion
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